Hallo zusammen,
vom 08. bis zum 18.07.2018 waren wir mit der Mein Schiff 3 rund um Großbritannien unterwegs. Ich versuche mal, den zu dieser tollen Reise verfassten Bericht hier einzustellen.
Mit der Mein Schiff 3
rund um Großbritannien
Eine
Kreuzfahrt rund um Großbritannien stand auf unserer Agenda schon
seit einiger Zeit weit oben. Nach Erscheinen des Sommerkatalogs von
TUI Cruises nahm der Wunsch dann konkrete Formen an. Wir entschieden
uns für „Großbritannien mit Irland III“ mit der Mein Schiff 3
im Monat Juli, weil wir hofften, dass zu dieser Zeit auch auf der
britischen Insel das Wetter einigermaßen mitspielen würde. Wegen
der begrenzten Anzahl von Terminen waren wir der Meinung, dass es
wohl keine Flex-Angebote geben würde, so dass wir eine Buchung zum
Wohlfühl-Preis bei einem Online-Reiseportal tätigten. Wir suchten
uns eine Balkonkabine auf Deck 6 mittschiffs aus (6100).
Aufgrund
der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr wollten wir auch
dieses Mal einen Tag früher anreisen und im Hotel Atlantic Sail City
übernachten. Das Zimmer orderten wir telefonisch direkt im Hotel.
Nach
Freigabe der Ausflüge suchten wir uns für jeden Hafen einen uns
zusagenden aus und buchten diese im Internet. Das Schiffsmanifest
wurde auf dem gleichen Weg ausgefüllt. Nun stand unserer 15.
Kreuzfahrt (der 6. auf Schiffen von TUI Cruises) nichts mehr im Wege.
Anreise nach
Bremerhaven (07.07.2018), sonnig, 21 Grad, windig
Von
unserem Wohnort bis Bremerhaven sind es knapp 300 km; wir fuhren um
kurz vor 12.00 Uhr los und erreichten Bremerhaven nach einer ruhigen
Fahrt ohne größere Staus zwischen 15.00 und 15.30 Uhr. Das Auto
parkten wir in der Tiefgarage der Havenwelten direkt unterhalb des
Hotels. Beim Einchecken stellte man uns ein neues Angebot
verschiedener Hotels vor; es beinhaltete den Transfer zum und vom
Schiff sowie das Abstellen des Autos in der Tiefgarage. Wir nahmen
dieses Angebot an und erhielten zwei Tickets für den Transfer sowie
für die Ausfahrt aus der Garage. Danach bezogen wir unser Zimmer und
machten danach einen Stadtbummel. Um 18.00 Uhr gingen wir im
Restaurant „Villa Seebeck“, das wir auch schon aus dem Vorjahr
kannten, essen und ließen den Abend dann an der Hotelbar ausklingen.
Einschiffung und
Beginn der Reise (08.07.2018), sonnig, 21 Grad, windig
Laut
Reiseunterlagen sollte die Einschiffung um 13.00 Uhr beginnen; die
Abfahrt der Transferbusse vom Hotel war für 11.45 Uhr angekündigt.
Gegen 08.45 Uhr gingen wir zum Frühstück; der Frühstücksraum war
zu diesem Zeitpunkt schon gut gefüllt und wir mussten einige Minuten
an der Bar warten, bis man uns einen Tisch zuweisen konnte. Während
des Frühstücks kamen wir mit einem Ehepaar am Nachbartisch ins
Gespräch, das ebenfalls auf die Mein Schiff 3 wollte, den Transfer
allerdings auf eigene Faust plante. Sie waren auch nicht mit dem Auto
sondern mit dem Zug angereist.
Nach
dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und checkten aus.
