Beiträge von Blu51

    Honfleur/Frankreich (24.10.2021), sonnig mit Wolken, 18 Grad

    Die Hafenstadt im Departement Calvados in der Normandie erreichten wir gegen 07.45 Uhr. Honfleur liegt am südlichen Ufer der Mündung der Seine in den Ärmelkanal. Das Kreuzfahrtterminal befindet sich in Sichtweite der Pont de Normandie, einer Schrägseilbrücke, die die Seinemündung überquert und Honfleur mit Le Havre verbindet.

    Bei unseren bisher drei Anläufen in Le Havre hatten wir alle Städte, in die heute Ausflüge angeboten wurden, bereits besucht (Deauville, Rouen und natürlich Honfleur selbst). Deshalb wollten wir uns Honfleur noch einmal auf eigene Faust ansehen.

    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Das Zentrum des Städtchens war nach 25 Minuten Fußmarsch erreicht. Wir schlenderten kreuz und quer durch den Ort, wo sich heute am Sonntag auch viele einheimische Ausflügler tummelten.

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    Um 13.00 Uhr waren wir zurück an Bord; gerade noch rechtzeitig, um eine Kleinigkeit im Palmgarten zu uns zu nehmen.

    Als wir gerade am Terminal ankamen, näherte sich ein Taxi. Ein Paar stieg aus, zahlte und strebte ebenfalls dem Terminalgebäude zu. Das Taxi fuhr wieder weg, als der Dame auffiel, dass sie ihren Rucksack im Taxi liegen gelassen hatte. Die Aufregung war groß, enthielt der Rucksack doch Ausweis, Bord- und Bankkarte. Wie wir auf Nachfrage am nächsten Tag erfuhren, hat sie den Rucksack samt kompletten Inhalt wieder bekommen. Alles gut gegangen!

    Den Nachmittag verbrachten wir bei bestem Wetter auf dem Sonnendeck. Nach dem Ablegen um 16.15 Uhr hörte ich mir in der Lounge einen Vortrag des Lektors mit dem Thema „Der Kreuzfahrttourismus – Geschichte, Gegenwart und Zukunft“ an. Interessant, aber gerade zur Zukunft hatte ich mir erwartet.

    Das Abendessen stand unter dem Motto „French Dinner“. Was es da an französischen Spezialitäten gab, ist mir leider nicht mehr in Erinnerung. Später fand man uns wieder in der Weinstube.

    Boulogne-sur-Mer/Frankreich (23.10.2021), leicht bewölkt, 12 Grad

    Lt. Bordreiseleitung entsprach der angebotene und von uns auch gebuchte Ausflug „Stadtrundgang Boulogne-sur-Mer“ bei weitem nicht dem Preis-/Leistungsverhältnis, deshalb habe man ihn aus dem Programm genommen und als neuen Ausflug „Küstenstadt Calais“ aufgenommen. Weil dieser erst nachmittags stattfand, hatten wir am Vormittag Gelegenheit, Boulogne-sur-Mer auf eigene Faust zu erkunden.

    Weil der Liegeplatz der MS Hamburg etwa 4 km vom Stadtzentrum entfernt war, wurde ein Shuttle-Service bereit gestellt. Die Busse fuhren alle halbe Stunde zur Stadt und zurück. Es war im übrigen auch nicht gestattet, sich zu Fuß zum Hafenausgang zu begeben. Der Ausgang befand sich heute auf Deck 5, die Gangway war dementsprechend lang und steil.

    Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr war Mittagspause für die Shuttle-Busse; also mussten wir den Bus um 12.00 Uhr zum Schiff nehmen, weil der Ausflug nach Calais um 13.45 Uhr begann. Insofern war unserem Rundgang durch die 40.000 Einwohner zählende Gemeinde enge Grenzen gesetzt. Trotzdem konnten wir uns einen ersten Eindruck verschaffen.

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    Bei unserer Rückkehr zum Schiff hatte sich ein Begrüßungstrio eingefunden.

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    Das Mittagessen bestand heute aus den Resten der Lunch-Box vom Vortag. Danach ging es zum Ausflug.

    Nach rund einstündiger Fahrt kamen wir in Calais an. Es folgte ein Rundgang durch das Stadtzentrum, wobei wir u.a. den Turm von Guet, einen Wachturm aus dem 13. Jahrhundert, der den ältesten Teil der Stadt markiert, sahen. Dort steht eine Statue von Charles de Gaulle und seiner Gattin Yvonne.

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    Wir passierten die Kirche Notre-Dame de Calais und den Richelieu Park mit den Statuen von Churchill und de Gaulle.

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    Der Rundgang endete am Rathausplatz. Dort stehen die berühmten Bronzestatuen der „Bürger von Calais“ des Bildhauers Auguste Rodin.

    In der sich anschließenden Freizeit bummelten wir durch die Fußgängerzone und bis zum Leuchtturm.

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    Bevor wir bei der Rückkehr wieder in den Hafen fahren durften, wurden alle Gäste durch Abgleich einer Liste mit den Personalausweisen/Reisepässen kontrolliert. Es hieß, damit solle verhindert werden, dass sich Fremde an Bord schmuggelten. In Calais halten sich immer noch viele Flüchtlinge auf, die u.a. nach England wollen.

    Heute Abend hätten wir der Talkshow mit Saskia Valencia beiwohnen können; uns zog es aber wieder in Weinstube.

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    Rotterdam/Niederlande (22.10.2021), wolkig, windig, 12 Grad

    Auch heute war wieder frühes Aufstehen angesagt, denn Treffpunkt für unseren Ausflug „Historisches Brügge mit Kanalfahrt“ war bereits um 07.50 Uhr. Für die beiden heutigen Ausflüge (der zweite führte nach Gent) standen Lunchboxen zur Verfügung. Sie waren mit Sandwich, Schnitzel, Ei, Obst, Kuchen und Mineralwasser gut bestückt.

    Um kurz nach 08.00 Uhr starteten zwei Busse Richtung Brügge. Nach etwa 2 ½ stündiger Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht. Dort erwartete uns schon ein einheimischer Reiseleiter, der uns zunächst bei einem Rundgang einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigte.

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    Anschließend bestiegen wir ein Boot zu einer etwa 50 minütigen Kanalfahrt, bei der wir die langsam vorbeiziehenden historischen Bauten in aller Ruhe noch einmal bestaunen konnten.

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    An die Kanalfahrt schloss sich ein weiterer geführter Rundgang an, bevor wir dann noch etwas Freizeit hatten.

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    Um 13.20 Uhr begann die Rückfahrt zur MS Hamburg, wo wir wegen einiger Staus erst nach 16.00 Uhr ankamen, so dass die MS Hamburg mit leichter Verspätung Rotterdam verließ.

