Wir haben jedenfalls eine Rhein/Main/Mosel Reise auf der Aurelia für Mitte Dezember gebucht. Falls die stattfindet, werde ich berichten.
Die Reise wurde heute von Phoenix abgesagt.![]()
Wir haben jedenfalls eine Rhein/Main/Mosel Reise auf der Aurelia für Mitte Dezember gebucht. Falls die stattfindet, werde ich berichten.
Die Reise wurde heute von Phoenix abgesagt.![]()
Hallo Urlaubsgirl
vielen Dank für Deinen Bericht über eure Reise auf der Adora. Wir kennen sie von einer Weihnachtsmarkttour im vergangenen Jahr und waren auch sehr angetan.
Die Enttäuschung der Crew über den erneuten Lockdown kann ich gut nachvollziehen. Vielleicht sind im Dezember ja wieder Fahrten möglich. Wir haben jedenfalls eine Rhein/Main/Mosel Reise auf der Aurelia für Mitte Dezember gebucht. Falls die stattfindet, werde ich berichten.
LG
Peter
Hallo @Zinni
auch ich möchte mich für Deinen informativen Bericht bedanken. Schön, dass Du uns die Lady Diletta näher gebracht hast; fast wären wir im Dezember auch auf ihr gelandet. Doch die von uns gebuchte Reise "Advent entlang des Rheins" ist abgesagt worden. Plantours hat nach dem "Lockdown light" nicht nur die November-Reisen gecancelt sondern auch die Reisen mit der Diletta im Dezember. Schade, aber wir geben die Hoffnung noch nicht auf und sind auf die Aurelia von Phoenix umgeschwenkt. Mal sehen, ob diese Reise stattfindet; ich werde berichten.
LG
Peter
Hallo uschisiggi
Dir und Deinem Gatten sowie allen anderen Mitreisenden wünschen auch wir eine schöne Reise; genießt die Zeit an Bord und bleibt gesund.
Kreuzfahrten ohne Landgang sind leider nichts für uns; wir liebäugeln aber schon für meinen Geburtstag im Januar mit einer Kanaren-Kreuzfahrt.
LG
Gaby und Peter
Hallo @Schnufkel
gerade zurück von einer Woche Auszeit am Gardasee habe ich Deinen Bericht jetzt ganz gelesen. Sehr informativ! Das macht ja richtig Lust, dieses Schiff vielleicht auch einmal aufzusuchen. Bisher dachten wir, HL käme für uns nicht infrage (zu förmlich). Im Moment beschäftigen wir uns auch mit der MS Hamburg. Die in "Verrückt nach Meer" gezeigte Tour über die großen Seen in Nordamerika würde uns sehr reizen.
LG
Peter
Hallo @Schnufkel
ich möchte mich ebenfalls für Deinen tollen Bericht bedanken. Weil wir über den Jahreswechsel an Bord der Inspire sein werden, steigt nach Deiner Schilderung die Vorfreude beträchtlich. Da erwartet uns ja ein schönes Schiff!
Lt. Reiseplan sind wir Silvester in Amsterdam. Stand heute würde daraus ja wohl nichts. Ich bin gespannt, wie sich die Lage entwickelt und wohin es uns evtl. verschlägt.
Auf eurer nächsten Reise werde ich euch natürlich auch begleiten.
LG
Peter
Hallo bina.63
da komme ich doch auch noch mit, nicht ganz uneigennützig. Wir machen nämlich Mitte Oktober eine Bustour mit Freunden und die führt uns nach Malcesine an den Gardasee. So bekomme ich schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet.
LG
Peter
Hallo uschisiggi Siegrid,
vielen Dank für Deinen Live-Bericht von eurer ersten Flusskreuzfahrt. Und noch schöner ist, dass sie euch auch noch so gut gefallen hat, dass ihr gleich die nächste gebucht habt.
Auch wir wollen ja im Dezember Weihnachtsmärkte mit der Lady Diletta besuchen, so sie denn stattfinden. In Köln soll es angeblich keinen einzigen geben (so die Aussage eines Kölners) und in unserer Nachbarstadt Dortmund laufen Überlegungen, dass man sich zum Besuch eines Glühweinstandes online anmelden muss. Verrückte Zeiten!
