Beiträge von Maulwurf

    Kabine

    Vorteile

    • Stylisch und geräumig
    • genug Stauraum
    • Bequemes und großes Bett
    • 2 verschiedene Kissen
    • Vorhänge gehen automatisch auf, wenn man die Kabine betritt
    • Tablet, um alles zu steuern (geht aber auch alles manuell)
    • Großer Fernseher mit vielen Filmen
    • Recht große Dusche (Regendusche)
    • Duschgel, Shampoo und Conditioner
    • Make-up-Handtücher
    • Betttischchen
    • Wasser auf der Kabine (auf Wunsch mit und ohne Sprudel), wird immer wieder aufgefüllt
    • Kühlschrank
    • 6 USB A, 4 USB C + 4 amerikanische und 1 europäische Steckdose
    • Durch die App z.B. sein Bett in ein Sofa ändern lassen, Wäschesack abholen lassen, Essen, Snacks und Getränke bestellen, Handtücher tauschen lassen, Probleme beheben (wie Safe) – einfach Thema auswählen und es kommt jemand
    • Moderne „Bitte nicht stören"- und „Bitte Kabine reinigen"-Variante (Schalter in der Kabine)
    • Handtücher für den Landgang
    • Den Kleiderschrank hätte ich vor der Reise als Nachteil genannt, jetzt finde ich die Variante gut, nicht so massiv
    • Hängematte auf dem Balkon, und das platzsparend
    • Balkon hatte eine angenehme Größe

    Nachteile

    • Kleines Bad
    • Kein Kosmetikspiegel
    • 1x Housekeeping am Tag (durch die Möglichkeit, individuell zusätzlich Service zu bestellen, eigentlich nicht wirklich ein Nachteil)

    Schiff und Reederei



    Virgin Voyages und die Valiant Lady waren für uns absolutes Neuland, und ich muss sagen: Es ist wirklich ein ganz eigenes Konzept. Das Adults-only-Prinzip (Mindestalter 18 Jahre) sorgt für eine entspannte, aber keineswegs steife Atmosphäre – die Crew begegnet einem herzlich und ungekünstelt, nicht mit dieser etwas aufgesetzten professionellen Freundlichkeit, die man von anderen Reedereien kennt. Man merkt einfach, dass es hier menscheln darf.

    Das Speisenkonzept und die Getränke – kein wirkliches Buffet, denn auch in der Galley wird alles frisch zubereitet (bis auf die Boxen), viele verschiedene Spezialitätenrestaurants, alle im Reisepreis inkludiert, dazu die vielen Möglichkeiten, sich immer mal wieder eine Kleinigkeit zu holen (ob Süßigkeiten, Griechisch, Pizza, Eis etc.) – haben uns überzeugt. Die Qualität war durchgehend hoch. Auch die inkludierten Softdrinks, Kaffee und Wasser an Bord fanden wir gut. Die Auswahl der alkoholischen Getränke war enorm und die Preise fair.

    Das inkludierte Internet (Classic) war richtig schnell und auf dem ganzen Schiff verfügbar.

    Sport- und Außenbereiche sind gut gelöst (Laufstrecke, Sportplatz, Fitnessbereich, viele Liegeflächen, Sitzmöglichkeiten, Bars etc.), die Kabinentechnik (Tablet zur Steuerung) war eine schöne Spielerei 😉, und das Bändchen aus Meeresplastik zeigt, dass Nachhaltigkeit hier nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Musik spielt an Bord eine große Rolle (Virgin Records lässt grüßen), und die Partys (Scarlet Night!) können VV besser als jede andere Reederei, die wir kennen.

    Preislich und vom Feeling würde ich VV bei den Premiumanbietern einordnen, man bekommt eine entspannte Atmosphäre, einen Tagesablauf nach seinen Vorstellungen, eine mega freundliche und herzliche Crew, Internet, Softdrinks, Wasser auf der Kabine, das komplette Essensangebot inkludiert, alle Sportangebote ohne Aufpreis.

    Einziges Learning: Ohne (zumindest rudimentäre) Englischkenntnisse wird man sich an Bord schwertun, Deutsch spricht hier so gut wie niemand.

    Ein ganz eigenes, aber absolut überzeugendes Konzept – wir würden jederzeit wieder mit VV fahren.

    Wir hatten mal eine Pro-und-Kontra-Liste geschrieben (die Reihenfolge hat keine Bedeutung):