    Wir waren heute das zweite Mal in Brügge; während es 2013 fast durchgehend geregnet hatte, wurden wir heute davon verschont; zeitweise kam sogar die Sonne hervor. Übrigens hatten wir im Vorfeld ein zweiseitiges Formular zur Lokalisierung Reisender im Interesse der öffentlichen Gesundheit erhalten, dass wir in zweifacher Ausfertigung ausfüllten; ein Exemplar bekam die Rezeption, das andere sollten wir mitführen. Sehen wollte es aber niemand.

    Am Abend gab es für die erste Tischzeit eine Talkshow mit der Schauspielerin und Moderatorin Saskia Valencia; später für die zweite Tischzeit Hits von den Beatles, präsentiert von den Boogie Boys, der sehr guten Band an Bord. Uns zog es aber wieder in die Weinstube.

    Rotterdam/Niederlande (21.10.2021), Regenschauer, windig, 12 Grad

    Nach einer recht bewegten Nacht machte die MS Hamburg um 08.00 Uhr in Rotterdam unweit der Erasmusbrücke fest. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits gefrühstückt, weil unser Ausflug „Delft und Den Haag“ um 08.15 Uhr beginnen sollte.

    Mit zwei Bussen ging es zunächst nach Delft zur Porzellanmanufaktur „Royal Delft“. Bei einem Rundgang konnten wir zahlreiche Exponate bestaunen.

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    Anschließend fuhren wir zu einem Hotelparkplatz, verließen den Bus und marschierten in das Zentrum der Geburtsstadt des Malers Jan Vermeer. Am Grote Markt bewunderten wir das Renaissance-Rathaus und die Nieuwe Kerk. Leider wurde der bisherige Nieselregen jetzt zu einem starken Schauer. Deshalb machten wir uns auf den Rückweg zum Bus. Schade, wir hätten gerne mehr von Delft gesehen; vielleicht kommen wir noch einmal wieder.

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    Nächstes Ziel war Den Haag, Regierungssitz der Niederlande und Hauptstadt der Provinz Südholland. Unterwegs legten wir einen Fotostopp in Scheveningen ein und überzeugten uns davon, dass ein Anlegen hier und heute nicht möglich war.

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    In Den Haag sahen wir bei einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und stoppten kurz am Friedenspalast, heute u.a. Sitz des Internationalen Gerichtshofs. Dann brachte der Bus uns zurück zum Schiff.

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    Was bereits am Morgen als Gerücht kursierte (so hatte unsere Kabinenstewardess Emma davon gehört) bewahrheitete sich jetzt. Per Durchsage verkündete die Kreuzfahrtdirektorin, dass wir über Nacht in Rotterdam bleiben werden, weil wegen des besagten Sturmtiefs auch ein Anlauf in Oostende nicht möglich sei. Die von dort geplanten Ausflüge fänden ab Rotterdam statt. Leinen los in Rotterdam sei morgen um 16.00 Uhr.

    Weil sich das Wetter inzwischen gebessert hatte, verließen wir das Schiff nach einer kleinen Stärkung und machten uns auf in die Innenstadt. Über die Erasmusbrücke gingen wir Richtung Rathaus, streiften die Fußgängerzone, wo es schon vorweihnachtlich geschmückt war und besuchten die Markthalle, um einen kurzen Schauer abzuwarten. Vorbei an den Kubushäusern gelangten wir zum Oude Haven. Hier fiel uns ein massives Polizeiaufgebot auf; außerdem tummelten sich viele Leute in den Außenbereichen der zahlreichen Restaurants. Des Rätsels Lösung erschloss sich uns, als wir häufig Berliner Dialekt vernahmen. Heute spielte Union Berlin in der Conference League bei Feyenoord Rotterdam.

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    Auf dem Rückweg zum Schiff sahen wir zwei Flusskreuzer an ihren Liegeplätzen, die Viva Tiara und die Asara von Phoenix.

    Nach dem Abendessen verschlug es uns wieder in die Weinstube, die sich zu unserem Lieblingsplatz an Bord entwickelte.

    Borkum (oder auch nicht) (20.10.2021), bedeckt, leichter Regen, 14 Grad

    Die westlichste der ostfriesischen Inseln erreichten wir gegen 08.30 Uhr. Zu dieser Zeit saßen wir beim Frühstück im Palmgarten. Dort konnte man sich morgens und mittags am Buffet bedienen. Dabei war ein Mund- und Nasenschutz zu tragen; außerdem waren die bereitliegenden Handschuhe zu benutzen.

    Die MS Hamburg lag vor Borkum auf Reede. Geplant war, ab ca. 08.45 Uhr mit dem Tendern zu beginnen, wobei zunächst die Teilnehmer der zwei angebotenen Ausflüge an Land gebracht werden sollten; anschließend sollten die Tender für die übrigen Gäste regelmäßig zwischen Schiff und Insel verkehren.

    Daraus wurde jedoch nichts. Als der erste Tender mit dem Vorauskommando zu Wasser gebracht worden war, zeigte sich, dass Wind und Wellen ein sicheres Tendern nicht zuließen. Die Wetteraussichten versprachen keine Besserung; im Gegenteil Sturmtief Ignatz befand sich im Anmarsch.

    Weil besagter Ignatz den Anlauf in Scheveningen ebenfalls unmöglich machte, entschied die Schiffsleitung stattdessen Rotterdam anzusteuern.

    Um 13.00 Uhr verließ die MS Hamburg ihre Ankerposition vor Borkum und machte sich auf den Weg. Wir stärkten uns derweil am Mittagsbuffet im Palmgarten.

    Später nahm der Seegang merklich zu, so dass Gaby zu ihrer ersten Reisetablette greifen musste. Es sollte nicht die letzte sein.

    Heute morgen hatten wir auf der Kabine die Ausflugstickets vorgefunden. Es waren zwar für alle von Bord der Amera gebuchten Ausflüge Tickets vorhanden; merkwürdigerweise aber nur für mich. Am Plantours-Schalter hatte man dafür keine Erklärung. Es sei zwar möglich, für Gaby die Ausflüge nachzubuchen, zwei seien aber bereits ausgebucht. Auf meinen Einwand, dass ich diese Ausflüge dann stornieren würde, nahm man Rücksprache mit der Ausflugsleiterin und Olga machte es möglich! Gaby konnte mich bei allen Ausflügen begleiten. Weil der ursprünglich vorgesehene und von uns auch gebuchte Ausflug in Boulogne-sur-Mer (Stadtrundgang) abgesagt worden war, buchte ich den als Ersatz angebotenen nach Calais.