Bleibt gesund!
LG
Peter
Hallo Urlaubsgirl
vielen Dank für Deinen Bericht über eine Reise, die wir im letzten Jahr in umgekehrter Richtung gemacht haben. Durch Deine Schilderung und die Fotos kamen viele Erinnerungen hoch, auch an die große Anzahl an Schleusen, wo wir auch manchmal länger warten mussten. Das hat uns etwas genervt; ansonsten ist die Tour zu empfehlen.
Wann geht ihr denn auf die Lady Diletta? Wir testen sie im Dezember auf einer Adventsreise.
LG
Peter
Hallo Siegrid,
seit gestern zurück von einer wunderschönen (Wander)woche im Westerwald, sehe ich gerade, dass es euch schon in Kürze auf ein Flussschiff verschlägt. Da fahre ich doch virtuell gerne mit, zumal wir fast alle Ziele auch schon mit dem ein oder anderen Schiff angefahren haben.
Viel Spaß und schöne Eindrücke!
LG
Peter
Wir haben heute die Silvester-Tour mit der AMA Stella gebucht. Über Silvester in Amsterdam. Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit sich mal kurz persönlich kennenzulernen. Würde mich freuen.
Hallo Angela,
das lässt sich bestimmt einrichten. Wir würden uns auch freuen, einmal andere "Kreuzfahrtverrückte" aus dem Forum persönlich zu treffen.
Wir können uns kurz vorher ja abstimmen.
Viele Grüße nach Leipzig
Peter
Hallo @Schnufkel
da begleite ich euch doch gerne. Bin schon gespannt, was Du uns zur Inspire berichten kannst, wir werden nämlich über Silvester an Bord sein.
Bei unserer Rhonetour jetzt im August waren schon einige jüngere Passagiere an Bord. Jünger bedeutet in dem Fall: unter 60. Der Alleinunterhalter war leider auch da.
LG
Peter
Fazit
Route
Die Rhone (einschl. Saone) muss sich hinter Rhein, Mosel und Donau nicht verstecken. Sie war Neuland für uns und wir waren begeistert. Die herrlichen Landschaften Südfrankreichs haben uns sofort in ihren Bann gezogen, auch wenn die Lavendelblüte schon vorbei war. In den Städten entlang der Flüsse wandelte man teilweise auf den Spuren der alten Römer. Atomkraftwerke, liebe @UT haben wir nur eins gesehen. Entweder sind wir an den anderen nachts vorbei gefahren oder wir haben sie vor lauter Enthusiasmus schlicht übersehen.
Obwohl auf der Saone drei, auf der Rhone sogar zwölf Schleusen zu passieren waren, haben wir nachts kaum etwas davon gemerkt. Überhaupt gingen die Schleusungen deutlich schneller vonstatten, als wir sie von Rhein oder Donau kennen. Wir konnten immer sofort in die Schleuse einfahren (nur einmal war aus der Gegenrichtung schon ein Schiff in der Schleuse = 10 Minuten Wartezeit); der Schleusungsvorgang dauerte nur wenige Minuten. Es waren natürlich deutlich weniger Schiffe unterwegs, als wir es von den anderen Flüssen zu dieser Jahreszeit kennen. Frachtschiffe haben wir so gut wie keine gesehen und Kreuzfahrtschiffe auch nur sehr wenige.
Schiff
Die Bijou du Rhone ist Baujahr 2001 und damit eine schon etwas ältere Dame. Die letzte Renovierung war im Frühjahr 2019. Das Alter merkt man der Bijou aber nicht an. Einzig die Sitzmöbel im Salon sollten mal ausgetauscht werden; die Sitzfläche ist etwas hart und auf Dauer unbequem.