    Pro

    • Adults-Only-Konzept (erst ab 18 Jahren)
    • Viele schöne Sitzecken
    • Action, wenn man möchte … wenn nicht, bekommt man wenig mit
    • Keine nervigen Durchsagen (nur wenn es wirklich wichtig ist, oder der Lektor spricht (Prins Christian Sund))
    • Viel Programm: Trivia, Sport, Shows, Lektor, Verkostungen, Bingo, Wettkämpfe etc.
    • Tolle Livemusik, Musik ist hier tatsächlich ein Thema. Wer auf Klassik oder Schlager steht, ist hier vermutlich falsch
    • Sehr gutes Essen zu jeder Zeit an verschiedenen Orten.
      Ob einfach eine Bento Box (je nach Tageszeit mit Obst, Müsli, Sushi, Wurst, Schinken und Käse gefüllt, Salat etc.), oder ein Brunch in den 2 möglichen Restaurants, abends die 6 Restaurants mit unterschiedlicher Küche (indisch, koreanisch, molekular, italienisch, mexikanisch, Steak), die Galley (Ramen, belegte Brote, Burger, Tacos, Salate, Süßes etc.), das Dock House mit griechischen Meze – es ist wirklich alles von sehr guter Qualität.
    • Come as you are, aber gepflegt ist hier das Motto, ob bei der Crew oder den Sailors, und das macht es einzigartig und deutlich lockerer als auf den klassischen Schiffen. Jeder wird freundlich und offen behandelt, hier wird keiner blöd angeschaut, einfach so, wie es sein sollte.
    • Es gibt keine Kleiderordnung, wer mag, kann sich schick machen, wer nicht möchte, muss es nicht.
    • Man sollte offen sein, auch offen mit Menschen zu sprechen … selten, dass wir nicht mit anderen gequatscht haben.
    • Die Stimmung ist sehr entspannt und locker.
    • Gefährlich sind z.B. die Süßigkeiten im Social Club, sehr lecker und ab 12 Uhr einfach immer verfügbar.
    • Die Crew ist von Herzen freundlich, nicht weil sie dafür bezahlt werden. Schwer zu beschreiben.
    • Wer auf sein klassisches deutsches Frühstück besteht, sollte besser nicht mit dieser Reederei fahren … das gibt es hier nicht.
    • Auf Allergien wird sehr geachtet, egal wo man ist, wird immer gefragt.
    • Inkludierte Softdrinks.
    • Internet (außer Streaming) war inkludiert und funktioniert hervorragend, sogar in Grönland.
    • Viele Außenbereiche, was für warme Tage toll ist, aber auch für so etwas wie den Prins Christian Sund.
    • Wahnsinnig viele Sportmöglichkeiten (innen, außen, Kurse etc.).
    • Nichtraucherfreundlich (nicht unbedingt ein Pluspunkt aus unserer Sicht 😂).
    • Recht umweltfreundlich (Plastik ja, aber nur Mehrweg, Dosen ja, aber nur die Getränke, die es nicht anders gibt, ansonsten Papier (Verpackung, Tüten, Strohhalme etc.), Werbung nur digital, wenig Foodwaste, da frisch zubereitet).
    • Scarlet Night, war schon ein Erlebnis
    • Hängematte auf nahezu jeder Balkonkabine (außer ganz vorne)

    Nachteil

    • Organisation gehört nicht zu den Stärken, was vorab schon die Tischreservierungen zeigten (man will wohl in Zukunft anbieten, sich auch einen Tisch zu teilen, was, glaube ich, vieles entspannen würde), die Einschiffung (der Check-in war dagegen perfekt organisiert), das Tendern.
      Nach dem Landgang bildete sich eine Schlange, es ging etwas schleppend voran (nur ein Eingang und ein Ausgang, selbst 1,5 Stunden vor „all aboard" ... hier hätte man einfach irgendwann auf 2 Eingänge umstellen können).
    • Kein wirklicher Pool.
    • Für Raucher (also z.B. uns) bedeutet es im Zweifel viel Lauferei (hinten in der Galley Kaffee holen … vorne rauchen (Deck 16 Steuerbord, direkt vor dem Suitenbereich, also kein Laufweg, und Deck 6, Extraraum vor dem Casino). Nichtraucher werden so überhaupt nicht behelligt.
    • Die Shows waren uns zum Teil einfach zu schräg.
    • Es könnte ein paar mehr Mülleimer auf dem Schiff geben.

    Wir haben sicher was vergessen 😉

    ...

    Die Reisezeit, Route und Ausflüge

    September für die Route Reykjavik–Grönland–Kanada–New York war in unserem Fall goldrichtig (damit hatte ich so nicht gerechnet). Wir hatten bis auf einen Tag durchgehend gutes bis sehr gutes Wetter mit viel Sonnenschein und dazu die Nordlichter 🥰. Die Kälte war mit der richtigen Schichtkleidung gut machbar, auch an den kälteren Tagen (7–10 °C) in Island und Grönland. Für mich war es eine Traumroute, nur Grönland wäre nichts für mich gewesen, was mir die Reise bestätigt hat. Wer die fetten Eisberge sehen will, der wird mit dieser Route vermutlich nicht glücklich. Ich für meinen Teil hab alles gesehen, was ich sehen wollte, und bin mega happy.

    Ich habe geschaut, wer 2027 und 2028 diese Route fährt, falls es jemanden von euch für die Zukunft interessieren sollte ... ähnliche Route, z.T. andere Häfen:

    Viking für den größeren Geldbeutel 😉
    15 Tage Juni bis September (von New York nach Reykjavik oder umgekehrt) 2027 ab 10.657,- €, in 2028 wird es etwas günstiger ab 9.325,- €

    Oceania
    13 Tage (New York -> Reykjavik) 2028 ab 5.809,- €

    Celebrity
    13 Tage (Reykjavik -> Boston) 2027 scheinbar schon ausgebucht, 2028 Balkonkabine inkl. Getränke und Internet ab 3.557,- €

    Ísafjörður – Island
    Eines unserer absoluten Highlights der Reise war die Walbeobachtungstour (GYG, Walbeobachtungstour in den Westfjorden, 98,- € p.P.), bei der wir mehrere Buckelwale hautnah erleben durften – ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. 🥰



    nicht zu vergessen die Nordlichter an dem Abend 🥰




    Prins Christian Sund – Grönland
    Natursightseeing pur, die Farben und die Stille waren unbeschreiblich. Ein Tag, an dem man einfach nur staunen konnte, und das mit einem wahnsinnigen Wetterglück.



