Gipsy mein Schiff 7 erwartet euch schon in Las Palmas
Wir werden winken
Danke für den schönen Bericht
Irre: Ich habe bei dem Spiel "Schiffe finden" gewonnen ![]()
Gipsy mein Schiff 7 erwartet euch schon in Las Palmas
Wir werden winken
Danke für den schönen Bericht
Irre: Ich habe bei dem Spiel "Schiffe finden" gewonnen ![]()
Irre: In einer Woche sind wir schon wieder in Deutschland. Da muss ich mich langsam wieder an das Leben zu Hause gewöhnen und wieder jeden Nachmittag meinen Kaffee und meinen Kuchen bekommen.
Finanzministerin: Jetzt schwindelst du aber. Kaffee gab es daheim immer am Nachmittag. Aber Kuchen hast du nur ganz, ganz selten bekommen.
Irre: Wir können den Kuchen in den nächsten Tagen ja auch ganz, ganz langsam reduzieren, so zum Eingewöhnen ![]()
Finanzministerin: Netter Versuch. Aber eine Tasse Kaffee wäre jetzt schon gut. Gipsy, wir gehen schon mal vor und suchen Kaffee und Kuchen oder Eis.
Bremerhaven - Hannover fahren durchgehende RE.
Dann ICE nach München. Das wäre auch nur einmal Umsteigen.
Danke für die Idee. Leider muss ich nicht nach München sondern nach Friedrichshafen. Und dafür dauert eine Fahrt über die Strecke Hannover - München meist länger und geht auch nur mit einigen Umstiegen. Aber diese Variante hatte ich bei der Prüfung tatsächlich vergessen.
Generell gilt aber: Alle Wege führen über Hannover.
Tipp für Las Palmas:
Wir haben letzte Woche vom Hafen ein Taxi genommen zur Kathedrale Santa Ana (für die Finanzministerin
8 € mit Taxameter, alles Korrekt) , dort Eintritt mit Museum und Lift zum Dach für Senioren 4 €. Das Museum ist sehenswert, ein zauberhafter Innenhof, die Aussicht vom Dach wunderschön. Kurzer Spaziergang am Kolumbus- Haus vorbei, schlendern durch den Mercado de Vegueta und Taxi zurück zum Schiff .
Gut machbar für mein schmerzendes Knie, in zweieinhalb Stunden gemütlich zu machen. Gibt auch schöne Cafés und Kneipen.
So etwas hatte ich auch schon überlegt. Die Frage ist nur, ob ich überhaupt weit vom Schiff weg möchte. Oder einfach nur faul bin und mir den Hafen von Deck 14 aus anschaue.
Gipsy Die Finanzministerin wird bei dem Gedanken wahrscheinlich verrückt werden, aber eine Zusatznacht in Bremerhaven oder Bremen wäre keine Option? Ab Montag könntet ihr dann ja bequemer nach Hause fahren.
Die Finanzministerin dreht jetzt schon am Rad. Die Option, am Montag einfach in Bremen in den Zug einzusteigen und in Ulm erst wieder auszusteigen, klingt schon verlockend. Aber dann gilt meine Fahrkarte nicht mehr und bei den aktuell aufgerufenen Preisen für die Strecke, steige ich wohl lieber öfter um.
Ich reise ja mit leichtem Gepäck bestehend aus Handgepäcksrolli, Rucksack und Wintermantel, wobei der Gedanke an Wintermantel im Moment für alle noch
ist. Die Devise ist eher: so weit wie möglich kommen und dann notfalls irgendwo übernachten. Die Irre darf halt nicht alle Habseligkeiten aus Rucksack und Köfferchen überall verteilen; dann sollte das mit dem Umsteigen schon gehen. Und so lange ich auf einer der DB-Rennstrecken bleibe - und es nicht schon sehr spät ist - sollte es immer noch eine Alternative geben.
Ihr drei habt ja wirklich eine schöne ruhige Seetagsroutine entwickelt und könnt die lange Reise genießen.
Was mich ja doch interessiert: Wie sieht es denn mit dem Bordprogramm aus? Ist da gar nichts dabei? Habt Ihr Kontakte zu anderen „Irren“ geknüpft oder bleibt Ihr lieber unter euch?Ich frage deshalb, weil GöGa langsam schiffsmüde wird und ich überlege, ob allein eine Option wäre. Ich brauche aber schon auch mal Gespräche.