Die vier Decks gliedern sich in Hauptdeck (nur Kabinen), Mitteldeck (ebenfalls nur Kabinen), Oberdeck (Restaurant im Heck, Kabinen, Kreuzfahrtleitung und Rezeption, Bibliotheksecke, Salon im Bug) und Sonnendeck. Wegen Corona befanden sich keine Bücher in der Bibliotheksecke. Auf dem Sonnendeck stehen Liegen, Tische und Stühle zur Verfügung. Sonnensegel sind ebenfalls vorhanden. Einen Pool oder Whirlpool gibt es nicht. Fitnessgeräte oder eine Sauna sucht man auf dem Schiff ebenfalls vergebens.
Im Bugbereich des Oberdecks befinden sich weitere Sitzgelegenheiten im Außenbereich; besonders begehrt, wenn das Sonnendeck wegen niedriger Brücken gesperrt wurde.
Das Schiff kann 150 Passagiere aufnehmen, um die sich 40 Crewmitglieder kümmern.
Kabinen
Die Kabinen auf dem Hauptdeck sind ca. 11 qm groß und haben nicht zu öffnende Aussichstfenster. Auf den beiden übrigen Decks beträgt die Kabinengröße ca. 14 qm; dabei verfügen die Oberdeckkabinen über absenkbare Panoramafenster. Wir hatten eine DeLuxe Mitteldeckkabine mit zu öffnendem Panoramafenster; Die übrigen Kabinen auf dem Mitteldeck, ein halbes Deck tiefer gelegen, besitzen nicht zu öffnende Panoramafenster.
Unsere Kabine verfügte über ein Doppelbett, einen Schrank mit ausreichenden Ablagemöglichkeiten, einen Stuhl und einen Hocker sowie eine Art Kommode mit weiteren Schubladen. Ein TV-Geräte sowie ein Safe waren ebenfalls vorhanden. Die Klimaanlage war nicht zu laut; sie ließ sich individuell regulieren und auch gänzlich ausschalten.
Das Bad war zwar klein; aber zweckmäßig eingerichtet. Die Dusche verfügte über einen Duschvorhang; Ablagemöglichkeiten waren vorhanden. Das Waschbecken muss ein Meister seiner Zunft designt haben. An dem Wasserhahn konnte man sich nicht vernünftig die Hände waschen. Ich hoffe, das Foto macht diese Fehlkonstruktion deutlich.
Verpflegung
Das Frühstücksbuffet wartete mit allem auf, was man so auch in guten Hotels bekommt. Verschiedene Brotsorten (sehr lecker), Brötchen, Croissants, Marmeladen, Müsli, Obst, Wurst- und Käseauswahl, Eierspeisen, Säfte usw. Man bediente sich nicht selbst, sondern äußerte seine Wünsche einem Kellner gegenüber, der entsprechend einen Teller befüllte, den man dann am Ende der Prozedur in Empfang nahm. Kaffee wurde am Tisch eingeschenkt; Tee auf Wunsch serviert.
Zum Mittagessen gab es eine Vorspeise oder eine Suppe, das Hauptgericht (Fisch oder Fleisch, Nudeln, vegetarisches Gericht) und Nachtisch. Beim Abendessen erwartete die Gäste eine Vorspeise, eine Suppe, das Hauptgericht (Fleisch, Fisch, vegetarisches Gericht, weitere Alternative wie Vesperteller). Die Speisen waren durchweg ansprechend angerichtet und auch schmackhaft, aber nicht überragend. Auf anderen Schiffen haben wir etwas besser gegessen.
Die Wünsche für das Mittag- und Abendessen wurden während des Frühstücks von der Restaurantleiterin notiert. Dabei konnte man auch eine kleine oder größere Portion angeben. Mittag- und Abendessen wurden am Platz serviert.
Zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag kann ich nichts sagen; da waren wir nie.
In einem Bewertungsportal habe ich gelesen, dass man sich auf dieser Route gerne landestypische Küche gewünscht hätte; dem sei aber nicht so gewesen. Das können wir bestätigen; es war eher deutsche bzw. internationale Küche, was uns geboten wurde. Immerhin enthielten die Mittag- und Abendkarte die Speisenfolge zunächst in französisch und darunter in deutsch.