    Qaqortoq – Grönland
    Kleiner, niedlicher Ort (ca. 3.000 Einwohner), mit den vielen bunten Häusern ... einfach nur hübsch. Wer mehr erleben möchte, sollte einen Ausflug buchen ... mir waren diese bei der Reederei einfach zu teuer, und die ortsansässigen Anbieter hatten ihre Kapazitäten scheinbar an die Reederei verkauft (ich hatte im Vorfeld jedenfalls nichts gefunden, was man an dem Tag buchen konnte). Ggf. den Tipp von Tiapilar beherzigen und in der Touri-Info vor Ort nachfragen.



    Sogar einen großen Eisberg gab es für mich zu sehen (abends vom Schiff aus)



    Nuuk – Grönland
    Deutlich größer (knapp 20.000 Einwohner) und auf den ersten Blick trostloser, aber je länger man läuft, desto hübscher wird es. Das Restaurant Sarfalik im Hotel Hans Egede, um Grönland kulinarisch etwas kennenzulernen – „Greenland on a Plate" –, können wir absolut empfehlen, für ca. 95,50 € für 2 Personen, denke ich, für jeden machbar.




    St. John's – Neufundland, Kanada
    Eine der ältesten europäischen Siedlungen Nordamerikas, farbenfroh und sehr sympathisch. Das Restaurant Saltwater für die Lobster Roll ist eine klare Empfehlung, wenn auch kein Schnapper.




    Halifax – Nova Scotia, Kanada
    Für uns eine positive Überraschung, ich hatte so keine Vorstellung, was uns erwartet. Die Zitadelle (ca. 14,- € Eintritt), der Waterfront Boardwalk und die entspannte Atmosphäre der Stadt haben uns richtig gut gefallen.




    New York
    Die Stadt geht eigentlich immer, wir waren nun zum 5. Mal in dieser grandiosen Stadt, und es wird nicht langweilig. Der New York Explorer Pass (78,- € p.P. für 2 Attraktionen) für One World Observatory und 9/11 Museum war die bessere Wahl gegenüber festen Tickets, da wir flexibel bleiben konnten. Das Tageshotel (The Wall Street Inn über Hotelsbyday, 105,84 €) war Gold wert, um vor dem Nachtflug noch mal durchzuatmen.



    Ihr merkt schon, es war kein Hafen dabei, der uns nicht gefallen hat, außer New York war für uns alles Neuland. Diese Abwechslung zwischen Highlights und Seetagen, das wahnsinnige Wetter, alles sehen zu dürfen, was man sich vorher gewünscht hat ... hat es für mich zur perfekten Reise gemacht, ich würde es unter der Kategorie Traumreise einordnen. 🥰

    Eine Wiederholung wird es vermutlich dennoch nicht geben, erstens ist die Route einfach teuer, und ich bin nicht so für die kälteren Gefilde 😇. Das war jetzt für diese Reise natürlich absolut in Ordnung, weil ich es ja vorher wusste und bewusst so gebucht habe, aber eben nichts für 2 Mal oder mehr. Außerdem kann man das Erlebte einfach nicht toppen 😂

    FAZIT

    Vorprogramm

    Vorübernachtung Frankfurt Airport
    Das Park Inn by Radisson Frankfurt Airport am Gateway Gardens wird in Zukunft nicht unsere erste Wahl sein ... Dafür gibt es dort eindeutig bessere Hotels zu einem ähnlichen Preis.


    Flug nach Reykjavik

    Die Buchung Saga Premium (Business Class) bei Icelandair hat sich für ca. 50,- € Aufpreis gelohnt. Ich habe mal geschaut, wenn man weit im Voraus bucht, klappt es, bei kurzfristigen Buchungen ist die Differenz deutlich höher. Service, Sitz und Verpflegung top, klare Empfehlung, wenn der Aufpreis so gering ist.


    Reykjavik Center Hotels Arnarhvoll (2 Nächte)

    Das Center Hotels Arnarhvoll mit Blick auf das Wasser war gut, die Lage unschlagbar. 583,- € für 2 Nächte mit Frühstück, früherem Check-in und Welcome Drink ist für isländische Verhältnisse wohl ok. Wer nach Reykjavik will: früh buchen, die Preise steigen rasant bzw. vieles ist kurzfristig bereits ausgebucht.


    Reykjavik

    Die Stadt ist ganz hübsch, aber jetzt nichts für mehrere Tage, dafür ist sie einfach zu klein. Unbedingt Ausflüge in die Natur buchen, oder einen Mietwagen nehmen und die Umgebung erkunden.




    Golden Circle & Secret Lagoon

    Der Ausflug mit ICELANDIA über GYG Tagestour Golden Circle und Geheime Lagune (120,- € p.P., 9,5 Stunden inkl. Eintritte und deutschem Audioguide (den wir am Ende nicht gebraucht haben)) war genau das, was wir gesucht hatten: Silfra-Spalte, Geysir, Gullfoss und die Secret Lagoon (Gamla Laugin), alles unaufgeregt und mit ausreichend Zeit an jedem Stopp. Inga als Guide war top. Klare Empfehlung, besonders wenn man die Secret Lagoon statt der überlaufenen Blue Lagoon bevorzugt. Die Natur ist einfach atemberaubend schön 🤩

    ...

    Das mit dem grünen Dach und Fensterrahmen war unser Tageshotel.





    Wir schauten in die Nebenstraße, was da los war ... Oktoberfest 😂
    Zum Glück mussten wir nicht in dem Hotel schlafen, denn unser Zimmer war genau auf der Seite dieser Feierlichkeiten.





