Beiträge von klassikfan

    Danke liebe Andrea andreaO für den schönen Reisebericht und die tollen Fotos. Du hast mir den Mund für eine Islandreise wieder richtig wässrig gemacht:D

    So ein Wetterglück wie ihr hattet, das ist natürlich ganz großartig. Mich hat bisher immer das Wetter bei Island zögern lassen, zumal Islandreisen ja nicht gerade ein Schnapper sind.

    Umso mehr hat es mich für euch gefreut, daß ihr die Reise so geniessen konntet.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Cree Ja liebe Gudrun, freu dich auf den Ätna, das war wirklich ein Erlebnis. Ich stimme Ursula52 zu 100% zu, mit 1 1/2 Std. ist die Auffahrt mit der Seilbahn plus Allradbus viel zu knapp bemessen, das Geld kann man sich sparen (mit fast € 80,00 p. P. ist sie ja auch nicht gerade günstig). Wenn man dann kaum Zeit hat, dieses Erlebnis zu geniessen, ist das völlig rausgeschmissenes Geld.

    Es ist auf Höhe der Silvestri Krater auch wunderschön.

    Ich drück dir fest die Daumen, daß dein Knie bis dahin ganz brav ist. Aus eigener Knie TEP-Erfahrung kann ich nur sagen, es wird jeden Monat besser!

    Liebe Grüße Brigitte

    Flaschenpost Ich kann Spica zu 100% beipflichten. Nie mehr mit Koffern per Bahn. Das ist ständig so ein Geschiebe und Gedränge, meistens ist eh kein Platz fürs Gepäck. Rolltreppe ist auch so ein Thema. Erst kürzlich ist mein Mann auf der Rolltreppe rücklings gestürzt, weil sich in der Eile der Koffer verhakt hat. Lifte sind auch oft defekt und bei Unstiegen sind die Bahnsteige meistens so gerammelt voll, daß du mit großem Gepäck kaum voran kommst.

    Für uns kommt auch nur noch Tefra in Frage. Hat von Österreich nach Köln 2x bestens funktioniert und dieses Jahr im September schicken wir mit Tefra 2 Koffer nach Bremerhaven.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Tina28

    Wir wollen auch mal auf der Donau hinuntershippern, so weit als möglich, aber wenn, dann ab Wien.

    Liebe Martina, ja schade, daß wir uns nicht getroffen habe. Ich hoffe, bei eurem Termin am nächsten Tag hat alles geklappt:thumbup:

    Viva Cruises bietet ab Wien eine Tour ins Donaudelta an. Dauert dann 3 Nächte kürzer als unsere Tour. Die Preise von Viva sind allerdings schon recht sportlich. Allein bei unserer 15tägigen Tour wäre der Preisunterschied bei vergleichbarer Kabine am oberen Deck € 1.550,- pro Person gewesen! Sicher ist alles All in, aber bis auf die Getränke hatten wir ja auch alles dabei. Es würde sich für uns einfach nicht rechnen.

    Wir würden Viva aber gerne mal ausprobieren, aber eher nur eine kürzere Tour ab Wien, wie du sie schon gemacht hast. Da fällt dann der Preisunterschied nicht so eklatant aus.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Retro-Fans Liebe Simone u. Jürgen, bitte schreibt unbedingt einen Reisebericht! Ich lese doch so gerne bei anderen mit:) Die Strecke nach Passau, allerdings ab Köln, haben wir im Juli 23 auch gemacht. Freut euch auf die schöne Reise, sie hat uns damals sehr gut gefallen. Manche Stellen am Main-Donau-Kanal sind so schmal, daß du fast das Ufer greifen kannst.

    Den Reisebericht habe ich großteils abends geschrieben. Die Texte habe ich am PC in Word vorgefasst und dann kopiert, die Bilder habe ich vom Smartphone hochgeladen, da ich sie noch nicht auf den PC überspielt habe. Ich bin jetzt keine großartige Fotografin aber ich finde, manche Fotos sind ganz gut gelungen.