Ich bin mehr der Typ "einsame Wölfin" und habe mich schon als Kind bei meinen Geburtstagsfeiern lieber mit einem neuen Buch in eine Ecke gesetzt als mitzufeiern.
Hier gibt es auf jeden Fall viele Möglichkeiten, mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. So gab es am Anfang an mehreren Tagen "Alleinreisendetreffen". Im Atlantik Klassik ist abends eine ganze Reihe 4er-Tische für Alleinreisende reserviert. Wenn das Schiff und die Restaurants oder Bars voll sind, muss man sich zu jemandem an den Tisch setzen. Auch wenn man "nur" nebeneinander an der Rehling steht, ergeben sich immer wieder interessante Gespräche. Und nicht zu vergessen: im Atlantik Mediterran gibt es an Seetagen von 9:00 bis 16:00 den "Spiele-Treff" mit dem Motto "wer spielt mit mir ein Gesellschaftsspiel?". Und in der Karibik gab es auch oft abends noch Musik am Pool, wo man problemlos Kontakte knüpfen kann.
Aber ich gehe solchen Veranstaltungen lieber aus dem Weg und setze mich mit meinem Buch auf meinen eigenen Balkon.
Ach, bevor ich es ganz vergesse, hier ist auch ein Foto des heutigen Programms.
Irre: Vorhin hat der Kapitän uns gesagt, dass wir mal wieder mit Höchstgeschwindigkeit fahren, damit wir schon heute Abend in Las Palmas sind. Die leitende Ärztin möchte drei Patienten in ein Krankenhaus verlegen.
Finanzministerin: Gipsy geht es wieder viel besser. Die schon fast überstandene Erkältung, die nach der Regenwald-Erfahrung noch mal so richtig zugeschlagen hat, ist schon wieder fast weg. Aber wenn sie morgen nicht viel machen möchte in Las Palmas, ist es mir auch recht.
Irre: Und bei "zu Fuß nach Barbados und zurück" muss ich auch noch nicht mitmachen. Ich bin auch immer noch so müde und habe das Gefühl, dass die Nächte einfach zu kurz sind. Aber wahrscheinlich werde ich nur nicht ganz fertig mit meinen Träumen.
Langsam wird die Seetag-Routine wieder fester Bestandteil der Nicht-Planung; irgend eine von uns trödelt bis die anderen beiden die Geduld verlieren und die Initiative ergreifen. Heute war es wieder mal ich, die nicht aus dem Bett kam und auch sonst vor allem getrödelt hat. Dabei jammerte die Irre doch schon seit Minuten, dass sie hungrig wäre und ich endlich aufstehen solle. Und irgend wann hatte sie auch Erfolg damit und ich bequemte mich, das Bett zu verlassen und sie ihre tägliche Aufnahme vom Balkon aus machen zu lassen.
Als ich dann das Internet am Handy anmachte, war die Wetter-App mit ihrer ersten Meldung des Tages mal wieder extrem schnell. Sie schockierte mich einfach mal mit einer Frostwarnung für Zuhause. Und ich stand hier im T-Shirt auf dem Balkon und ließ mir den warmen Wind um die Nase blasen.
Das Frühstück zog sich wieder bis zur Mittagszeit. Die Irre hatte ja schon so lange keine Wellen und kein Meer mehr gesehen, dass sie unbedingt den Anblick des Atlantiks vom sicheren Platz hinter Scheiben auf Deck 12 genießen musste.