    Wir holten uns eine Straße weiter noch einen belegten Bagel (viel zu viel, wir hätten ihn teilen sollen), legten im Hotel noch etwas die Beine hoch und duschten.

    Eigentlich wollten wir mit der U-Bahn zum Flughafen, was wir schon mal gemacht haben (funktioniert echt gut), aber ich war alles, nur nicht fit ... so wurde es ein sehr teurer Uber, egal, der Fahrer super nett, und wir unterhielten uns auf der Fahrt zum Flughafen.

    Den Check-in hatte ich vorab schon erledigt, und die Koffer waren schnell abgegeben.
    Am Gate fragten wir noch nach einer Upgrade-Möglichkeit, diese hätte es gegeben, ca. 360,- € p.P. auf Premium Economy, da es jedoch 2 Mittelplätze gewesen wären, haben wir zu lange rumgeeiert, und die Plätze waren weg. Bisher waren wir auch mit der Eco-Klasse prima klargekommen, also hakten wir es ab. Es war immer genügend Platz, auch für meinen Schatz. Als wir allerdings im Flieger ankamen, dachte ich, mich trifft der Schlag, was war das denn für eine alte, abgerockte Maschine 😳. Also, ich bin nur 1,65 m groß und habe eigentlich immer Platz, aber das hab ich noch nicht erlebt. Ich berührte mit meinen Knien den Vordersitz, nur leicht, aber das habe ich noch nie geschafft.
    Das Essen war übrigens nur lala, und mit den Getränken waren sie diesmal mehr als sparsam (noch nicht mal genug Cola Zero) ... sorry, liebe Airline, aber der Weg ist der falsche.

    Ich muss allerdings so kaputt gewesen sein, dass mir alles egal war, ich habe komatös geschlafen 😇.



    Nach diesem »hervorragenden Flug«, immerhin waren wir pünktlich, ging es mit der Bahn nach Hause.
    Ich war froh, zu Hause zu sein, kommt selten vor, aber an dem Tag war ich es. Irgendwas hatte ich mir mitgebracht, denn zu der Erkältung kam noch flotter Otto dazu 🙄. Mein Lieblingsmensch ist direkt am Montag wieder arbeiten gegangen (dem ging es zum Glück wieder gut), ich eher nicht so. Ich habe dann noch die Woche zu Hause verbracht, danach war der Spuk zum Glück vorbei.

    Das Fazit und die Kostenaufstellung (davor habe ich diesmal ein wenig Respekt) hebe ich mir mal für morgen auf. 😇

    Bis hierhin vielen Dank für euer Interesse, Kommentare und Likes 😘

    ...













    An dem Tag musste ich an die junge Dame von der kleinen grünen Insel Tobago denken, die mal im Flieger neben mir saß. Sie machte einen Schüleraustausch in New York, als wir über Manhattan flogen, schaute sie mit großen Augen, und aus ihrem Mund kam nur: „Only houses, there are only houses." Das war so süß.

    Als Nächstes buchte ich den nächstmöglichen Slot für das 9/11 Museum, bereits nach 30 Minuten möglich. Wir gingen allerdings vor den 30 Minuten zum Eingang, kein Problem, wir wurden durchgewunken. Das läuft ja wie am Schnürchen, ich kann also den New York Explorer Pass absolut empfehlen.

    Das 9/11 Museum war sehr bedrückend, und ja, es sind Tränchen gekullert, aber es ist absolut zu empfehlen. Da wird einem erst so richtig bewusst, was damals für Kräfte im Spiel waren. 😢

    Zum Glück begegneten wir direkt nach dem Ausgang diesem niedlichen Kerl, der einen sofort zum Schmunzeln brachte.



    Wir gingen zurück zum Hotel ...





    ...

    ...





    Immer wieder ergreifend



    Am Eingang vom One World Observatory mussten wir nur den QR-Code scannen, und schon ging es los.
    Die Spiegelungen in den Scheiben nervten etwas, aber was für ein Ausblick 😍 ... seht ihr unser Zuhause der letzten 13 Nächte?

    Ich konnte mich nicht sattsehen, diese Perspektive kannten wir noch nicht, bisher waren wir nur im Rockefeller Center und Empire State Building ... also auf der anderen Seite der Stadt.













    Das neue iPhone mit seinem Zoom macht schon Spaß 🤩



    ...

    Maulwurf Liebe Anja,

    du bist ja wohl sehr mutig, was eure Speisen anbelangt!. Ohne genau zu wissen, was darin oder dabei ist, würde ich wohl verhungern 8o

    Vielen herzlichen Dank für deinen tollen informativen Bericht, es war sehr interessant, euch zu begleiten und auch für die vielen wunderschönen Fotos. Ich glaube, die VV wäre nicht unbedingt mein Schiff, ist für mich wohl zu 'strange'.

    Hoffentlich seid ihr inzwsichen wieder wohlauf und freut euch schon auf eure nächste Reise (über Silvester). Da bin ich gerne wieder dabei...

    liebe Grüße Josi

    Liebe Josi,
    vielen Dank für deine lobenden Worte.
    Ich liebe es, wenn es ein Menü gibt und Dinge dabei sind, die ich so nie bestellen würde ... oft wird man positiv überrascht. Von Restaurants, wo nur Stichwörter auf der Karte stehen, gibt es ja auch genug an Land.
    Keine Angst, man wird immer gefragt, ob man Allergien hat, und man kann mit der vegetarischen Karte kombinieren ... oder man geht einfach nicht ins Test Kitchen 😂
    Auf das Konzept und für wen es was ist oder eher nicht, gehe ich noch mal im Fazit ein (also versuche mich zumindest daran).
    Der Bericht ist eigentlich noch nicht fertig 😉.
    Ja, uns geht's wieder gut, danke der Nachfrage.
    Bin mir noch nicht sicher, ob es zu der Silvesterreise einen Reisebericht gibt. Es ist ja doch eher eine Standardrunde, und da gibt es schon so viele schöne Berichte ... mal sehen.