Corona
In diesen Zeiten muss man natürlich auch ein Wort zu den Hygienemaßnahmen sagen. Diese begannen schon vor dem erstmaligen Betreten des Schiffes: Abgabe des ausgefüllten Gesundheitsfragebogens (einige Gäste hatten diesen nicht komplett ausgefüllt und mussten nachbessern), kontaktlose Temperaturmessung, an Bord dann der Test auf Antikörper.
Die Temperaturmessung wiederholte sich jeden Morgen beim Betreten des Restaurants.
Desinfektionsspender standen vor der Rezeption, dem Restaurant und dem Salon.
Bewegte man sich auf dem Schiff, bestand Maskenpflicht (also auch beim Frühstück, wenn man dem Kellner am Buffet folgte). Letzteres vergaßen einige Gäste manchmal; wurden dann aber nicht immer darauf hingewiesen. Auch in den Ausflugsbussen waren Masken zu tragen; auch dass missachteten manche Passagiere, ohne dass das moniert wurde.
Die Abstandsregeln konnten sowohl im Restaurant als auch im Salon problemlos eingehalten werden, weil das Schiff nur zur Hälfte gefüllt war. Eine Woche zuvor war es fast ausgebucht; da wurde lt. Kreuzfahrtleiter in zwei Schichten gegessen. Jede Schicht hatte dafür eine Stunde zur Verfügung. Das stelle ich mit sowohl für die Crew als auch für die Passagiere als sehr stressig vor; das Abendessen zog sich bei uns z.B. manchmal bis zu 1 ½ Stunden hin.
Die öffentlichen Toiletten an Bord waren geschlossen; man musste also die Kabine aufsuchen. Bei einem Flusskreuzfahrtschiff ist dies aber kein Problem. So lang sind die Wege da nicht. Die Maschine für Eiswürfel war ebenfalls nicht in Betrieb. Beim Betrachten des Fotos musste ich ganz kurz an die Deutsche Bahn denken.
Sonstiges
Die Ausflüge wurden immer von kompetenten Reiseleitern begleitet, die sehr gut deutsch sprachen, wenn sie nicht sogar Deutsche waren. Die Preise für die Ausflüge lagen allerdings im oberen Bereich.
Das trifft auch auf die Getränke zu. Ein 0,4 l Bier kostete z.B. 4,20 €. Meines Wissen liegen die Preise bei anderen Anbietern zum Teil deutlich darunter. Wir hatten kurz überlegt, das angebotene Getränkepaket zu erwerben; uns dann aber nach grober Schätzung unseres Konsums dagegen entschieden. Das Paket kostete 180 € pro Person; wir haben für Getränke insgesamt 276 € bezahlt; darin sind auch einige Verdauungsschnäpse enthalten, die wir mit Getränkepaket noch extra hätten zahlen müssen. Also alles richtig gemacht.
Zum Schluss noch ein Wort zum leidigen Thema Alleinunterhalter. Den gab es natürlich auch und er spielte jeden Abend mit nur wenigen kurzen Pausen vor fast leerem Salon. Sein Stil war irgendwie jazzlastig, so würde ich es jedenfalls nennen. Gesang kam von ihm allerdings nicht. Trotzdem war das alles absolut nicht unser Geschmack. Am letzten Abend aber, es waren nur sechs Gäste im Salon, führte ein jüngeres Paar ein Gespräch mit ihm und äußerte offensichtlich seine Wünsche. Plötzlich spielte er vernünftige (Rock)Musik und sang sogar dazu und das nicht mal schlecht. Warum nicht gleich so?
Aufgrund unserer Erfahrungen können wir Nicko Cruises durchaus weiter empfehlen (es war unsere zweite Reise mit Nicko). Allerdings werden wir in diesem Jahr noch zwei weitere Anbieter testen; gebucht sind eine Weihnachtsmarkttour mit der Lady Diletta von Plantours (hoffentlich gibt es überhaupt Weihnachtsmärkte; die Meldungen der letzten Tage lassen uns ernsthaft daran zweifeln) und eine Reise über den Jahreswechsel mit der Viva Inspire (Silvester in Amsterdam). Bei Interesse werde ich darüber berichten.