    Der Willkommens-Cocktail fand zweimal statt, entsprechend der Tischzeiten. Kapitän, Kreuzfahrtdirektorin und Ausflugsleiterin begrüßten die Passagiere bei einem Glas Sekt. War uns der Kapitän schon bei seiner morgendlichen Durchsage bekannt vorgekommen, verstärkte sich dieser Eindruck massiv, als wir ihn leibhaftig vor uns sahen. Und der Eindruck täuschte nicht; Dimitrios Papatsatsis war uns 2013 bei unserer ersten Reise mit einem TUI Cruises Schiff, der alten Mein Schiff 1, schon als Kapitän begegnet.

    Nach dem Abendessen stellten sich die Künstler dieser Reise in der Lounge vor. Wir verzichteten jedoch darauf und ließen den Tag in der Weinstube ausklingen. Dort bedienten wir uns noch am Late Night Snack; es gab gratinierten Käse-Toast.

    Anreise und Beginn der Kreuzfahrt (19.10.2021), bedeckt 11 Grad

    Für die Einschiffung waren Zeitfenster für die einzelnen Decks vorgegeben. Deck 4 war zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr dran. Weil wir mit der Bahn anreisen wollten, suchten wir uns einen Zug aus, der gegen 12.10 Uhr in Hamburg ankommen sollte. So hätten wir noch Zeit, vielleicht etwas zu essen und dann zum Schiff zu fahren.

    Dabei hatten wir die Rechnung aber nicht mit der Bahn gemacht. In Dortmund, wo wir zusteigen wollten, stand bereits ein Ersatzzug, weil der aus dem Süden kommende Zug wegen eines Defekts nicht mehr weiterfahren konnte. Im Endeffekt kamen wir mit 50 Minuten Verspätung in Hamburg an, so dass wir uns sofort ein Taxi zum Schiff nahmen.

    Um 13.15 Uhr stiegen wir am Cruise Center Baakenhöft aus. Es befindet sich in der östlichen Hafencity und war uns bis dahin unbekannt. Das Terminalgebäude versprüht den Charme einer Fabrikhalle; es gibt auf jeden Fall ansprechendere Baulichkeiten.


    Die Einschiffung war bereits im vollem Gang. Der digitale QR-Impfcode und der Antigen-Schnelltest wurden kontrolliert, dann ging es zum nächsten Schnelltest. Das (negative) Ergebnis lag nach rd. 15 Minuten vor. Jetzt stand unserer Reise nichts mehr im Wege. Nach dem Einlesen der Personalausweise, dem Erhalt der Bordkarten und dem obligatorischen Einschiffungsfoto betraten wir die MS Hamburg. Eine freundliche Mitarbeiterin (unsere Kabinenstewardess) brachte uns zu unserer Kabine 411. Fast zeitgleich mit uns trafen auch die Koffer ein.

    Bevor wir die jedoch auspackten, gingen wir erst einmal in den Palmgarten, wo es Kaffee und Kuchen und Herzhaftes gab. Dabei setzte sich ein Herr zu uns, mit dem wir uns angeregt unterhielten. Er meinte, er käme erst kurz vor Weihnachten wieder nach Hause, weil er bis Argentinien mitfahre. Überhaupt waren es etliche Mitreisende, die wesentlich länger an Bord blieben. Insgesamt waren, soweit ich das richtig mitbekommen habe, 230 Passagiere an Bord. 400 wären es bei voller Auslastung.

    Nachdem wir die Koffer ausgepackt und alles gut verstaut hatten, wartete die Seenotrettungsübung auf uns. Die Passagiere versammelten sich im Restaurant auf Deck 3; die Rettungsweste war mit zu bringen. Sie wurde im weiteren Verlauf dann auch angelegt.

    Zum Sail-Away fanden sich viele Gäste auf dem Pooldeck ein. Es gab Sekt, der auch reichlich nachgeschenkt wurde. Wir stießen auf eine schöne Reise an.

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    Weil der Palmgarten wegen Corona abends nicht als (Buffet) Restaurant zur Verfügung stand, gab es im (Bedien) Restaurant zwei Tischzeiten. Wir hatten dabei die zweite erwischt; konnten heute Abend also erst um 20.15 Uhr speisen. Vorher hörten wir in der Lounge einen Vortrag der Kreuzfahrtdirektorin Alexandra Cortese über das Leben an Bord, insbesondere die geltenden Covid-Regeln. Im Anschluss informierte Ausflugsleiterin Olga Bozhko (Olga von der Wolga) über Organisation und Durchführung der Landausflüge. Während wir beim Abendessen saßen, wurden diese Informationen für die Gäste der ersten Tischzeit wiederholt.

    Wir hatten im Restaurant einen Sechser-Tisch, an dem außer uns ein Ehepaar aus Recklinghausen saß, mit dem wir jeden Abend interessante Gespräche führten. Im Palmgarten ließen wir den Tag ausklingen.

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal wünsche ich allen Foris Frohe Weihnachten!

    Nach längerer Abwesenheit hier im Forum, u.a. bedingt durch unsere Reisen auf der Amera, der Hamburg und der Amadea möchte ich heute meinen Bericht über unserer Reise mit der MS Hamburg beginnen. Los gehts!

    Auf die MS Hamburg aufmerksam geworden sind wir durch die Doku-Soap „Verrückt nach Meer“. Zwar spielt die Reihe in der Regel auf Schiffen der Phoenix Flotte; im vergangenen Jahr gab es aber einige Folgen, die auf der Hamburg gedreht worden sind. Thema war u.a. die Route über die großen Seen in Nordamerika. Wir waren davon so begeistert, dass wir beschlossen, diese Tour wollen wir auch einmal machen. Vorher wollten wir das uns unbekannte Schiff aber erst einmal auf einer kürzeren Reise kennen lernen. Vielleicht passen wir ja gar nicht zueinander.

    Im Katalog von Plantours war schnell eine Reise gefunden, die in Hamburg begann und in Bilbao endete; das Ganze im Mai 2021. Nun, Corona hatte etwas gegen unsere Pläne; die Reise wurde abgesagt.

    Aber auch für die MS Hamburg sollte es im Spätsommer wieder los gehen. Unter den neu aufgelegten Reisen fand sich eine, die zwar nicht haargenau der abgesagten glich, ihr aber sehr nahe kam. Unter dem Motto „Westeuropa neu entdecken“ sollte es von Hamburg über Borkum, Scheveningen, Oostende, Boulogne-sur-Mer, Honfleur, St. Malo, Gijon, Ferrol und Leixoes nach Lissabon und von dort mit dem Flieger nach Hause gehen.

    Wir buchten also auf diese Reise um, bekamen auch die gleiche Kabine (411) und entschieden uns außerdem für das Getränkepaket Comfort. Das Ausflugsprogramm stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Als die Ausflüge dann buchbar waren, befanden wir uns bereits an Bord der Amera. Wir hatten unser Reisebüro aber vorab über diesen Umstand informiert und bekamen das Programm per Mail auf die Amera. Von dort buchten wir die Ausflüge, die uns interessierten. Das hat auch (fast) geklappt. Dazu später mehr.