    Hallo Anja Maulwurf , habe sehr gerne hier mitgelesen und deine Infos/Fotos waren wieder super. Das Schiff ist schon anders. Es hat Sachen, welche mir/uns sicher auch gefallen würden....

    Freue mich schon auf Eure nächste Reise.

    Grüße und werdet/bleibt gesund

    Petra

    Liebe Petra, das freut mich sehr und vielen Dank für dein Lob.
    Der Bericht ist eigentlich noch nicht fertig 😉.

    ...

    Was hatten wir für New York geplant? Also, da unser Flieger erst um 20:55 Uhr abheben sollte, dachte ich mir, ein Tageshotel wäre keine schlechte Idee. Ich wurde bei Hotelsbyday fündig. Hier hatten sie sogar unser Hotel von 2014 im Programm, The Wall Street Inn, Kostenpunkt 105,84 € von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Im Nachhinein natürlich Gold wert, wenn man nicht so fit ist ... aber auch im fitten Zustand nicht die schlechteste Idee ... würden wir wieder so machen. Ich hatte ursprünglich feste Tickets für das One World Observatory und das 9/11 Museum gebucht. Irgendwann dachte ich, ok, wenn es zeitlich nicht so hinhaut wie geplant oder das Wetter total diesig ist ... wäre das schon blöd. Ich schaute nach einer Alternative und fand bei GYG den New York Explorer Pass für 2 Attraktionen p.P. für 78,- € p.P. Es war jetzt zwar 7,- € teurer p.P., aber wir hatten keinen Stress und hätten uns im Zweifel etwas anderes vornehmen können, wenn das Wetter blöd gewesen wäre.

    Aber das Wetter war nicht blöd, sondern der Hammer, warm und sonnig 🤩.



    Wir kamen kurz nach 10 Uhr im Hotel an, der Check-in war kurz und schmerzlos. Irgendwie mag ich dieses alte, verschnörkelte Hotel.
    Klamotten abgelegt, Safe bestückt und los.












    Rechts ist das Hotel









    ...

    19.9.2026 New York

    Da war er, der Morgen, den keiner braucht … als wir aus der Kabine schauten, waren wir bereits in New York angekommen. Kaffee, Kleinigkeit zum Frühstück und ab an Deck. Der Liegeplatz Pier 12 war schon echt cool 🥰

    Am Ende hatten wir noch 200,11 $ Bar-Tab übrig, ärgerlich ... aber die Erkältung hatten wir uns nicht ausgesucht. Wenn wir fit gewesen wären, hätten wir die 800,- $ geschafft, mehr wahrscheinlich auch nicht. Die Bordrechnung (alles außer Getränke) zeigte einen Endstand von 160,50 $ (140,13 €) für uns zusammen. Ich finde, das zeigt, es waren nicht viele Extra-Ausgaben nötig. Klar, wer will, kann ein Vermögen ausgeben, Massagen ab 199,- $, oder etwas Teures aus dem Bordshop, oder, oder ...







    Direkt in Sichtweite der Fähranleger Red Hook nach Manhattan.



    Da ließ sich jemand standesgemäß abholen 😂



    Danach suchten wir unser Dreamteam, die uns so toll in unserer Kabine betüddelt haben. Sie waren ganz erstaunt über das extra Trinkgeld, es wäre doch bereits bezahlt … hier wird scheinbar tatsächlich nicht mit zusätzlichem Trinkgeld gerechnet, gefreut haben sich die beiden trotzdem.

    Wir konnten in bereits fertige Kabinen schauen. 3er-Belegung ... nun gut, für mich wär's nix.



    Es dauerte ein wenig, bis das Schiff freigegeben wurde, dann ging es jedoch recht zügig.

    Nachdem man seinen Koffer geholt hat, kann man sein Bändchen abgeben, damit es mit der Technik recycelt wird (das Band ist aus Meeresplastik), sehr löblich, man kann es auch von der Technik einfach trennen und nur diese abgeben. Da es unsere erste Reise war, haben wir es behalten. Bei VV wird nicht so viel über Umwelt palavert, sie setzen einfach vieles um.

    Danach folgte die Einreise, es war zu erwarten, dass die Schlange mit Non-US-Gästen deutlich kürzer war, also alles ohne Probleme. Ich wurde nur gefragt, wann wir wieder zurückfliegen, das war's. Also diese ganzen Horrorszenarien und Ängste konnte ich nach dieser unkomplizierten Einreise überhaupt nicht nachvollziehen. Letztes Jahr per Flugzeug nach Miami, war übrigens ebenfalls unkompliziert.




    Wir sahen die Fähre und dachten, die bekommen wir nie. Falsch gedacht, wir bekamen sie und sogar die Tickets geschenkt (warum, weiß ich bis heute nicht, hatte extra die App NYC Ferry installiert und meine Kreditkarte hinterlegt). Kein Riesenbetrag (4,50 $ p.P.), aber sehr nett. 45 Minuten vom Anstellen auf dem Schiff bis zum Hinsetzen in der Fähre ... läuft. Meine Bedenken, dass es überfüllt sein könnte, hatten sich nicht bestätigt ... die Fähre war sogar eher leer. Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass es so unkompliziert funktioniert hat, ein Uber bzw. Taxi wäre ungleich teurer gekommen.

