Nach einem wunderbaren Seetag fuhren wir also weiter gen Norden.
Am Beginn der Reise hatten wir uns für die Radtour am Vormittag entschieden.
Schon als wir den Isfjord ansteuerten wussten wir, alles richtig gemacht zu haben.
Tage zuvor war es so windig, dass die Kreuzfahrer nicht anlegen konnten...
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Es empfing uns aber strahlender Sonnenschein. Die Räder wurden übergeben und es ging flink von Bord. Die Eisbärenwächter warteten schon auf uns. In drei Gruppen ging´s dann auch zügig los.
Das Tempo war straff – zum Glück. (Wir hatten in Le Havre mal ne Tour in der Stadt gesehen, so langsam, dass wir als Fußgänger schneller waren…)
Erst ein wenig Straße, dann auf Schotter weiter. Immer zügig mit diversen kleine Stopps. Husky Farm etc. Wie immer zu warm angezogen – also beim dritten Stopp erst einmal komplett raus aus den Klamotten und luftiger angezogen.
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Auf dem Rückweg gab es dann einen längeren Stopp in der Fußgängerzone. Dann teilten sich die Gruppen noch einmal. Einige fuhren zurück zum Schiff und wir sind noch mal hoch zur Kirche.
Natürlich Schuhe aus – rein – und ins Buch eingetragen. In einem Affenzahn runter zum Schiff.
Dann haben wir unseren Sohn auf der Kabine abgeholt und sind noch einmal ganz entspannt zu Fuß rein nach Longyearbyen. Ein wenig durch die Stadt geschlendert. Und natürlich diverse Postkarten geschrieben!!!
In der Siedlung hatte unser Sohn noch einen Spielplatz entdeckt. Dann noch zur Uni und kurz in Museum und schon ging´s zurück zur MS1.
Abends dann das Tages-Highlight. Capt´n Mein Capt´n fuhr uns noch nördlicher zum Gletscher.
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Einfach schön so nah am Gletscher! Dann wurde mit dem Tender noch zweimal Gletschereis geholt, welches es dann an den Bars in den Drinks gab.
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Eigentlich nur in den Exklusiven! Aber nett gefragt gab´s auch welches für den Baileys und natürlich auf für Leo´s Cola!
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Dick eingepackt haben wir die halbe Nacht an Deck verbracht.
Wer weiß wie lange diese Nordlandtouren noch so weit hoch gefahren werden. Ab 2015 gibt’s wohl rechtliche Einschränkungen für Schiffe mit Schweröl an Bord.
Das Eis reichte dann auch noch für den nächsten Abend.