    Der große Koffer sollte vorab mit Tefra auf die Reise nach Hamburg gehen. Weil diese an einem Dienstag begann, wäre der Koffer bereits am Freitag, 15.10. abgeholt worden. Zurück von der Amera kamen wir am 13.10. abends; für die notwendigen Waschgänge wäre es also ziemlich knapp geworden. Zum Glück gibt es bei Tefra gegen Aufpreis einen Express Service, bei dem der Koffer einen Tag vor der Abreise, in diesem Fall also am Montag, 18.10. abgeholt wird. Geht doch!

    Gemäß Hygiene- und Sicherheitskonzept für die MS Hamburg bekamen wir vor Reisebeginn zwei medizinische Fragebögen zugesandt; der erste musste mit einer Kopie des EU Covid 19 Zertifikats zurück geschickt werden, der zweite war bei der Einschiffung abzugeben. Ab dem 29.09. können an den Reisen der MS Hamburg nur vollständig gegen Covid 19 geimpfte Gäste teilnehmen. Das gilt auch für Kinder.

    Ferner müssen alle Gäste bei Einschiffung einen maximal 48 Stunden alten Corona-Schnelltest (Antigen) vorlegen. Ein weiterer Schnelltest wird im Terminal bei allen Gästen durchgeführt.

    Hallo Petra,

    nach längerer Abwesenheit im Forum bedingt durch unsere drei Kreuzfahrten und diverse persönliche Angelegenheiten, wenn wir gerade mal wieder daheim waren, habe ich gestern Deinen Bericht entdeckt und natürlich erst einmal abonniert. Ob ich ihn in diesem Jahr in aller Ruhe noch lesen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, oder so ähnlich.

    Natürlich habe ich damit gerechnet, dass Du doch einen Reisebericht schreiben wirst, obwohl das während der Reise wohl noch nicht so klar war. Deshalb habe ich erst gar nicht angefangen, meine Eindrücke von der Azoren-Tour zu Papier zu bringen (vielleicht später mal), sondern habe mit der nächsten Reise mit der MS Hamburg begonnen. Es war in jeder Hinsicht eine interessante Erfahrung. Gaby hat z.B. von den mitgenommenen 20 Reisetabletten nur 4 wieder mit nach Hause gebracht. Den Bericht will ich über die Feiertage hier einstellen. Ich hoffe, es klappt, weil morgen schon wieder Koffer packen angesagt ist. Montag geht es auf den Fluss, genauer gesagt den Rhein. Ursprünglich sollte es bei dieser Reise in die Niederlande und nach Belgien gehen; Silvester wären wir in Amsterdam gewesen. Wegen des Lockdowns in den Niederlanden wurde natürlich umgeroutet; jetzt bleiben wir in Deutschland und sind Silvester in Frankfurt.

    Zurück daheim bleiben uns noch elf Tage bis zur nächsten Reise. Dieses Mal wartet die Vasco da Gama von Nicko Cruises auf uns. Es geht ab Gran Canaria zu fünf kapverdischen Inseln. Der ebenfalls vorgesehene Anlauf in Dakar/Senegal fällt aus, weil dort noch keine Kreuzfahrtschiffe anlegen dürfen. Stattdessen fahren wir noch nach Teneriffa und La Gomera. Hoffen wir mal, dass nichts mehr dazwischen kommt.

    Es war schön, euch kennen zu lernen. Vielleicht trifft man sich irgendwann auf den Weltmeeren mal wieder.

    Viele Grüße an Deinen Mann!

    Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2022 wünschen euch

    Gaby und Peter

    Ich bin gespannt, ob man davon großartig was mitbekommt.

    Letztes Jahr bei unserer Reise mit der Amadea war die Traumschiff-Crew für Dreharbeiten an Bord. Es war nicht so schlimm wie befürchtet. Ich meine, wir hätten während der 5 Wochen nur zwei- oder dreimal etwas von Dreharbeiten mitbekommen.

    Was unser Treffen angeht, habe ich in den aktuellen Tagesprogrammen der Amera gesehen, dass die Panorama-Lounge um 17.00 Uhr öffnet. Vielleicht öffnet sie an Seetagen aber auch früher. Ansonsten würde ich 17.00 Uhr und die goldene Mitte der 3 Seetage, also Montag, 27.09. vorschlagen. Wenn zu der Zeit etwas Interessantes im Programm ist, könnten wir ja umdisponieren. Wir werden übrigens Kabine 935 bewohnen.

    LG

    Peter

    Und ausnahmsweise ändere ich da diesmal auch nicht mehr dran rum, habe irgendwie diesmal keine Lust auf Hin und Her.

    Genauso halten wir es auch!

    Mini-Forums-Treffen ist eine gute Idee. Wann und wo? Hast du schon eine Idee?

    Vielleicht an einem der drei Seetage auf dem Weg nach Lissabon? Wenn es die Amadea wäre, hätte ich schon einen Vorschlag zum Wo, nämlich die Vista Lounge auf Deck 10 im Bug, unserem absoluten Lieblingsplatz während unserer Traumreise letztes Jahr. Die Amera kennen wir aber auch noch nicht; allerdings gibt es auf ihr eine ähnliche Lounge, die Panorama Lounge. Vielleicht probieren wir die mal aus?


    Aber vielleicht schmuggel ich mich stattdessen mit auf die MS Hamburg. :S Mit der waren wir in Grönland.

    Da könnt ihr uns ja einiges über die Hamburg erzählen; wird nämlich unser erstes Mal.


    LG und schönes Wochenende

    Peter

    Hallo keseburg und Tuffi65

    Liebe Mitfahrer.

    gestern haben wir unsere Unterlagen auch erhalten; der Bus unserer Zeitung fährt um 07.45 Uhr in unserer Nachbarstadt ab. Ankunft in Bremerhaven soll gegen 16.00 Uhr sein.

    Ausflüge haben wir in allen Häfen erst einmal über Phoenix gebucht. Funchal können wir uns aber auch gut individuell vorstellen; schließlich waren wir schon zweimal dort. Wisst ihr, ob ein individueller Landgang auf Madeira möglich ist?

    Ich wollte eigentlich später einen Reisebericht schreiben, wenn aber einer von euch dieselbe Absicht hat, würde ich darauf verzichten, weil wir "Wahnsinnigen" eine knappe Woche nach unserer Rückkehr schon wieder auf Kreuzfahrt gehen; wir testen die MS Hamburg von Plantours.

    Habt ihr evtl. schon an ein "Mini-Forums-Treffen" gedacht? Wir wären dabei!

    Weiterhin viel Vorfreude, die auch bei uns langsam wächst.