    Gabi65, vielen Dank für dein Kompliment. Für uns war es das erste Mal Halifax.

    ...

    Die Sonne auf dem Balkon genossen, die Hängematte ist zum Lesen ideal, weil man nicht so flach liegt. Den Tisch im Gunbae habe ich storniert, es sollte nicht sein, aber 1-2 Stunden mit einer Erkältung mit 6 weiteren Personen am Tisch fanden wir gegenüber den anderen Gästen nicht so nett. Runde ums Schiff gelaufen, noch etwas Bar-Tab losgeworden und ein letztes Eis gegessen.







    Das Kofferpacken übernahm mein Lieblingsmensch ... vielen Dank dafür. Ich räumte den Rest auf.

    Auch wenn bei VV alles modern und technisch auf dem neusten Stand ist, gibt es tatsächlich noch Broschüren aus Papier. Es sind keine Preise enthalten, aber auf jeder Seite ein QR-Code zu der entsprechenden Reise mit den aktuellen Preisen. Macht total Sinn, so sind die Broschüren tatsächlich 1-2 Jahre gültig. Ich habe gerne darin gestöbert. 😇

    xxx Admin Copyright
    Ok, war mir bei Broschüren jetzt nicht bewusst (Foto ist gelöscht).

    Wir entschieden uns am letzten Seetag, noch eine offene Buchung vorzunehmen, man zahlt 150,- $ bzw. 132,- € an und hat 2 Jahre Zeit, sich eine Reise auszusuchen und zu buchen. Dafür, dass man bereits an Bord die Anzahlung vornimmt, bekommt man Rabatt und Sailor Loot (Onboard Credit, diesen kann man dann für alles Mögliche ausgeben, nicht nur für Getränke). Das Angebot gilt ab einer Balkonkabine (Sea Terrace). Man kann bis zu 4 offene Buchungen tätigen.

    Das Angebot finde ich klasse, und das mit den 2 Jahren bekommen wir hin, da bin ich mir sicher 😇.

    Reiselänge4-5 Nächte6-8 Nächte9 Nächte und länger
    Rabatt$150$200$250
    Sailor Loot$150$200$250
    Gesamt$300$400$500


    Der Abendhimmel war wieder sehr schön.





    So voll ist die Galley am Abend 😂



    Für mich gab es Beef Wellington … keine Offenbarung, aber ok. Als Nachtisch dieses Teilchen ... das war ganz lecker.



    Noch ein Getränk mit an Deck genommen und gequatscht. Koffer waren bereits weg, als wir wieder auf der Kabine waren.

    18.9.2026 Seetag

    Guten Morgen, letzter Seetag und letzter Tag an Bord 😢



    Wir waren recht früh wach, meinem Schatz ging es wieder halbwegs gut, mir eher so lala. Das übliche Ritual: eine Kleinigkeit und ein Kaffee und ab an Deck.

    Man sah es den Außendecks an, es war wärmer und alles aufgebaut







    Päuschen, und dann ging es zum Brunchen, für uns eher Lunch im Wake (11:15 Uhr), der Salat war lecker, aber mit unserem Waldorfsalat hat er wenig zu tun.



    Als Hauptgang Steak mit ohne Ei. Das Fleisch war auf den Punkt, die Qualität ok … mehr aber auch nicht. Dafür war der Rösti (wenn man ihn so bezeichnen mag, da waren Kartoffelstückchen drin und auf alle Fälle Käse) mega lecker, kurzerhand das Dessert abbestellt und noch ein »Rösti« bestellt, ungläubige Frage: „Nur ein Rösti?" Äh, ja bitte … kein Problem. Keine 10 Minuten später hatte ich mein zweites Kartoffel-Käse-Dings. 🤩



    Den letzten Peanut Brittle geholt (oh Mann, wie ich das Zeug vermisse 😇). Danach ein Päuschen

    Das Wetter änderte sich recht fix







    ...

    ...

    Am Abend ging es zum letzten der 3 Menüs im Test Kitchen (18:45 Uhr). Wir fragten, ob wir einen Extratisch haben könnten, wir wollten auch an dem Abend nicht unbedingt 2 Stunden neben anderen sitzen und die im Zweifel anstecken. Es war kein Problem, wir wurden separiert platziert und brauchten so kein schlechtes Gewissen zu haben, das dritte Menü zu genießen. 😇

    Man bekam bei jedem Gericht genau erklärt, was man da so vorfindet und wie man es am besten genießen kann. Ansonsten wäre für mich EEL / SOY z.B. nicht unbedingt selbsterklärend.



    Diesmal mit Getränkebegleitung, aufgrund der Medis ohne Alkohol. Die Getränke passten sehr gut zu den einzelnen Gängen.



    Hatte ich für euch fotografiert, so seht ihr, was sich hinter Peach, Flower etc. verbirgt.



    Das war z.B. Bark
    Steinpilz-Infusion, Martini & Rossi Vibrante, Zimt, Lorbeer und Club Soda



    Eel / Soy (Aal / Soja)
    Geräucherter Barbecue-Aal auf Kokos-Panna-Cotta, Nori-Alge, einer 18 Monate gereiften Zwiebel-Dashi-Soße und einem knusprigen Gitter.

