Es wird Zeit diesem nasskalten Wetter zu entfliehen
,
Auf geht‘s. Alle Mann an Bord 
Sonntag 04.11.2018, es geht auf die Mein Schiff 1
Der Abschied fiel uns schwer, obwohl wir uns auf die Fortsetzung
Mein Schiff freuten.
Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt.
Wir erhielten am Vorabend einen Brief, uns wurde ein Abreisezimmer ab
12:00 Uhr angeboten. Das ist wieder ein Beispiel der liebevollen
Führung dieses Hauses. Es heißt nicht, bis 12:00 Uhr mal raus hier und seh zu
was mit Dir wird bis zum Abflug, nein, es wird sich weiter um den Gast
gekümmert. Und das unaufgefordert.
Ich muss zugeben, ich habe mich in die Seaside Residencia verliebt
.
Nach einer liebevollen Verabschiedung stiegen wir in unser vollgepacktes
Auto und sagten:
Bis zum nächsten Mal. Wir werden wiederkommen!
Die 65 km vom Süden bis in den Norden zum Hafen legten wir zügig zurück.
Hier zeigte sich wieder einmal, die typische Wetterschneise. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein von Maspalomas weg und je weiter wir in den Norden kamen, desto wolkiger wurde es.
Und dann, endlich sahen wir sie, die Mein Schiff 1, unser Zuhause für die nächste Woche.
Bei der Anreise, letzte Woche am Flughafen sagte uns ein Mitarbeiter von Cicar, dass der Hafenzoll nicht immer die Mietwagen passieren lässt. In diesem Fall
müssten wir das Auto in Las Palmas abgeben.
Also wir auf alles vorbereitet, unser Sonntagslächeln
aufgesetzt, Pässe und Schiffspapiere alles zur Hand
und.... der nette Herr vom spanischen Zoll winkte uns mit seinem Sonntagslächeln
durch.
Na, das war ja mal einfach. Schwieriger wurde es nach der Schranke, es herrschte ein Wuhling von abreisenden und ankommenden Passagieren von insgesamt vier Schiffen.
Die Kofferannahme war hinter zwei TUI Bussen versteckt.
Noch versteckter war das Cicarbüro. Ich weiß nicht wie häufig wir das Hafenterminal umrundet haben. Als wir endlich, eher zufällig,
im zweiten Stock fündig wurden, war die Cicar-Office nicht besetzt
.
Wir entdeckten im Parkhaus Stellplätze von Cicar. Also haben wir das Auto dort abgestellt und den Schlüssel in den Cicar Briefkasten am Büro geworfen.
Wohl war uns dabei nicht, aber wir haben bis heute nichts weiteres von der Autovermietung gehört. Das war der einzige kleine Kritikpunkt bei Cicar, denn auch telefonisch waren sie nicht zu erreichen.
Jetzt aber ab auf das Schiff.
Check- In verlief ohne Wohlfühleffekt, schnell und kühl.
Waren durch unsere letzte Woche anderes gewohnt, aber jetzt
bitte bitte keine Vergleiche
.
Noch bevor wir den ersten Fuß auf das Schiff gesetzt haben ( ich schätze es war gegen 13:30 Uhr) bekamen wir über eine SMS Bescheid, dass unsere Kabine bezugsfertig sei.
Danke
, Online Check-in
.
Das ist wirklich eine Verbesserung.
Also dann mal gleich Kurs auf Deck 8 ,Kabine 8260.
Ich denke, die Bilder sind selbsterklärend
Soviel Technik....Vorhänge, Licht alles zu steuern über ein Tablet ( mir hätte ein normaler Schalter gereicht
)
....und dieser Ferseher im Schlafzimmer, eine Steh im Weg ohne Verstand, der ist so
niedrig verbaut, dass man nicht vom Bett aus schauen kann. Wenn man es dann braucht,oder möchte im Urlaub. Das schlimmste an diesem Ungetüm, er nahm uns die
schöne Sicht nach draußen
.
Ich werde in meinem Fazit auf die Horizontsuite 8260 eingehen.
Nachdem die Koffer in den Schränken verstaut waren, machten
wir uns auf den langen Weg zur X Lounge.
Sie nimmt jetzt mit den Sonnenbereichen und der offenen Bar,
den gesamten oberen Bugbereich ein.
Anschließend schlenderten wir noch auf Deck 4 und 5 über den Neuen Wall
und schauten uns dort die Veränderungen an.
Auf Deck 14 einen schnellen Blick in die Entspannungslogen. Ich meine, irgendjemand
hat hier im Forum nach Bildern gefragt 
In der Kabine zurück machten wir uns für den Abend fertig und genossen noch den letzen Blick auf Gran Canaria bevor es dunkel wurde.
Wir wollten pünktlich im Atlantik Mediterran sein, weil um 21.15 war die SNRÜ,
für uns diesmal in der Schaubar.
Die Bilder von Abendessen eignen sich leider nicht für das Forum, überall Menschen.
Und das Menü haben wir auch nicht fotografiert, wir sind da wohl zu gierig.
Wenn ich so recht überlege
, haben wir nicht einmal auf der Reise, Bilder von dem
Essen gemacht
.
Nach einem leckerem Essen, u.a. Rinderfilet, wollten wir noch einen Kaffee in
der TUI Bar genießen.
Eigentlich unsere erste Barerfahrung auf der Mein Schiff 1.
Und was soll ich schreiben...., der Service war an diesem Abend ganz ganz weit unten
. So eine unmotivierte Bedingungen am Tisch, es wurde gekonnt an den Passagieren vorbei geschaut, haben wir so auf keiner Mein Schiff Reise erlebt.
Ich bin dann für die Bestellung direkt an die Bar. Unsere beiden Kaffee wurden auf den Tresen geknallt, dass sie überschwappten.
Die Servietten und der Zucker, um den ich noch bat, flogen mir kommentarlos
entgegen.
HALLO, ich war entsetzt und mir fehlten die Worte. Das fängt ja gut an.
Wir ägerten uns, dass wir uns nicht gleich auf den Weg in die Schaubar
gemacht haben und dort entspannt auf die SNRÜ gewartet haben.
Nach der Übung stiegen wir die drei Decks hoch und marschierten zum
Heck. Zeit für die Kabine
. Von dort wollten wir unser erstes Auslaufen
beobachten.
Durchsagenkanal an und Wilma ( Kreuzfahrtdirektorin und die Stimme des Schiffes ) gelauscht, Leinen los, dreimal ertönte das Schiffshorn( betätigt von Kapitän Thomas Roth). Der Bugstrahl drückte uns langsam von der Kaimauer, wir hörten die große Freiheit
und dann.......Stille.
Das Schiff stoppte, die Musik aus. Es ging wieder zurück an den Anleger.
Nach einer Weile meldete sich Wilma, aufgrund eines medizinischen Notfalls
verzögert sich unsere Abfahrt. Wir warteten auf die Ambulanz.
Eine ältere Dame wurde liegend in den Krankenwagen gebracht.
Zurück blieb, ihr an einem Gehstock angewiesener Mann und das Gepäck.
Es tat uns so unendlich Leid und es geht mir auch heute noch nahe, wenn ich daran denke.
Wie wir noch beobachten konnten, kam ein Auto mit Fahrer, der sich um den älteren
Herrn an Land kümmerte.
Für uns hieß es nun erneut wieder Leinen los mit dem Ziel Madeira.
Diesmal aber ganz still und leise.