    ´LG

    Peter

    Fazit

    Route

    Die Donau hatten wir bisher in drei Etappen erkundet, angefangen mit einer Weihnachtsmarkttour bis Wien, einer sommerlichen Reise bis Budapest und einer weiteren Sommerreise bis zum Eisernen Tor. Nun also als Abschluss die Fahrt bis zum Donaudelta. Landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Die Kataraktenstrecke ist natürlich das absolute Highlight. Da sollte man unbedingt auf dem Sonnendeck sein, wenn das Wetter es zulässt.

    Die von uns besuchten Städte haben uns ebenfalls fasziniert. Dabei hätten wir von Bukarest gerne mehr gesehen. Es waren bei weitem noch nicht so viele Flusskreuzer wie vor der Pandemie unterwegs. Ab dem Eisernen Tor Richtung Delta waren wir fast allein.

    Die Reise können wir uneingeschränkt empfehlen.

    Schiff

    Die Prinzessin Isabella ist Baujahr 2001; die letzte umfangreiche Renovierung fand 2018 statt. Sie ist insgesamt, bis auf ein paar kleine Macken, gut in Schuss. Ihre Länge beträgt 125,5 m, die Breite 11,4 m, der Tiefgang liegt bei 1,5 m.

    Auf dem untersten Deck, dem Neptundeck befinden sich einige Passagierkabinen mit kleinen, nicht zu öffnenden Fenstern. Darüber ist das Saturndeck. Es verfügt im Bugbereich über Kabinen mit Panoramafenstern (ebenfalls nicht zu öffnen). Eine halbe Treppe höher Richtung Heck haben die Kabinen französische Balkone. Hier ist auch die Rezeption.

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    Auf dem Oriondeck haben alle Kabinen französische Balkone. Auf dem Sonnendeck stehen den Gästen Liegestühle, Sitzgruppen und Schattenplätze zur Verfügung. Zwei Fitnessgeräte finden sich ebenfalls auf dem Sonnendeck. Ein Treppenlift verbindet das Orion- mit dem Sonnendeck.

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    Der Salon befindet sich im Bug; das Restaurant im Heck auf dem Oriondeck.

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    Das Schiff kann 170 Passagiere aufnehmen um die sich 42 Crew-Mitglieder kümmern. Die Auslastung bei unserer Reise lag wegen Corona bei 138.

    Kabinen

    Die Größe der Kabinen wird im Prospekt mit 14 qm angegeben. Auf dem Oriondeck gibt es einige Suiten, die 21 qm groß sein sollen.

    Wir hatten zwei Kabinen auf dem Saturndeck mit französischem Balkon. Sie verfügten über ein Doppelbett, einen Schrank, einen Hocker und eine Art Kommode. Ein TV-Gerät und ein Safe waren ebenfalls vorhanden. Die Klimaanlage schaltete sich bei geöffneter Balkontür aus.

    Sicherlich sind 14 qm nicht allzu viel Fläche. Andererseits verbringt man ja meist nur die Nächte in der Kabine. Unsere sieben Sachen konnten wir jedenfalls in Schrank und Kommode unterbringen.

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    Das Bad war sehr klein, aber auch hier konnten wir alles Notwendige verstauen. Die Dusche verfügte über eine Schiebetür.

    Verpflegung

    Das Frühstücksbuffet umfasste alles, was man auch in einem guten Hotel bekommt. Brötchen, verschiedene Brotsorten (allerdings nicht geschnitten), Croissants, Kuchen, Müsli, Obst, Marmeladen, Wurst, Käse, Rührei, Lachs, Speck, Würstchen, Säfte usw. Spiegeleier oder Omeletts bestellte man bei einem Mitarbeiter eine halbe Treppe tiefer; das Gewünschte wurde dann an den Tisch gebracht. Wie schon erwähnt, waren Einmalhandschuhe Fehlanzeige; auch über das Gedrängel bei großem Andrang habe ich schon berichtet. Dazu kam eine unglückliche Positionierung der Teller. Sie befanden sich nicht etwa dort, wo man mit seinem Rundgang begann sondern mehr zur Mitte hin. Das hatte zur Folge, dass man immer erst an der Schlange vorbei und fragen musste, ob man mal eben einen Teller nehmen dürfe.

    Beim Frühstück wurden die Bestellungen für das Mittag- und Abendessen aufgenommen. Es gab jeweils zwei Vorspeisen zur Auswahl, eine Suppe, drei Hauptgerichte (eines davon vegetarisch) und zwei Desserts. Ein Käseteller konnte alternativ geordert werden.

    Die Speisen waren ansprechend angerichtet und schmackhaft. Hier gab es nichts zu meckern. Der indonesische Chefkoch verstand sein Handwerk.

    Kaffee und Kuchen wurden im Salon serviert. Dazu kann ich nichts sagen, weil wir dort nur ein-, zweimal waren und der Kuchen mir nicht im Gedächtnis geblieben ist.

    Gegen 22.00 Uhr, manchmal auch 22.30 Uhr gab es im Salon noch einen Gute-Nacht-Imbiss, z.B. Suppe, Frühlingsrollen, Tintenfischringe, Hühnerbeine etc. Weil der Salon zu dieser Zeit schon recht leer war, fanden die Snacks nicht viele Abnehmer. Wenn der Koch mit seinem Angebot wieder verschwand, nahm er regelmäßig größere Mengen mit zurück. Hoffentlich wurde das nicht alles weggeworfen. Vielleicht sollte mal darüber nachgedacht werden, ob dieser Snack nicht abgeschafft wird.

    Corona

    Bei der Einschiffung wurde vor dem Betreten des Schiffs die Temperatur gemessen, im weiteren Verlauf der Reise aber nicht mehr.

    Desinfektionsspender standen sowohl vor dem Restaurant als auch dem Salon sowie im Bereich der Rezeption.

    Eine Maskenpflicht bestand, wenn man sich auf dem Schiff bewegte. Dies wurde beileibe nicht immer beachtet. Insbesondere später am Abend liefen im Salon viele Passagiere ohne Maske herum. Das Personal machte auf dieses Versäumnis so gut wie nie aufmerksam. Als wir einmal einen Gast darauf ansprachen, entgegnete er, er trage sie doch; ja tatsächlich, allerdings in der Hand.

    Im Salon waren einige Tische entfernt worden; die dazu gehörenden Sessel hatte man als Trennung zwischen zwei Sitzgruppen geschoben. Beim Begrüßungscocktail und einigen anderen Anlässen war es allerdings so voll, dass an Abstandsregeln nicht zu denken war.

    Im Restaurant verteilten sich die Passagiere insgesamt gut; einige Vierertische waren nur mit zwei Personen besetzt. Trotzdem erschien uns der Abstand zwischen einzelnen Tischen sehr gering.