    Als ich Eel las, dachte ich: oh je ... nicht mein Ding, aber das war sehr lecker.



    Scallop / Black Garlic (Jakobsmuschel / Schwarzer Knoblauch)
    Gebratene Jakobsmuscheln mit einer süßlich-würzigen Soße aus schwarzem Knoblauch, am Tisch unter einer rauchenden Glashaube serviert.



    Cheese Tart (Käsetarte)
    Eine herzhafte Käse-Tarte aus 3 Käsesorten, kombiniert mit aromatischen Pilzen und frischen Beeren.

    Das war schon sehr herzhaft 😉 und vor allem mächtig.



    Dazu gab es noch dieses Zwiebelbrot/-brötchen



    Study of Chicken (Studie vom Hühnchen)
    Saftige Hühnchen-Roulade auf cremigem Spargel-Kartoffelpüree, verfeinert mit Morcheln und kräftiger Bratensauce.



    Yuzu / Meringue (Yuzu / Baiser)
    Ein erfrischendes Dessert aus saurer Yuzu-Zitruscreme und süßen, knusprigen Baiser-Stücken.



    Es war interessant bis lecker, aber auch das reichhaltigste der 3 Menüs. Ich fand Menü 1 am besten, aber wie alles ist das natürlich Geschmackssache.

    Aufgrund von Unfitness waren wir leider auch an dem Tag früh im Bett. 😴
    Zum Glück war am nächsten Tag ein Seetag, die Uhren wurden noch mal eine Stunde zurückgestellt.

    ...



    Am Ende landeten wir in der von Tuffi65 empfohlenen Brauerei am Hafen. Schöner Rundgang, ein gelungener Landgang ganz ohne Plan.





    Nachdem wir nach 11,5 km Laufweg wieder an Bord waren, buchte ich den Timeslot für New York (ganz früh und ganz spät war schon weg, für uns kein Problem), ich wählte 9:00 Uhr. Wie immer wurde man per App informiert und gebeten, seine gewünschte Zeit auszuwählen, auch wo man den Punkt in der App findet (in dem Fall Landausflüge, hier Shore Things genannt). Übrigens kann man bei VV seine Kabine bis um 10:00 Uhr behalten. Wer früher als 7:30 Uhr von Bord gehen wollte, musste seinen Koffer selber von Bord schleppen. Es gab keine deprimierende Zettelwirtschaft in der Kabine ... sehr, sehr angenehm. Alle Infos kamen zum passenden Zeitpunkt per App.
    Auch diese: Man sollte einfach Kofferanhänger von der Einschiffung am Koffer anbringen und den Koffer am letzten Abend (also am 18.9.) bis 22:00 Uhr vor die Kabine stellen.

    New York City Disembarkation Group
    Sat September 19, 7:30am
    Sat September 19, 7:45am
    Sat September 19, 8:00am
    ...
    Letzte Zeit:
    Sat September 19, 10:15am

    Die Hängematte gefiel mir wirklich gut ... merkt man das? 😂





    Mit uns war übrigens die Zuiderdam von Holland America Line im Hafen, sie fuhr schon mal vor ...



    Bye Halifax



    Unsere Magnetausbeute dieser Reise (einer kam in New York dazu, da hatten wir tatsächlich vorher noch keinen gefunden), besonders gut gefiel mir das Stückchen Vulkangestein von Island.



    ...

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    Um 12:00 Uhr gab es noch einen Kanonenschuss. Man weiß genau, was kommt, und erschreckt sich trotzdem ... immer wieder lustig.
    Direkt danach der Wachwechsel. Übrigens, zu dem Foto gibt es ein Foto von meinem Schatz: Ich, komplett umringt von anderen Touris, die ebenfalls den Wachwechsel fotografierten. Zunächst stand ich dort alleine und war so vertieft in die Szenerie, dass ich das überhaupt nicht mitbekommen hatte ... als ich sein Foto sah, musste ich doch lachen.



    Ich bin die mit dem Kapuzen-Sweater.





    Für uns ging der Stadtspaziergang weiter ...
    Die Stadt gefiel uns gut, wirklich gut, überall standen historische und moderne Gebäude nebeneinander ... die Mischung macht's interessant.









    In dieser Bibliothek (Halifax Central Library) holten wir uns einen Kaffee, setzten uns vor das Gebäude und schauten etwas dem Treiben zu.



    Hübsche Häuschen




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    Nach meiner heutigen Recherche erklärt sich auch die schottische Kleidung ... oh Mann, so was passiert, wenn man unvorbereitet durch eine Stadt läuft 🙈. Man hätte bei dem Provinznamen schon mal drauf kommen können: Nova Scotia = Neuschottland.
    Die Festung wird heute als lebendiges Museum von Darstellern des 78. schottischen Hochlandregiments in traditionellen Uniformen und schottischen Kilts betrieben.



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    17.9.2026 Halifax (Nova Scotia, Kanada)

    Wir waren früh wach und haben die Einfahrt vom Balkon aus beobachtet.







    Unser Ausblick für diesen Tag



    Guten Morgen Halifax
    Wir steigerten uns in der Kategorie Einwohnerzahlen, Halifax hat ca. 530.000 Einwohner (2021 waren es ca. 440.000 ... da kommt mir die aktuelle Zahl irgendwie ziemlich hoch vor 🤔), egal, also mindestens 4x so viel wie in St. John's 😉




    Wir haben uns einen Kaffee und eine Kleinigkeit zum Frühstück geholt. Sind recht früh von Bord. Erkältung ist da, zum Glück fühlte ich mich nicht so unfit. Halifax machte einen guten Eindruck, der Halifax Waterfront Boardwalk ist schön gemacht, und das Wetter passte … hatte mit deutlich mehr Bewölkung gerechnet. Im Laufe des Tages wurden es sogar 19 °C, sehr angenehm.