    Liebe Grüße, Brigitte

    26.6.26 – Ankunft in Passau – 8.00h
    Wetter: 32 Grad, sonnig

    Jetzt ist er da, der Tag des Abschieds. Ein letztes Frühstück im Restaurant mit unseren lieb gewonnenen Freundinnen und dann gemeinsames entspanntes Warten in der Panorama-Lounge bis zum Beginn der Ausschiffung. Die Koffer wurden bereits alle um 7.00h morgens vor die Tür gestellt, versehen mit der entsprechenden Kofferbanderolen, damit das Personal das Gepäck entsprechend bereitstellen konnte. Rote Banderolen-Transfer zum Bahnhof, Gelbe Banderolen-Transfer zur Globus-Garage oder Tefra-Banderolen für Gepäckstücke, die Tefra wieder in die Heimat bringt.
    Bis 9.00h mußten die Kabinen freigeräumt sein und die Schlüsselkarten an der Rezeption abgegben werden. Die Ausschiffung begann um ca. 8.45h.
    Kreuzfahrtleiterin Beatrix Aretz hat alle Gäste persönlich verabschiedet und am Anleger warteten bereits die entsprechenden Transferbusse. Zuerst wurden die Gäste zur Globus-Garage gebracht, dann fuhr ein weiterer Transferbus zum Bahnhof.
    Wir hatten noch genügend Zeit, da unser Zug in Passau erst gegen 11.30h abfuhr. Dieses Mal benutzten wir am Bahnhof Wels den Lift und nicht mehr die Rolltreppe – ja, wir hatten ja schon Lehrgeld bezahlt – und warteten dort ca. 1 Std. auf unseren Zug nach Salzburg. Er traf auch planmäßig am Bahnhof ein, allerdings war er so rappelvoll, daß wir keine Chance hatten, unsere reservierten Plätze zu erreichen. Wir schafften es gerade noch zur Tür hinein. Also zogen wir auch hier die Lehre daraus, wer bei der Österr. Bundesbahn ein Sparticket bucht, kauft einen Stehplatz:love:.
    Das war jetzt nicht so schlimm, denn umfallen konnte man ja nicht. In Salzburg nahmen wir uns dann ein Taxi und kamen wieder wohlbehalten zu Hause an.

    Das war es nun, von unserer Donau-Reise. Was soll ich noch sagen, ich habe versucht, euch alle meine/unsere Eindrücke der Reise in Bildern und Worten darzustellen. Besser kann ich es nicht. Wer noch Fragen hat, die beantworte ich natürlich gerne.

    Für uns war es eine TRAUMREISE!
    Die Donau, ein wundervoller Fluß, so vielseitig und interessant, aber auch so herrlich beruhigend und entschleunigend. Ich kann jedem nur empfehlen, die Reise ganz oben auf seine To-Do-Liste zu setzen, ihr macht nichts falsch damit.
    Wir haben so viel gesehen, so viele Ländern kennengelernt und wieder ein bisschen mehr über Land und Leute erfahren. Es macht einen großen Unterschied, ob man die Länder nur von der Landkarte her kennt, oder auch persönlich dort war. Viele Ressentiments lassen sich durch einen Besuch dieser Länder relativieren. Der Balkan hat eine lange, und leider auch sehr leidvolle Geschichte, aber die Menschen sind hier und dort gastfreundlich und liebenswert, und freuen sich, wenn man sich für sie interessiert. Die Landschaft ist ungewohnt, anders als bei uns, aber nicht weniger schön.

    Fazit:

    Auf dieser Reise befuhren wir 7 Länder und 17 Häfen über eine Gesamtstrecke von 4.335 Flußkilometern.

    Wir passierten die nachstehenden Schleusen:
    Deutschland: Jochenstein
    Österreich: Aschbach, Ottensheim, Abwinden, Wallsee, Ybbs-Persenbeug, Melk, Altenwörth, Greifenstein, Freudenau
    Slowakei: Gabcikovo
    Serbien/Rumänien: Derdap 1 und Derdap 2