    In den Ausflugsbussen galten offensichtlich die örtlichen Regeln; so war eine Maskenpflicht nur in Bulgarien gegeben. In allen anderen Ländern konnten wir auf die Masken verzichten; in Ungarn sogar in den Innenräumen der von uns besichtigten Gebäude.

    Die öffentlichen Toiletten an Bord waren geschlossen.

    Sonstiges

    Alle Ausflüge wurden von kompetenten, sehr gut deutsch sprechenden Reiseleitern begleitet. Das Preis-, Leistungsverhältnis war in Ordnung.

    An Bord galt das All inklusive Konzept; Hausweine, Bier vom Fass, alkoholfreies Bier, Softdrinks wie Cola, Limonade, Mineralwasser waren inklusive. Die Preise für die übrigen Getränke bewegten sich im Rahmen; außerdem gab es einen Tagescocktail zum Preis von 4,95 € sowie ein Tagesangebot von z.B. Himbeergeist für 2,90 €. Während einer Happy Hour vor dem Abendessen konnte man zwei Cocktails zum Preis von einem bekommen.

    Noch ein Wort zum Thema Alleinunterhalter. Am ersten Abend hat er uns sehr angenehm überrascht. In seinem Repertoire fanden sich viele Stücke, die uns gefallen haben. Wer rechnet auf einem Flusskreuzer schon mit AC/DC? Zwar gab es zwischendurch auch „Ausrutscher“, aber trotzdem war er einer der besten Alleinunterhalter, die wir bisher auf den Flüssen hatten. Die Lautstärke hätte er aber etwas drosseln können; eine Unterhaltung war während seiner Vorträge schwierig. Getanzt wurde übrigens auch.

    Zusammenfassen können wir die Prinzessin Isabella mit Einschränkungen empfehlen. Damit meinen wir hauptsächlich die nicht konsequent umgesetzten Corona-Regeln und die teilweise fehlende Informationspolitik seitens der Kreuzfahrtleitung.


    So, ich habe fertig. Ich danke allen, die uns auf dieser Reise begleitet haben; danke auch für die Likes. Falls noch Fragen sind, ich werde versuchen, sie zu beantworten.

    Jetzt muss ich mich aber dringend mit den Unterlagen unserer Reise mit der Amera zu den Azoren beschäftigen, die heute eingetroffen sind.


    Viele Grüße

    Peter

    Rückreise, 04.09.2021, sonnig, 26 Grad

    Die Koffer mussten bis 07.00 Uhr vor der Kabine stehen. Um diese Zeit gingen wir auch zum letzten Frühstück dieser Reise.

    Danach machten wir es uns mit dem Handgepäck im Salon bequem, natürlich nicht ohne die Kabine vorher noch einmal auf evtl. übersehene Habseligkeiten abgesucht zu haben.

    Wesenufer erreichten wir bereits um kurz nach 08.00 Uhr, also deutlich früher als angenommen (09.00 Uhr). Bald danach trafen drei Busse ein. Zwei davon fuhren zur Garage, der dritte zum Bahnhof Passau, von wo die zwei Busse nach Köln und Berlin starten würden.

    Was jetzt folgte, war ein mittleres Chaos. Es wurden zunächst die Gäste für den Bus zum Bahnhof aufgerufen; diese identifizierten ihr bereits vor dem Schiff aufgereihtes Gepäck, das dann im Bus verladen wurde. Dieser Bus konnte dann auch bald abfahren.

    Schwieriger gestaltete sich die Sache bei den beiden verbliebenen Bussen. Es sollten nämlich auch sechs Gäste mitfahren, die weder zum Bahnhof noch zur Garage wollten; vielmehr sollten sie an einer Tankstelle kurz vor Passau aussteigen. Sie wurden zunächst auf den Bus verwiesen, in dem wir bereits saßen; plötzlich hieß es aber, es würde sie doch der andere Bus mitnehmen.

    Außerdem standen noch alle Tefra-Koffer im Gelände herum, um die sich scheinbar keiner zu kümmern schien. Ich bin dann noch einmal ausgestiegen, weil ich sicher gehen wollte, dass diese Koffer, darunter ja auch unsere zwei, verladen würden. Die beiden Busfahrer wussten erst einmal von nichts; erst nach Rückfrage bei einer Phoenix-Dame wurde mir bestätigt, dass die Koffer auch zur Globus-Garage sollten. Im ersten Bus war aber kein Platz mehr; irgendwie schaffte es unser Fahrer aber, das komplette Gepäck unterzubringen. Ein paar Koffer mussten dazu in den Innenraum.

    Um ca. 09.15 Uhr ging es endlich los. Ein letzter Blick zur Isabella, von wo einige Crew-Mitglieder zum Abschied winkten, dann machten wir uns auf den Weg.

    Weil die Straße entlang der Donau teilweise gesperrt war, mussten wir zunächst eine Umleitungsstrecke durch das hügelige Hinterland fahren, um bei Engelhardszell wieder die Donau zu erreichen.

    Um 11.00 Uhr kamen wir an der Globus-Garage an. Auch hier ein Gewusel, weil jeder möglichst schnell an sein Gepäck wollte. Es waren wohl auch schon einige Passagiere angekommen, die heute an Bord eines Schiffes wollten; zu allem Überfluss befand sich auf dem Parkplatz vor der Garage auch noch eine Corona-Teststation, die ebenfalls stark frequentiert wurde.

    Ich kümmerte mich wieder um die Tefra-Koffer und war beruhigt, als diese alle in einem Abstellraum verschwanden.

    Von der Rückfahrt gibt es nichts Aufregendes zu berichten. Wieder ohne Staus waren wir gegen 17.00 Uhr daheim.


    Fazit folgt noch

    Krems, Weißenkirchen, Melk (Österreich), 03.09.2021, sonnig, 26 Grad

    Während des Frühstückes meldete sich bereits die Kreuzfahrtleiterin mit neuen Informationen. Auf den gestrigen Katastrophenabend ging sie allerdings mit keinem Wort ein. Zunächst wies sie darauf hin, dass wir wegen der verspäteten Abfahrt in Bratislava und des Hochwassers verbunden mit einer schnelleren Fließgeschwindigkeit, gegen die die Isabella anzukämpfen habe, langsamer voran kämen, so dass die Ankunft in Krems auf 12.00 Uhr terminiert wurde (statt 09.00 Uhr). Außerdem habe Phoenix beschlossen, wegen des Bahnstreiks zwei Busse einzusetzen; der eine mit Ziel Köln mit zwei bis drei Haltepunkten unterwegs, der andere mit Ziel Berlin mit Halt u.a. in Leipzig. Kostenpunkt: 99,00 € pro Person. Interessenten sollten sich bis zum Mittag melden.