In der Hotel-Lobby warteten wir dann auf die Ankunft der
Transferbusse. An der Rezeption war uns gesagt worden, wir sollten
mit den Koffern an der Hotelauffahrt warten, also begaben wir uns um
11.30 Uhr dorthin. Einige Passagiere standen schon dort; andere kamen
später noch dazu. Neben Mein Schiff 3 Passagieren waren es auch
solche von der Artania, die heute ebenfalls von Bremerhaven in See
stechen wollte. Bald darauf erschien ein Lkw, dessen Fahrer auf Frage
einer Mitreisenden erklärte, er brächte die Koffer der abreisenden
Gäste zum Bahnhof, korrigierte sich aber dann und meinte, er
befördere die Koffer für beide Schiffe zum Terminal. Er fuhr dann
aber weiter hoch zum Hoteleingang. Unter den Wartenden entstand
leichte Verwirrung. Auch eine Rückfrage an der Rezeption konnte
zunächst nicht zur Aufklärung beitragen. Schließlich klärte sich
die Angelegenheit aber: Das Hotel hatte offensichtlich nicht mit so
vielen Gästen gerechnet, die den Transferservice in Anspruch nehmen
wollten. In einen Bus hätte die Vielzahl der Koffer nicht gepasst,
daher hatte das beauftragte Unternehmen den Lkw geschickt. Wir
vertrauten diesem dann unsere Koffer an und stiegen in den Bus, der
inzwischen auch angekommen war. Er brachte uns nach einem Stopp an
einem weiteren Hotel zum Terminal, wo die Einschiffung für beide
Schiffe schon in vollem Gange war. Trotz einer nicht unerheblichen
Schlange vor den TUI-Schaltern ging es relativ schnell voran. Bald
waren auch wir bei einem netten Mitarbeiter, gaben unsere
Reisedokumente und die Pässe ab, ließen die Kreditkarte einlesen,
dann noch das Foto für die Security und schon konnten wir uns
Richtung Schiff begeben. Bevor wir es betraten, wartete noch der
Bordfotograph auf uns. Nach dessen Fotos enterten wir endgültig die
Mein Schiff 3. Es war noch vor 13.00 Uhr. Weil die Kabinenfreigabe
erst für 15.00 Uhr angekündigt war, gingen wir zunächst in das
Restaurant Anckelmannsplatz und aßen eine Kleinigkeit. Danach
setzten wir uns bei herrlichem Sonnenschein auf das Pooldeck und
gönnten uns einen ersten Drink.
Um
15.00 Uhr kam die Durchsage, dass die Kabinen jetzt freigegeben seien
und wir machten uns auf den Weg nach Deck 6. Vor der Kabinentür
standen bereits unsere Koffer, so dass wir uns direkt ans Auspacken
begeben konnten.
Nächster
(Pflicht) Termin war die Seenotrettungsübung um 18.15 Uhr, wie immer
bei TUI Cruises ohne Rettungsweste. Unsere Musterstation befand sich
im Bereich des Restaurants Hanami. Natürlich fehlten auch heute
wieder ein paar wenige Passagiere, so dass sich die Übung etwas
länger hinzog; schließlich war sie aber beendet.
Um
19.00 Uhr nahmen wir unser erstes Abendessen an Bord im Restaurant
Atlantik Mediterran ein, gleichzeitig legte die Mein Schiff 3 unter
den Klängen der Auslaufmelodie ab. Eigentlich ging es mit der
Speisenfolge recht zügig; einzig auf die Nachspeise mussten wir eine
gefühlte Ewigkeit warten. Den Abend ließen wir in der TUI-Bar
ausklingen; dort saßen wir mit einem netten Ehepaar aus
Mecklenburg-Vorpommern zusammen und unterhielten uns über dies und
das; hauptsächlich natürlich über Kreuzfahrten.
In
der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurück gestellt.
1. Seetag
(09.07.2018), teilweise bewölkt, 15 Grad, windig
Zum
Frühstück am unserem 1. Seetag wollten wir ins Buffet Restaurant
Anckelmannsplatz, aber das wollte heute morgen wohl das halbe Schiff.
Mit Mühe und Not erwischten wir noch einen Platz im Gosch. Ansonsten
stand der heutige Seetag im Zeichen der Erkundung des für uns neuen
Schiffes. Bisher kannten wir nur die beiden „Alten“ (Mein Schiff
1 und 2). Unterbrochen wurde die Erkundung durch einen interessanten
Vortrag des Lektors Dr. Rolf Hiddessen über Invergordon um 11.30 Uhr
im Theater und eine Ausflugspräsentation über Belfast und Dublin um
16.00 Uhr ebenfalls im Theater.
Zum
Abendessen gingen wir heute ins Anckelmannsplatz, weil uns die
Menüfolge in beiden Atlantik Restaurants nicht zusagte. Auf die
später folgende Willkommens-Show mit Vorstellung des Kapitäns und
der leitenden Offiziere verzichteten wir; Kapitän Jonas Lyddby aus
Schweden kannten wir nämlich schon von unserer Mittelmeerkreuzfahrt
2015. In der TUI-Bar endete der Abend für uns bei einem leckeren
Cocktail (Swimming-Pool)
Fortsetzung und Fotos folgen (hoffentlich)