    Das Schiff, die MS ADORA
    Das Schiff ist in sehr gutem Zustand, es ist geschmackvoll eingerichtet und die Kabinen auf dem Saturn- und Oriondeck sind ausreichend groß mit franz. Balkon. Die Kabinen im Neptundeck verfügen nur über ein Fenster, welches aber nicht zu öffnen ist.
    Das Personal war stets freundlich, liebenswert und aufmerksam. Die Kabine war immer bestens aufgeräumt und gereinigt.
    Der Service in der Bar und im Restaurant war nie zu bemängeln, es passte immer.
    Da Essen war hervorragend. Es gab jeden Tag ausreichend davon. Die Menüs waren abwechslungsreich, Fisch und Fleisch immer auf den Punkt gegart.
    Von 14.00h bis 17.00h gab es täglich Kaffee, Tee, Kuchen und Sandwiches in der Panorama-Lounge.
    Die Ausflüge waren immer sehr gut organisiert und fanden mit den auf den Zimmern befindlichen Audiogeräten statt. Für die in Belgard gekürzten Ausflüge gab es eine Kulanzlösung von Phoenix. Nach Rücksprache mit Bonn konnte die Kreuzfahrtleiterin verkünden, daß es für den ursprünglich länger geplanten Ausflug eine Reduzierung von € 15,- gab und selbst wir bekamen für die Panoramafahrt einen Nachlass von € 5,-.
    Für die Unannehmlichkeiten durch die serbischen Behörden konnte ja Phoenix nichts und auch für das Niedrigwasser war Phoenix nicht zuständig. Trotzdem konnte ich beobachten, daß es einige verbale Ausschreitungen von zwei, drei älteren Herrschaften gegenüber der Kreuzfahrtleiterin gab, die aber sehr souverän darauf reagierte.

    Noch was zum Schmunzeln. Gegenüber der Rezeption waren auf einem Tisch 4 Gläser mit Haribo-Zeugs aufgebaut, die auch täglich befüllt wurden. Lt. Hoteldirektor wurden auf dieser Reise 35 kg verspeist, ein neuer Rekord!

    Noch was zur Reisezeit. Als wir in Passau abfuhren, war es noch relativ kühl und regnerisch. Es wurde dann aber täglich wärmer. In den Sommermonaten Juli und August kann es dann richtig heiß werden (Ausnahmen hatten wir dieses Mal aber auch schon früher). Wer also die Sonne und Hitze nicht so gut verträgt, sollte vielleicht im Frühjahr oder im Herbst diese Reise machen.

    Noch ein kurzer Satz zu den Nebenkosten (Getränken) am Schiff. Wir haben für 15 Tage zu Zweit ca. € 380,- verbraucht, das sind pro Person und Tag keine € 13,-. Jetzt sind wir beide nicht die großen Trinker was Alkoholisches anbelangt, aber Wasser brauchten wir genug und Cappuccino, Bierchen, Aperol Spritz und Lillet Wild Berry waren auch dabei. Man kann also echt nicht meckern, was die Nebenkosten angeht.

    Zum Abschluß noch ein paar Essensbilder und Bilder vom Schiff, viele habe ich leider nicht gemacht.

    Danke, daß ihr alle so fleißig meinen Bericht verfolgt habt, ich hoffe, es hat euch gefallen.
    Bis zum nächsten Mal, Brigitte :*


    25.6.26 – Krems/Melk – Liegezeit: 7.30h-13.30h
    Wetter: 31 Grad, sonnig

    Wir erreichten Krems bereits am frühen Morgen und um 8.30h starteten schon die Ausflügler zum Ausflug „Höhepunkte der Wachau“, Dauer ca. 4,5 Std.
    Da wir Krems, die Wachau und Melk schon kennen, blieben wir an Bord und sahen die liebliche Landschaft an uns vorbei ziehen. Krems, Weißenkirchen, Spitz, Dürnstein und Melk, das sind schon echte Highlights – kitschig schön, wie aus dem Bilderbuch.
    Wer Krems und Melk nicht kennt, dem würde ich den Ausflug schon sehr empfehlen. Das Barock-Stift Melk gilt als Wahrzeichen der Wachau und ist absolut sehenswert.
    Spätestens bis 13.15h fanden sich alle Ausflügler wieder am Schiff ein und wir setzten unsere Reise nach Passau fort. Also noch eine letzte Nacht am Schiff schlafen und das war es dann;(