    Am Vormittag genossen wir wieder das herrliche Wetter auf dem Sonnendeck.

    In Krems machten wir dann auch zur geplanten Zeit fest. Hier wurden nur die Teilnehmer des Ausflugs „Höhepunkte der Wachau“ ausgeschifft; das Schiff fuhr im Anschluss sofort weiter nach Melk.

    Krems liegt am Ein- oder Ausgang der Wachau, je nach dem, aus welcher Richtung man kommt. Ein Bus brachte uns bis an das Zentrum der „österreichischen Marillenhauptstadt“. Nach einem kurzen geführten Rundgang blieb noch etwas Freizeit für einen Bummel durch die sehenswerte Fußgängerzone. Seit dem Jahr 2000 ist Krems, das eine der ältesten Städte Österreichs ist, UNESCO-Weltkulturerbe.

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    Dann brachte uns der Bus nach Weißenkirchen, um einen der zahlreichen idyllischen Orte der Wachau kennen zu lernen. Weißenkirchen gilt als eine der größten Weinanbau-Gemeinden der Wachau.

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    Zum Abschluss des Ausfluges fuhren wir nach Melk und dort direkt zum Stift Melk. Der Besuch des barocken Stifts war sicherlich das Highlight dieses Ausflugs. Wir besichtigten u.a. den Marmorsaal, die Kirche und die weltberühmte Bibliothek mit ca. 100.000 literarischen Werken und einem überwältigendem Deckengemälde. Während der Innenbesichtigung herrschte Maskenpflicht. Fotos darf ich hier ja nicht zeigen; wäre aber auch ohnehin nicht möglich gewesen, da in den Innenräumen Fotografieren nicht gestattet ist.

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    Nach der Führung verblieb noch etwas Zeit zum Besuch des Stiftsparks.

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    Kurz vor 18.00 Uhr brachte uns der Bus dann zum Schiffsanleger, an dem die Prinzessin Isabella bereits eingetroffen war. Bald danach ertönte zum letzten Mal die Auslaufmelodie.

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    Im Restaurant fand ab 18.30 Uhr das Abschiedsabendessen statt. Am Eingang erhielt jeder Gast ein Glas Sekt. Kapitän, Hotelmanager und Kreuzfahrtleitung verabschiedeten sich von den Passagieren. Der Hotelmanager stellte die (fast) komplette Crew vor, die mit viel Beifall bedacht wurde. Die Mitarbeiter der Küche traten nach dem Hauptgang vor die Anwesenden und erhielten ebenfalls verdienten Beifall.

    Es folgte eine weitere Mitteilung der Kreuzfahrtleiterin: Wegen der langsameren Fahrt würden wir viel zu spät in Passau ankommen. So habe der Kapitän zusammen mit der Reederei und Phoenix entschieden, die Ausschiffung in Wesenufer (Österreich) durchzuführen. Es stünden Busse bereit, die zum Bahnhof und zur Globus-Garage führen.

    Das letzte Abendessen mundete uns ausgesprochen gut. Ich zeige hier einmal das Rinderfilet und die unvermeidliche Eisbombe.

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    Heute Abend fand im Salon noch einmal ein Musik-Quiz statt; der Höhepunkt der bisherigen merkwürdigen Quizrunden. Es galt zu raten, aus welchem Land die Lieder stammten, die der Bordmusiker kurz anspielte. Die in Frage kommenden Länder waren aufgeführt. Nach jedem Lied verkündete die Phoenix-Dame dann die richtige Lösung; man musste sein Gehirn also gar nicht anstrengen um erfolgreich zu sein. Das war uns dann doch zu blöd und wir verzogen uns in die Kabine, zumal die Koffer noch gepackt werden wollten. Später bezahlte ich noch die Bordrechnung per Kreditkarte an der Rezeption.

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    Komarno u. Bratislava (Slowakei), 02.09.2021, sonnig mit Wolken, 25 Grad

    Gegen 11.00 Uhr machte die Prinzessin Isabella in Komarno fest. Ein individueller Landgang war hier nicht möglich; es wurden lediglich die Teilnehmer des Ausflugs „Komarno und Bratislava“ ausgeschifft; dann ging es für die übrigen Passagiere schon weiter Richtung Bratislava.

    Komarno liegt an der Mündung der Waag in die Donau und ist das Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei. Die ungarische Stadt auf der gegenüberliegenden Donauseite heißt Komarom.

    Vom Hafen aus fuhren wir mit dem Bus bis an den Rand der Altstadt. In einem Park steht ein Denkmal von Franz Lehar, der 1870 in Komarno geboren wurde.

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    Unsere Reiseleiterin führte uns dann zur römisch-katholischen Basilika St. Andreas, die dem Apostel Andreas gewidmet ist. Vorbei am Donaumuseum, vor dem ein Denkmal des ungarischen Dichters und Journalisten Mor Jokai steht und einer Pestsäule erreichten wir den „Europa Platz“ mit 45 Gebäuden, die die Länder Europas repräsentieren und deren Architektur von verschiedenen europäischen Baustilen geprägt ist.

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    Im Anschluss stiegen wir wieder in den Bus und machten uns auf den Weg nach Bratislava. Die Fahrt dauerte 2 Stunden. Unser erstes Ziel war ein Restaurant direkt am Donauufer, in dem wieder ein Mittagessen, bestehend aus Suppe, Hauptgang und Nachtisch, auf uns wartete. Ein Getränk war ebenfalls inkludiert. Natürlich hätten wir auch auf dieses Mahl verzichten können; im Nachhinein erwies es sich aber noch als segensreich.

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    Frisch gestärkt fuhren wir hoch zur Burg. Von dort genossen wir den tollen Blick auf Stadt und Fluss sowie das Ufo-Restaurant.

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    Zurück vom Burgberg folgte ein längerer Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt. Danach bekamen wir Freizeit für eigene Erkundungen. Um 19.15 Uhr wollten wir uns vor der Oper wieder treffen.

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    Unterwegs trafen wir Passagiere der Prinzessin Isabella, die nicht an unserem Ausflug teilgenommen hatten. Sie berichteten, dass die Isabella sicherlich mit Verspätung eintreffen werde; sie selbst seien mit anderen Gästen vor einer Schleuse ausgeschifft und dann mit Bussen nach Bratislava gebracht worden, weil sonst ihre Ausflüge und auch ein privater Landgang ins Wasser gefallen wäre.

    Lt. Tagesprogramm war die Ankunft des Schiffes um 18.00 Uhr vorgesehen. Inzwischen wurde 20.00 Uhr genannt.