Lyon (18.08., ab 14.30 Uhr), teils bewölkt, 32 Grad
Auf dieser Reise waren etwa ein Dutzend MitarbeiterInnen von Reisebüros an Bord, die von einem Nicko Cruises Repräsentanten betreut wurden. Dieser lud ab 09.45 Uhr zu einer Präsentation in den Salon ein. Die Veranstaltung stand nicht im Tagesprogramm; der Kreuzfahrtleiter wies aber in seiner morgendlichen Durchsage darauf hin. Was da präsentiert wurde, kann ich nicht sagen, weil wir es vorzogen, die Fahrt über die Rhone vom Außendeck aus zu verfolgen.
Im Laufe des Vormittags holten wir die für die Rückfahrt notwendigen Kofferbanderolen ab und übergaben die Ansichtskarten der Rezeption zum Versand.
Nach dem Mittagessen erreichten wir wieder den Ausgangspunkt unserer Reise. Lyon ist mit rd. 450.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes. Die Anlegestelle war die gleiche wie vor einer Woche.
Um 15.00 Uhr begann der letzte Ausflug. Dieses Mal handelte es sich um eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einem kleinen Rundgang durch die Altstadt. Lyon ist für einen fußläufigen Rundgang einfach zu groß. Erstes Ziel war die Basilika Notre-Dame de Fourviere, in den Jahren zwischen 1872 bis 1884 auf dem gleichnamigen Hügel errichtet. Wir besichtigten sie selbstverständlich auch von innen. Bilder vom prachtvollen Inneren kann ich hier ja leider nicht zeigen. Neben der Basilika befindet sich der Turm einer alten Kapelle mit einer goldenen Marienstatue.
In der Nähe ragt ein dem Eiffelturm nachempfundener Stahlfachwerkturm in die Höhe.
Vom Plateau der Basilika aus hat man einen tollen Blick über Lyon.
Im Anschluss fuhren wir den Hügel wieder hinab und hielten für einen Fotostopp an einem Haus mit besonders schönen Wandmalereien. Überall in der Stadt findet man bemalte Hauswände. Auf den Bildern dieses Gebäudes sind berühmte Lyoner verewigt.
Letzter Halt war im Altstadtviertel St. Jean. Während unseres Rundganges zeigte unsere Reiseleiterin uns die Traboules, versteckte Gänge und Passagen, die es erlauben, lange Strecken abseits der Straßen zurück zu legen. Man spaziert dabei durch Hausflure, Innenhöfe und Treppenhäuser, die alle miteinander verbunden sind.
Während der folgenden Freizeit suchten wir u.a. die Kathedrale St. Jean auf; sie ist Sitz des Erzbischofs von Lyon und neben der Basilika die wichtigste Kirche in Lyon.
Auf der Rückfahrt zum Schiff kamen wir noch am Place Bellecour vorbei, dem zentralen Punkt Lyons und einer der größten Plätze Frankreichs, reserviert für Fußgänger.
Nach dem Abendessen war dann Kofferpacken angesagt.
Ausschiffung und Rückreise (19.08.), sonnig, 32 Grad
Auch die Rückreise startete früh; aber nicht zu so nachtschlafender Zeit wie die Hinfahrt. Die Abfahrt unseres Busses war für 06.30 Uhr angesetzt; Frühstück gab es ab 05.30 Uhr, so dass wir uns noch in aller Ruhe stärken konnten.
Das Gepäck musste bis 05.45 Uhr vor die Kabinentür gestellt werden; von dort brachte es die Crew direkt zum Bus.
Auf der Hälfte der Strecke nach Bad Krotzingen legten wir eine halbstündige Pause ein. Gegen 12.00 Uhr hatten wir das erste Etappenziel erreicht. Dort wartete wieder ein inkludiertes Mittagessen auf uns.
Inzwischen war auch der zweite Bus mit den Gästen der heute beginnenden Kreuzfahrt eingetroffen. Das Gepäck wurde umgeladen und um 13.00 Uhr ging es weiter. Dieser Bus hatte Leipzig als Ziel. In Reiskichen stiegen also nur die vier Gäste aus dem Münsterland und wir aus. Ein Großraumtaxi chauffierte uns dann gen Heimat. Gegen 21.00 Uhr hatten wir es geschafft. Die vier Münsterländer dürften noch eine Stunde länger unterwegs gewesen sein.