Als der Anckelmann dann immer voller wurde, räumten wir unseren Tisch und gingen in unsere Kabine, um uns endlich mal richtig mit der gestrigen Schockmail der DB zu beschäftigen. Da hatten irgendwelche (zensiert) Planer beschlossen, dass ab sofort an fast allen Sonntagen die ICEs von Hamburg über Frankfurt nach München nicht mehr über Bremen sondern über Hamm fahren werden - aber nur an Sonntagen, an anderen Tagen fährt er nach wie vor über Bremen. So ein Mist! Jetzt muss ich eine Alternative suchen. Aber bei jeder Variante muss ich mindestens 2x zusätzlich Umsteigen mit allen Risiken in Bezug auf verpasste Anschlüsse. Wenigstens habe ich mit meiner günstigen Super-Sparpreis-Fahrkarte freie Wahl im gesamten Angebot der DB in Bezug auf Zeit und Strecke am 16.02.2025. Trotzdem ist das so doof. Über die möglichen Verbindungen muss ich noch ein paar Tage "meditieren" und sie immer wieder auf dem Laptop und der Handy-App untersuchen - und mir dann ein paar Varianten und Verspätungs-Alternativen als gemerkte Reisen in die Handy-App einstellen.
Dieses Brüten und Suchen nach Alternative und Wälzen von Verbindungsvorschlägen in allen Varianten hat die Irre und die Finanzministerin ganz fertig gemacht und beide wollten unbedingt heute Nachmittag mal wieder im Anckelmann eine Tasse Kaffee haben und die Eis-Vorräte plündern. Und genau diesen Kick habe ich auch gebraucht.
Anschließend waren wir wieder auf normale Betriebstemperatur abgekühlt und konnten uns wieder auf die aktuelle Lieblingsbeschäftigung der Irren konzentrieren: Wellen gucken und lesen. Diese Beschäftigung musste sie dann aber doch für das wieder sehr leckere Abendessen im Atlantik Mediterran beenden.
Und den Abend wird sie natürlich wie fast immer mit lesen sowie Wetter und Wellen auf dem Balkon checken (bis es zu kalt/windig wird) ausklingen lassen.
Irre: Gipsy, ich muss ganz, ganz dringend auf Deck 12 und Kaffee und ganz viel Eis haben. Ich bin so sauer auf die Bahn; ich könnte einen der Planer glatt ausprobieren lassen, ob man die Fenster vom Anckelmanns bei 16 Knoten Fahrt von außen putzen kann. Was fällt denen eigentlich ein, ab sofort nur Sonntags alle ICEs von Hamburg über Frankfurt nach München nicht mehr über Bremen fahren zu lassen? Das sind doch einfach nur (zensiert)
Finanzministerin: Ausnahmsweise bin ich derselben Meinung wie die Irre, auch wenn ich ihre letzte Meinungsäußerung zensieren musste. Und jetzt helfe ich ihr beim Plündern des Eisvorrats.
Finanzministerin: Irre, hast du die Durchsage vorhin gehört? Du musst heute noch mal eine Stunde hergeben.
Irre: Ich hab's gehört. Und ich würde die Stunden immer noch lieber behalten und hier bleiben. Ich muss immer noch keine Jacke anziehen, wenn ich morgens das Wetter auf dem Balkon prüfen möchte; da reicht das T-Shirt vollkommen. Und dann erschreckt mich die Wetter-App beim Einschalten des Internets mit einer Frostwarnung für zu Hause. ![]()
Ich würde mit dem Problem einmal an der Rezeption vorstellig werden!
Ganz am Anfang der Reise hat der Nachbar auf der anderen Seite das "Problem" an der Rezeption gemeldet. Ergebnis: Das Verhalten ist nervig und das Paar mag unangenehm sein, aber sie können nichts unternehmen. Die Tür im Rahmen polstern geht aus Sicherheitsgründen nicht. Und Kabinenwechsel der Nachbarn geht nur in Innenkabinen, weil die Balkonkabinen ausgebucht sind.
Tagsüber stört es mich nicht. Und nachts ist es nur einmal passiert.
Ich schätze beide auf über 70. Und ich überlege mir schon seit Bremerhaven, ob sie mit dieser Kreuzfahrt ihre Beziehung kitten oder zu einem endgültigen Ende bringen wollen. Ich höre sie eigentlich jedes Mal zanken, wenn ich auf dem Balkon bin und sie auch beide da sind. In der Kabine höre ich nichts.