    Während wir so durch die Straßen und Gassen schlenderten, kamen plötzlich jede Menge schwarze Limousinen angefahren; auch Polizeiwagen und -motorräder. Einer der Limousinen entstieg, umringt von Leibwächtern, eine elegant gekleidete Dame. Dabei soll es sich um die Präsidentin der Slowakischen Republik gehandelt haben; auch unser Bundespräsident weilte heute in Bratislava.

    Nach diesem Intermezzo trafen wir uns wieder mit unserer Reiseleiterin. Auch sie war inzwischen informiert worden, dass unser Schiff Verspätung habe. Nach Rücksprache mit ihrer Agentur wurde noch eine abendliche Stadtrundfahrt eingeschoben, um uns die Wartezeit zu verkürzen. Sie dauerte etwa eine halbe Stunde. Danach wurden wir am Schiffsanleger abgesetzt.

    Dort standen wir uns bei zunehmender abendlicher Kühle noch über eine Stunde die Beine in den Bauch. Zum Glück hatten wir uns in weiser Voraussicht Jacken mit genommen; andere Gäste froren jedoch in T-Shirts und kurzen Hosen vor sich hin. Eine Phoenix-Reiseleiterin war zwar anwesend, von ihr gab es aber keinerlei Informationen. Ein Meisterstück war das wirklich nicht.

    Als die Isabella endlich eintraf und festgemacht hatte, war es 21.30 Uhr; bis alle Passagiere an Bord waren 22.00 Uhr. Abendessen gab es nicht mehr; im Salon wurden lediglich Kleinigkeiten (z.B. Suppe, Hühnerbeine) angeboten, auf die wir wegen der fortgeschrittenen Zeit aber verzichteten. Die Phoenix-Damen mussten sich von einigen Gästen deutliche Worte gefallen lassen. Eine Entschuldigung vom Kapitän gab es dieses Mal nicht, erst recht keinen Schnaps.

    Ziemlich geschafft, fielen wir in die Betten.


    Fortsetzung folgt

    Flusstag, 01.09.2021, sonnig mit Wolken, 23 Grad

    Wir verbrachten fast den ganzen Tag auf dem Sonnendeck. Dort gab es, kurz nachdem wir wieder Mohacs erreicht hatten, einen Frühschoppen, bei dem Spare-Rips und Currywurst mit Pommes ihre Abnehmer fanden.

    Zur allgemeinen Überraschung wollten uns die ungarischen Behörden heute nicht persönlich in Augenschein nehmen; der Face-Check blieb uns also erspart; die Prinzessin Isabella konnte ihre Fahrt nach relativ kurzer Zeit fortsetzen.

    Am Spätnachmittag erfolgten im Salon die Ausschiffungsinformationen durch die Phoenix-Reiseleiterin. Sie erklärte uns, dass wir dieses Mal in Passau-Lindau festmachen würden; von dort führen die Busse zum Bahnhof und zur Globus-Garage. Am Ende kam es aber doch ganz anders. Was den möglichen Bahnstreik betreffe, stünde sie mit der Zentrale in Bonn in Verbindung; evtl. würden Busse von Phoenix eingesetzt. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Kofferkärtchen für die Rückreise abgeholt werden.

    Bei der abendlichen Tombola im Salon hatten wir kein Glück; die Preise heimsten andere Gäste ein.

    Hallo meer(er)leben

    vielen Dank für Deinen Bericht über eure fast zeitgleich stattgefundene Reise. Auch wir hatten ja nicht immer Glück mit dem Wetter.

    Wir waren übrigens am 02.09. in Bratislava; eine Information durch die Phoenix-Reiseleiterin, dass nur Geimpfte an Land dürfen, gab es nicht. Ob die Slowaken das geändert hatten? Angeblich war auf unserem "Dampfer" aber auch nur ein Paar nicht geimpft.

    LG

    Peter

    Belgrad/Novi Sad (Serbien), 31.08.2021, sonnig mit Wolken, 25 Grad

    Zum zweiten Mal auf dieser Reise legten wir in Belgrad an. Heute aber nur, um die Ausflugsgäste aussteigen zu lassen; danach würde das Schiff weiter nach Novi Sad fahren.

    Wir waren gerade beim Mittagessen, als wir vor der Annika, ebenfalls von Phoenix, fest machten. Kurz darauf kam die Durchsage, dass die Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde bereits an Bord seien und mit den Schnelltests, die auch heute wieder erforderlich waren, begonnen werden könne. Zwischen Hauptgang und Dessert ließen wir also wieder einen Nasenabstrich machen; die junge Dame war deutlich mitfühlender als ihr Kollege vor einer Woche.

    Auf dem Sonnendeck warteten wir dann auf die Freigabe des Schiffes und den Beginn unseres Ausflugs „Krusedol und Novi Sad“. Heute zeigte sich Belgrad von seiner sonnigen Seite.

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    Um 14.00 Uhr ging es mit zwei Bussen los. Bei der Fahrt durch Belgrad fiel uns dieses merkwürdige Bauwerk auf.

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    Nach 1 ½ stündiger Fahrt erreichten wir das Kloster Krusedol aus dem 16. Jahrhundert im Gebirge Fruska Gora. In der Kirche befinden sich alte und seltene Wandmalereien sowie zwei Gräber der Dynastie Obrenovic.

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    Nach der Besichtigung steuerten unsere Busse das ca. 20 km entfernte Novi Sad an. Vorher wurde aber noch eine Pause in einer Gaststätte an der Donau eingelegt, die uns sehr bekannt vorkam. Hier waren wir bereits vor 3 Jahren, als wir mit der Aurelia unterwegs waren. Damals wie heute wählten wir als Erfrischung ein einheimisches Bier.

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    Anschließend fuhren wir ins wenige Minuten entfernte Novi Sad, Hauptstadt der Provinz Vojvodina. Bevor wir zu einem Stadtrundgang aufbrachen, machten wir noch einen Fotostopp gegenüber der Festung Peterwardein, eines der größten Verteidigungsobjekte Europas.

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    Beim Stadtrundgang sahen wir u.a. die katholische Marienkirche, die orthodoxe Kirche des Heiligen Georg, das Stadthaus u.a. Die darauf folgende Freizeit nutzten wir zu einem Bummel durch die Fußgängerzone. Die zahlreichen Cafes und Restaurants waren gut besucht.

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    Um 19.15 Uhr trafen wir uns wieder mit unserer Reiseleiterin und fuhren mit den Bussen zur Anlegestelle. Die Prinzessin Isabella glänzte allerdings mit Abwesenheit. Sie erreichte Novi Sad mit rund einstündiger Verspätung, so dass die Ausflügler erst um 21.00 Uhr ihr Abendessen serviert bekamen.

    Während des Essens entschuldigte sich der Restaurantleiter im Namen des Kapitäns für die wegen Niedrigwasser entstandene Verspätung und spendierte jedem der Ausflugsgäste einen Slivowitz.

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    Fortsetzung folgt