Morgen folgt noch das Fazit.
Schönes Wochenende!
Arles (17.08., bis 12.15 Uhr), sonnig, 31 Grad
Als wir am Morgen aus unserem Fenster schauten, hatten wir noch unbeschränkte Sicht auf Arles, die Rhone und eine sie überspannende Brücke. Kurze Zeit später schob sich ein weiteres Schiff, die Thurgau du Rhone an unsere Seite und wir befürchteten schon, dass sie uns die Sicht versperren würde, doch sie legte dann vor uns an.
Der heutige Stadtrundgang in Arles begann um 08.30 Uhr. Unsere Reiseleiterin führte uns zunächst zu den römischen Thermen, die unter Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert gebaut wurden. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist freigelegt, aber dennoch ist dies die größte Anlage ihrer Art, die in der Provence noch existiert.
Nächstes Ziel war das Cafe de Nuit , das Vincent van Gogh auf einem seiner Bilder verewigt hat. Zwischen Februar 1888 und Mai 1889 hat der niederländische Maler mehr als 300 Werke in Arles geschaffen, allerdings ist kein einziges seiner Bilder in der Stadt geblieben. Dafür wurde der Garten des ehemaligen Krankenhauses, in dem der Maler behandelt wurde, nach seinen Zeichnungen wieder angelegt. Selbstverständlich legten wir dort auch einen Stopp ein.
Weiter ging es zum Place de la Republique, an dem sich das Rathaus und die Kathedrale Saint Trophime befinden. Die Kathedrale aus dem 11./12 Jahrhundert schauten wir uns auch von innen an.
Das antike Theater stand als nächstes auf dem Programm. Es war zu seiner Zeit eines der ersten Theater des Imperium Romanum, das ganz aus Stein bestand. Von der Ausstattung ist im Laufe der Zeit nicht viel übrig geblieben, weil sich die Bewohner des mittelalterlichen Arles an den Steinen bedienten, um daraus die Häuser ihrer Stadt zu bauen. Trotzdem finden im Sommer auch heute noch Aufführungen statt; knapp 20 Reihen der weiten Zuschauerränge sind erhalten geblieben.
Nicht weit von diesem Bauwerk befindet sich das Amphitheater Les Arenes. Es war eines der größten Amphitheater der Römerzeit und wurde vornehmlich für Gladiatorenkämpfe genutzt. Heute kann man hier Stierkämpfen beiwohnen und zwar überwiegend der unblutigen französischen Variante. Zweimal im Jahr finden aber auch spanische Stierkämpfe statt.
Damit war der Stadtrundgang beendet und wir marschierten zurück zum Schiff.
Eine halbe Stunde später, um 11.30 Uhr, startete auch schon der zweite Ausflug „Traditionelle Camargue mit Besuch einer Stierfarm und Mittagessen“. Auf diesen haben wir aber verzichtet. Etwas Erholung musste auch mal sein. Die Camargue ist dann beim nächsten Mal dran.
Um 12.15 Uhr wurden die Leinen gelöst und die Bijou machte sich auf den Rückweg nach Lyon. Den Nachmittag verbrachten wir bei bestem Wetter auf dem Sonnendeck.
Um 17.30 Uhr erreichten wir Chateauneuf du Pape. Ein individueller Landgang war hier nicht möglich; es sollten lediglich die Ausflugsteilnehmer wieder an Bord kommen. Die ließen aber auf sich warten; die Busse steckten im Stau fest. Weil sie erst gegen 19.00 Uhr eintrafen, wurden die weiteren Programmpunkte nach hinten verschoben. Ab 19.15 Uhr ließen wir uns das Glas Abschiedssekt im Salon schmecken. Bei dieser Gelegenheit stellte der Hotelmanager fast die komplette Crew vor, die mit viel Beifall bedacht wurde. Der Kapitän ließ sich auch heute nicht blicken.
Das anschließende Gala-Abendessen endete natürlich mit der traditionellen Eisparade.
Fortsetzung folgt