Nachtrag zum Kochduell gestern Abend: es war ganz witzig und auch die Art, wie der Kreuzfahrtdirektor die Kochzeit mit Interviews mit anwesenden Kochlehrlingen und dem Ausbilder füllte, gefiel mir ganz gut. Die Generalmanagerin kochte Reis und meldete plötzlich den Ausfall der Kochstelle. Die Art, wie damit umgegangen wurde, fand ich nicht ganz ok. Es wurde einfach ignoriert. Aber bei der Wertung wurde der noch etwas harte und nicht heiße Reis vom größten Teil der Jurymitglieder (2 Unterhalter, 2 vorher ausgewählte Gäste, 2 Gäste aus dem Saal) als Negativ-Punkt betrachtet. Aber alle fanden die Gerichte sehr lecker.
Deshalb sollte sich - auf Anregung des Kreuzfahrtdirektors - die General-Managerin etwas einfallen lassen, damit alle Gäste in den Genuss dieser Gerichte kommen können. Sie und der Küchenchef konnten sich sofort für diesen Vorschlag begeistern und waren auch der Meinung, dass genug Vorräte da wären, um diese speziellen Gerichte für alle zu kochen. Und heute lese ich im Tagesprogramm für morgen, dass es die Gerichte aus dem Kochduell nur morgen Abend für 22,50 € im Steakhaus geben wird.
Jetzt aber zum eigentlichen Bericht vom Seetag:
In der Nacht gab es plötzlich einen lauten Knall, der mich mitten aus dem Schlaf riss. Gleich darauf folgte ein lautes Aufstoßen der Tür von innen, das ich schon sehr gut kenne, gefolgt von einem noch lauteren Knall. Ob es die Dame oder der Herr von nebenan waren, kann ich leider nicht sagen. Aber beide haben die Angewohnheit, die Kabinentür so laut wie möglich erneut zu öffnen und mit manueller Hilfe noch lauter als zuvor zufallen zu lassen, wenn es ihnen zuvor noch nicht laut genug war. Dies ist ihre Reaktion auf die Bitte verschiedener naher und entfernterer Kabinennachbarn, doch etwas Rücksicht zu nehmen. In der anderen Richtung, ein paar Kabinen weiter entfernt, gibt es noch eine Kabine, deren Bewohner ebenfalls großen Spaß an knallenden Türen zu haben scheinen.
Trotzdem konnte ich schnell wieder einschlafen und schlief bis kurz vor 9 Uhr. Es war ja wieder ein Seetag; also konnte ich beim Aufstehen so lange trödeln wie ich wollte.
Aber ich war noch lange vor Ende der Frühstückszeit im Anckelmann; schließlich hatte ich ja Hunger und wollte doch noch meinen Milchkaffee und etwas zu essen. Auch beim Frühstück durfte ich so lange trödeln wie ich wollte. Doch dann wollte die Irre wieder zurück auf die Kabine, um endlich wieder zu lesen.
Irre: Ich muss dringend wieder lesen. Die Trisolaris-Trilogie ist so interessant, dass ich schon wieder unter Entzugserscheinungen leide. Da hilft nur, wenn ich weiter lesen darf.
Der Wettergott hat sich noch einmal besonnen und noch einmal einen schönen, warmen Sommertag geliefert, der zum Lesen auf dem Balkon einlud.
Durch die erneute Zeitumstellung um 14 Uhr auf 15 Uhr war dann plötzlich keine Rede mehr von Mittagessen sondern vielmehr von Kaffee und Kuchen. Aber das Buch war so interessant, dass die Irre immer noch eine Seite lesen musste, bevor sie zum Kuchenbuffet konnte. Und dann war es plötzlich zu spät dafür und nur noch eine Stunde bis zum Abendessen. Also musste die Irre auf jeden Snack zwischen Frühstück und Abendessen verzichten.
Finanzministerin: Das ist ja richtig gut, wenn die Irre für die Trisolaris-Trilogie sogar auf ihre Snacks verzichtet, die sie sich sonst immer mt aller Macht erkämpft. Da muss ich ja gar nicht so aufpassen, dass die Hosen nicht zu eng werden.
So ging ein weiterer Seetag vor allem mit Lesen und Wellen gucken vorbei, den die Irre natürlich mit noch mehr Lesen und noch mehr Wellen gucken ausklingen lassen möchte.
Irre: Wenn ihr zwei noch länger trödelt, gehe ich schon mal vor.