    Ruth M. Goldbloom, die Mitbegründerin des Canadian Museum of Immigration am Pier 21 ... dafür war das Wetter aber viel zu gut.



    Tina28 fragte mich, was es mit den bunten Stühlen auf sich hätte, laut meiner Recherche:
    Sie stehen wohl für Lebensqualität, Gemeinschaft und urbane Entspannung, wie auch Vielfalt und Toleranz.




    Herr Cunard ... ich muss gestehen, mir war nicht bewusst, dass Cunard etwas mit Kanada zu tun hat ... Frau lernt nie aus.
    Schaut mal bei Wikipedia, recht interessant.




    Wir liefen den Halifax Waterfront Boardwalk entlang, bei bestem Wetter 🤩





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    Wir waren heute in der Galley … das ist für abends definitiv nicht der Schwerpunkt. Ein paar Sushi-Boxen, asiatische Gerichte, Burger, belegtes Brot (was sehr lecker ist), Salatbar, 24 Stunden Frühstück, 2 Gerichte zur Auswahl (wechselt täglich), Nachtisch … ansonsten haben die anderen Stände zu. Das, was ich da heute gegessen habe, war z.T. eher unterer Durchschnitt. Ok, die Sushibox war gut.



    Ich sehe gerade an meinen Fotos, dass man die Scheiben vor dem Essen nicht sieht, man kann sich außer den Boxen nichts selber nehmen ... es wird einem immer frisch zubereitet bzw. nach Wunsch zusammengestellt und überreicht. Keine Angst, die Menge kann man selber bestimmen (hab mir z.B. auch nur mal 2 Scheiben Bacon geben lassen), außer bei solchen Dingen wie Ramen, Burger o.ä. (ich persönlich finde das super, ich musste oft an die Reise Kapstadt -> Mallorca denken, wo eine Frau ein Brötchen mit der Hand nahm und es tatsächlich wieder zurücklegte 🤢).








    Man kann sich übrigens auch bedienen lassen. Man scannt den entsprechenden QR-Code (Frühstück, Mittag oder Abend), wenn man noch nicht weiß, was man essen möchte, schwenkt die Ahoy-Fahne nach oben, und meistens kam recht fix eine Bedienung. Bei ihr kann man Getränke (ja, auch die kostenlosen) und das gewünschte Essen bestellen, egal von welchem Stand. Den Abend hat es leider nicht funktioniert, wir hätten eigentlich gerne 2x Espresso bestellt ... passiert.





    Wie gesagt, Wasser ist an Bord ein echtes Thema, mir hat das gut gefallen.



    Einen hübschen Abendhimmel gab es auch





    Sorry, aber an dem Tag waren wir einfach nur faul. 😇

    Emmalotta, vielen lieben Dank für dein Lob 😘. Ich würde es nicht abschreiben, es gibt immer wieder tolle Angebote. Auch mal Last Minute, was für dich vermutlich kein Problem ist. Im Oktober gibt es sogar ein Angebot für »Solo Sailors«, z.B. 19.10., 12 Nächte, Sea Terrace Lock-it-in-Rate (so was wie eine PUR Balkonkabine bei TC), 1.973,- € + 212,- € Trinkgelder = 2.185,- € ... finde ich jetzt recht günstig für eine Einzelbelegung. Die Route liest sich auch nicht schlecht: New York, Overnight Bermudas, Bahamas, St. Croix, St. Maarten, Tortola und endet auf einer meiner Lieblingsinseln: Puerto Rico.
    Wie gesagt, ist nur ein Beispiel.
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    16.9.2026 Seetag

    Trübes Wetter, aber an Deck angenehm, nur ein laues Lüftchen und mittlerweile angenehme 16 Grad.



    Wir drehten eine Runde an Deck ...





    Scheinbar hatte es nachts geregnet ... da hab ich nix dagegen 😇



    Zum Frühstück gab es einen Bezahlkaffee (wir müssen noch unser Bar-Tab loswerden 😂), wobei der Kaffee aus den Automaten auch zu 99 % gut schmeckt (wir hatten nur 1x Pech, der sah aus wie Tee und schmeckte nach aufgebrühtem Wasser). Dazu ein Bananenbrot mit Walnüssen und Schoki (sooo lecker). Hab ich schon erwähnt, dass wir Seetage lieben? 😇 An dem Tag ging es sehr gemütlich zu, irgendwie kam jetzt auch bei mir langsam die Erkältung durch 🙄. Wir schauten den Film Oppenheimer zu Ende, holten uns mittags eine Pizza to go und zwischendurch haben wir etwas an Deck gesessen (T-Shirt und dünner Sweater reichten aus).

    Der Himmel änderte im Sekundentakt sein Aussehen, immer wieder schön.







    An dem Tag tatsächlich auch wieder den Tisch im Restaurant storniert, für 21:00 Uhr zu unfit (schade, es wäre der Italiener gewesen). Dafür konnten wir noch am letzten Seetag um 11:15 Uhr einen Tisch im The Wake ergattern (Brunch). Hierzu sind wir einfach im Laufe des Tages zum Restaurant gegangen und haben nachgefragt. In der App stand alles auf ausgebucht, also vor Ort geht scheinbar doch noch was.