Beiträge von klassikfan
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16.6.26 – Giurgiu/Bukarest – Liegezeit: 10.00h – 18.30h
Wetter: 28 Grad, sonnig
Wir erreichen Giurgiu mit ca. 3 Std. Verspätung um ca. 13.00h. Phoenix bietet den Ausflug „Bukarest“ bzw. auch „Bukarest mit Parlament“ an, der aber aufgrund dessen, daß das Parlarment an diesem Tag wegen einer Veranstaltung nicht besichtigt werden konnte, mit dem anderen Ausflug zusammengeführt wurde. In Giurgiu muß man entweder am Schiff bleiben oder einen Ausflug nach Bukarest buchen, es gibt keine Alternative, man kann dort rein gar nichts machen. Außerdem fährt das Schiff dann weiter nach Oltenita, wo die Ausflügler aus Bukarest wieder aufgenommen werden.
Mein Mann blieb am Schiff, aber er war ja in bester Gesellschaft … ich sage nur „Hahn im Korb“.
Wir fuhren ca. 1 Std. mit dem Bus nach Bukarest. Eine ganz liebenswerte Reiseleiterin hat uns viel über Land und Leute erzählt. Die politische Geschichte Rumäniens ist ja bekannt, die Menschen sind einfach nur froh, ein freies, wenn auch bescheidenes Leben zu führen. Das Erscheinungsbild Bukarests ist geprägt vom Kommunismus, aber die Innenstadt hat auch sehr schöne Plätze und Gassen und sehr viele Parks. Das große Vorbild der Stadtplaner war Paris und das kann man an vielen Gebäuden auch erkennen.
Wir machten unseren 1. Stopp in der Innenstadt und gingen einen kurzen Weg zu einem sehr schönen, landestypischen Restaurant, wo wir ein sehr gutes Menü plus Getränke serviert bekamen. Dazwischen wurde auch rumänische Folklore dargeboten und ich fand, es passte sehr gut zum Ambiente des Lokals. Anschliessend gingen wir eine kurze Strecke zum Leipziger Viertel. Dort hat sich die Gruppe dann aufgelöst und wir hatten eine gute Stunde Freizeit. Gemeinsam gingen wir dann zum Treffpunkt, wo der Bus schon für die Rückfahrt auf uns wartete.
Bukarest hat mir sehr gut gefallen und es war ein gelungener Nachmittag. -
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15.6.26 – Fluss Tag „Eisernes Tor“
Wetter: 26 bis 29 Grad, sonnigDer heutige Tag bringt uns zum „Eisernen Tor“ und wir passieren die wunderschöne Kataraktenstrecke, die auch als „Djerdap-Sektion“ bekannt ist. Diese Strecke zieht sich über eine Länge von ca. 100 km entlang der Donau bis zur Schleuse „Djerdap I“. Der Beginn dieser Strecke liegt etwa bei der Festung Golubac. Die engste Stelle (Kazan-Enge) und somit eigentlich der Höhepunkt der Kataraktenstrecke ist dann ca. 3 Std. später. Hier fließt die Donau durch ein Massiv aus Kalkstein und Granitfelsen der Karpaten und des Balkangebirges. Anschließend kommt das eigentliche Eiserne Tor. Es befindet sich unterhalb Orsovas, wo eine durch das Strombett ziehende Felsklippe die Schifffahrt sehr gefährdete. Deshalb wurde der 2,5 km lange Umgehungskanal, der Sip-Kanal, gebaut, der heute unter dem Wasser liegt.
Heute fand mittags ein Balkan Frühschoppen auf dem Sonnendeck statt. Es gab Salate, Grillwürstchen und -Fleisch und natürlich Freibier!
Es schmeckte alles sehr gut, aber es gab natürlich ein ordentliches Gedränge am „Buffet“.
Am Nachmittag mussten wir die Uhr um 1 Std. vorstellen.
Ca. 6 Std. nach dem Kraftwerk Djerdap I erreichten wir das Kraftwerk Djerdap II – eine Schleusenkammer mit 10 Metern Höhe.Nach dem Abendessen war um 21.00 Uhr wieder unsere Landsfrau Christina mit ihrem Programm „Wiener Gschichten“ in der Panorama-Lounge mit Bordmusiker Chilli im Einsatz, ihre zweiten Chance bei uns hat sie leider auch vertan … Der Wiener Schmäh hat es auch nicht mehr herausgerissen, ihr Gesang hat uns einfach nicht gefallen. Somit ist der Beschluss gefallen, die künftigen Abende am Sonnendeck ausklingen zu lassen, was ja nicht schlimm war, ganz im Gegenteil!
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Fortsetzung Novi Sad
Die serbische Ausreisekontrolle verlief dann gleich wie am Morgen bei der Einreise und wieder mit 1 Std. Verspätung. Diese war allerdings der Verspätung zweier Passagiere geschuldet, die wir, wären wir aus einem EU- Land ausgereist, zurückgelassen hätten. So aber bestand die serbische Polizei darauf, daß alle Passagiere an Bord sein müssen, bevor das Schiff zur Weiterreise freigegeben wird. In der Haut der beiden hätte ich nicht stecken wollen. Die waren sich allerdings gar nicht bewusst, daß sie zu spät waren
Das war wirklich grotesk. -
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14.6.26 – Novi Sad – Liegezeit: 7.30h-18.30h
Wetter: 18 bis 25 Grad, sonnigUm 4.30h hatte unser Schiff bereits eine Revision in Ilok, die aber länger als 1 Std. dauerte, sodaß wir Novi Sad erst um 8.30h erreichten. Das war jetzt auch kein Problem, denn wir hatten ja den ganzen Tag Zeit.