    24.6.26 – Wien – Liegezeit: 10.30h-23.00h
    Wetter: 31 Grad, sonnig

    Wir trafen pünktlich in Wien ein. Unsere Liegestelle war am Handelskai Nr. 3 nahe der Reichsbrücke. Der Anlieger liegt sehr zentral zur nächsten U-Bahn Haltestelle und mit der U1 kommt man ab der Station Vorgartenstraße ohne Umsteigen in 4 Stationen zum Stephansplatz. Phoenix bot heute nur einen Ausflug an „Stadtrundfahrt mit Altstadtspazierung“ ca. 3,5 Std. Alle anderen Ausflüge, die Phoenix sonst noch im Programm hatte, fanden mangels zu wenig Teilnehmer, nicht statt.
    Aufgrund der großen Hitze gingen wir den Tag sehr geruhsam an. Eigentlich war mal der Plan, wir könnten uns mit Tina28 Martina und Wolfgang treffen. Wir liessen es aber kurzfristig offen und weil es so heiß war, blieben wir den Großteil des Tages am Schiff. Lediglich eine kurze Shoppingtour in der Kärntner Straße in einem klimatisierten Kaufhaus unterbrach unseren „Ruhetag“. Liebe Martina, ich hoffe, es klappt ein anderes Mal mit einem Treffen.

    Von Wien kann ich euch nur sehr wenige Bilder liefern. Da wir aber mehrmals im Jahr für ein paar Tage nach Wien fahren, kennen wir die Stadt auch schon ganz gut.

    Wir haben den Abend mit einem Lillet Wild Berry (meinem absoluten Lieblingsgetränk auf dieser Reise) gemeinsam mit unseren lieben Freundinnen am Sonnendeck ausklingen lassen, allerdings wurden zu späterer Stunde die Mücken recht lästig, sodaß wir dann auf die Flucht gingen. Das war übrigens das einzige Mal, wo ich Mücken überhaupt wahrnam.

    23.6.26 – Esztergom – Liegezeit: 13.00h-15.00h
    Wetter: 30 Grad, sonnig

    Heute erreichten wir gegen 13.00h Esztergom. Esztergom liegt nahe der Grenze zur Slowakei und gilt als eine der ältesten Städte Ungarns. Sie liegt ca. 50 km nordwestlich von Budapest und eigent sich gut für einen Tagesausflug von dort aus. Esztergom war auch die Geburtsstadt Stephan I. von Ungarn. Majestätisch auf einem Hügel über der Donau thront die Basilika, die größte Kirche Ungarns. Sie ist Sitz des Erzbischofs der ungarischen katholischen Kirche. Der Ausblick auf die Donau und die gegenüberliegende slowakische Stadt Stúrovo ist beeindruckend.
    Phoenix bietet heute den Ausflug „Basilika mit Gran Express“ an, Dauer ca. 1,5 Std.
    Unsere Reiseleitung Judith holte uns beim Schiff ab und wir gehen eine kurze Strecke bis zur Haltestelle, wo der Gran Express (ein kleiner Bimmelzug) schon auf uns wartete. Heute war es wieder sehr warm und Judith, erzählte uns, daß es in Esztergom schon seit Monaten nicht mehr geregnet hätte. Der Wasserstand der Donau sei so niedrig wie noch nie.
    Wir fuhren eine kurze Runde durch die Stadt und dann ging es hoch zur Basilika. Wir hatten dann eine sehr informative Führung in der Basilika, welche wirklich beeindruckend schön ist. Anschließend machten wir noch einen Rundgang um das Gelände und genossen den tollen Ausblick auf die Donau und hinüber in die Slowakei. Unser "Express" brachte uns wieder zurück zum Schiff und wir verbrachten den Rest des Tages auf dem Sonnendeck.
    Am späteren Nachmittag gab es durch unsere Kreuzfahrtleiterin Beatrix noch Ausschiffungsinformationen in der Panorama-Lounge, was uns daran erinnerte, daß sich unsere wunderbare Reise schon bald dem Ende nähert. Da die Reise so entspannt war, vergaß man ja schon fast, wie lange man eigentlich schon auf dem Schiff war.:D