Gipsy: Reserviere uns dann bitte einen Tisch am Fenster.
Irre: So spät muss ich keinen Tisch reservieren. Ich wollte rausgehen und mich auf die seltsame Rolle mit der Leiter nach oben setzen. Wenn ihr dann mit dem Essen kommt, kann ich ja wieder reinkommen.
Irre: Guten Morgen weiß-grauer Himmel. Guten Morgen blau-graues Meer. Guten Morgen versteckte Sonne. Guten Morgen Gipsy Langschläfer.
Irre: Glaubt ihr, dass wir noch herausfinden können, wer da mitten in der Nacht mit Türen geknallt hat?
Finanzministerin: Das war wahrscheinlich einer von den Nachbarn, die sie immer knallen lassen. Und davon haben wir auf jeder Seite mindestens einen, der auf freundliche Hinweise pampig reagiert und dann extra knallen lässt.
Kurz von 9 Uhr fing die Irre an, mich wie verrückt mit ihren Fingern zu stupsen.
Irre: Steh endlich auf, Gipsy. Draußen scheint die Sonne und will, dass wir sie in unser Zimmer lassen. Ich will endlich sehen, wie es draußen aussieht und das übliche Morgen-Foto machen. Du hast jetzt wirklich lange genug geschlafen.
Bei dieser "netten" Aufforderung blieb mir nichts anderes übrig, als aufzustehen. Ich hatte sehr gut geschlafen und fühlte mich wieder fit für das nächste Abenteuer.
Es ist wieder ein Seetag. Wir können uns also ganz viel Zeit lassen und lange trödeln.
Irre: Aber trödele nicht zu lange. Ich habe wirklich großen Hunger. Und ich musste schon ganz lange warten, bis du endlich wach geworden bist.
Also gingen wir ziemlich bald in den Anckelmann und beobachteten die Wellen von Deck 12 aus. Nach einem ausgiebigen (kleinen) Frühstück blieben wir noch bei einer 2. Tasse Kaffee sitzen und staunten über das Wetter, das sich in kürzester Zeit von schön auf Regenschauer und dann wieder auf schön änderte. Diese Änderungen sollten auch noch etliche Male im Laufe des Tages stattfinden. Als die ersten Gäste zum Mittagessen kamen, kam wieder ganz viel Leben in die Irre.
Irre: Das Frühstück war nicht groß genug für meinen Hunger. Gestern habe ich ja außer einem kleinen Frühstück gar nichts zu essen bekommen und heute auch nur ein kleines Frühstück. Und das liegt auch schon ganz lange zurück. Ich brauche dringend noch ein Mittagessen.
Und damit trank sie den letzten Schluck ihrer 2. Tasse Kaffee vom Frühstück.
Also schauten wir einmal, was am Buffet so alles angeboten wurde - und kehrten mit einer kleinen Portion Spareribs mit Pommes und Gemüse an unseren Tisch zurück. Nachdem sie das auch aufgegessen hatte, war die Irre endlich richtig satt und bereit, unseren Tisch für andere Gäste zu räumen.
Wir gingen erst einmal in unsere Kabine und schrieben den Bericht für den Vortag. Dann wollte die Irre auf dem Balkon lesen. Ab und zu musste sie dabei vor einem Regenschauer in die Kabine flüchten, um beim nächsten Sonnenstrahl wieder auf den Balkon zurückzukehren, bevor es ihr endgültig zu kalt wurde.
Zum Abendessen durfte sie heute mal wieder ins Gosch und sich an einem Grillteller mit ganz viel Fisch satt essen.
Jetzt wollen wir uns noch im Kabinen-TV das Kochduell der Titanen (Wortlaut aus dem Tagesprogramm entnommen) ansehen. Es treten an: Kapitän und General-Managerin gegen Küchenchef und leitende Ärztin. Das hört sich lustig an.
Danach darf die Irre noch etwas lesen, bevor sie auf jeden Fall wieder etwas früher als sonst schlafen gehen muss.
Oh Gipsy , ich hoffe, du wirst nicht krank.
Keine Sorge, es ist alles wieder gut. Ich wäre bestimmt krank geworden, wenn ich auf die Zeichen nicht mit Rumhängen und Nichts tun reagiert hätte.