Phoenix hatte wieder 2 Ausflüge im Angebot, „Novi Sad und Sremki Karlovci mit Weinprobe“ und „Novi Sad zu Fuß“. Geplanter Beginn war 8.30h bzw. 9.00h.
Warum schreibe ich das so detailliert? Nun, der Plan konnte um über 2 Std. nicht eingehalten werden, denn die durch die serbische Polizei stattgefundene Gesichtskontrolle fand nicht wie geplant, gleich nach Ankunft unseres Schiffes statt, sondern mit großer Verspätung. Das Procedere lief folgendermassen ab.
Die Polizei kam an Bord, sammelte alle Pässe und Personalausweise ein, um sie dann mitzunehmen und einzuscannen. Das dauerte mind. 1 Stunde. Dann kam die Polizei zurück auf das Schiff und die Passagiere wurden deckweise an die Rezeption zur Gesichtskontrolle aufgerufen. Man mußte seine Kabinennummer sagen, der Hotelmanager reichte der Dame die Pässe und sie sah sich dann diese und die vor ihr stehenden Personen an, fertig!
So starteten die Ausflüge erst um ca. 10.30h und auch wir brachen zu unserem individuellen Rundgang nach Novi Sad auf. Die Stadt lässt sich sehr gut alleine erkunden, der Anleger war nicht weit vom Zentrum entfernt. Da es sonntags war, hatten nicht alle, aber schon einige Geschäfte geöffnet. Außerdem gab es im Zentrum unzählige Lokale und Cafés, die sehr gut besucht waren. Man geht ca. 10 Min. ins Zentrum, vorbei an einem schönen Marktplatz, wo es wunderschönes Gemüse und Obst gab. Es war schon recht warm und wir haben uns dann ein Schattenplätzchen in einem Lokal ausgesucht, um einen Cappuccino und ein Mineralwasser zu trinken. Bezahlt haben wir mit Karte. -
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andreaO Oh je, das braucht doch wirklich keiner. Gott sei Dank konnte der "Notdienst" so rasch einspringen, sodaß ihr den Abschlusszug noch erreicht habt. Aber entspanntes Anreisen stellt man sich anders vor

Ich hoffe, es gab sonst keine weiteren Stressmomente mehr.
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Wir besuchten noch das Volkskunsthaus in Kolocsa. Es ist ein altes Bauernhaus, aus Lehmziegeln gebaut und das Dach mit Schilf gedeckt. Im Haus wird die landestypische Kalocsa-Stickerei gezeigt und ein Tanzpaar hat uns in Originaler Tracht ein paar Tänze vorgeführt. Das war wirklich ein schöner Abschluss dieses wunderbaren Ausflugs in die ungarische Puszta.
Wir legten pünktlich um 18.30h ab und nahmen Kurs Richtung Novi Sad.
Heute Abend war in der Panorama-Lounge die Gastkünstlerin Christina Bahlo aus Wien zu Gast. Gemeinsam mit dem Bordmusiker Chilli unternahm sie einen musikalischen Ausflug in die Zwanziger Jahre in Berlin, Wien und Marseille unter dem Motto „Mein kleiner grüner Kaktus“. Na ja, der Ausflug war noch „ausbaufähig“ aber wir beschlossen, ihr noch eine zweite Chance zu geben, beim nächsten musikalischen Ausflug, der dann nach Wien führen sollte … -
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13.6.26 – Kalocsa – Liegezeit: 12.30h-18.15h
Wetter: 14 bis 25 Grad, bewölkt und teilweise RegenWir legen wieder sehr pünktlich in Kalocsa an. Für heute haben wir den Ausflug „Puszta mit Kutschenfahrt“ gebucht. Er dauert ca. 4,5 Std. Unsere Reiseleiterin erzählt uns während der ca. halbstündigen Fahrt zu unserem ersten Stopp, dem Pferdehof „Bakodpuszta“, viel über die Bischofsstadt Kalocsa, die Paprikafelder und die Kultur der Puszta. Wir besuchen zuerst das Paprikamuseum und gehen dann zum Pferdehof, wo wir mit Schmalzbroten und Marillenschnaps begrüßt wurden. Dann begann die Reitervorführung mit tollkühnen Reitern auf ihren rassigen Pferden. Auch Ochsengespanne und Esel waren im Einsatz und vom Opa bis zum Enkel war die ganze Familie im Einsatz. Die Vorführung war wirklich sehr sehenswert und beeindruckend. Anschließend unternahmen wir noch eine kurze Kutschfahrt quer über das Gelände, bevor wir uns dann wieder beim Bus versammelten, um die Weiterfahrt in die Stadt Kalocsa zu starten, wo uns ein weiteres Highlight erwartete.
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