Es ist vollbracht
, allerdings nur runtergeschrieben ... es könnten sich noch einige Fehler im Text verbergen ... wer sie findet, darf sie auch gerne behalten.
Übrigens noch 95 Km bis Kassel.
Fazit
Vor der Reise
Am liebsten hätte ich schon eine der ersten Kurzreisen gebucht, ich bin froh auf meinen Mann gehört zu haben. Das Einlösen des Reiseguthabens und das Buchen dieser Reise war problemlos.
Auswahl der Kabine
Tja, für uns gab es zwei Möglichkeiten, das Reiseguthaben einlösen und mal richtig auf die ... hauen, oder neues Geld in die Hand nehmen, das buchen was wir immer buchen und nebenbei Pooldeck unterstützen. Es gab reichlich Diskussionen und es wurde die Einmal-im-Leben-Kabine 10204. Die Gelegenheit wird es für uns vermutlich nicht mehr so schnell geben:
1. Der Preis war einmalig: Durch die 3% die wir durch die Buchung der ursprünglichen Reise an Bord erhalten hatten und die 10% durch das Annehmen des Reiseguthabens, wurde das Ganze Zahlentechnisch erträglich. Zumal die Panoramasuiten bei den Panoramareisen günstiger sind als bei den normalen 7 Tagestouren.
2. Unser Buchungsverhalten: Wir buchen normalerweise max. 1/2 - 1 Jahr vorher und da sind solche Suiten nicht mehr zu bekommen
3. Leider eine Tatsache: Wir haben noch keinen Geldesel auftreiben können 
Anreise Check-In, Check-Out
Mal abgesehen von der A7, die gefühlt aus einer Baustelle besteht, war die Anreise nicht erwähnenswert.
Wir hatten vorher einen Parkplatz über Cruise Gate Hamburg gebucht Preis 99,- €, der Betrag musste sofort bezahlt werden, wenn die Reise nicht stattgefunden hätte, hätten wir das Geld wiederbekommen. Es war easy mit dem QR-Code auf der Bestätigung, kam man auf den Parkplatz und auch wieder runter.
Wir waren etwas zu früh vor Ort, als der Check-In begann ging es recht fix. Das Prozedere hatte ich schon beschrieben (Unterlagen vorzeigen, Gesundheitsfragebogen einwerfen, Fiebermessen, CheckIn, Sicherheitskontrolle). Übrigens sind wir noch nie so herzlich begrüßt worden, dafür Daumen hoch.
Genauso easy und entspannt war der Check-Out, es wurde die entsprechende Uhrzeit aufgerufen und los ging es. Mit dem Koffer im Fahrstuhl, kein Problem ... es wurden keine Menschenschlangen gesichtet. 
Die Kabine
Wir betraten unsere Panoramasuite, ich hörte nur wow, ah wie schön und so hab ich es auch empfunden
. Die Kabine war für uns optimal, da wir uns aus gegebenen Anlass nicht ins Getümmel stürzen wollten. Jeder hatte genug Privatsphäre sogar auf dem Balkon (Bilder werde ich später noch unter dem entsprechenden Thema hochladen, Kabinen Mein Schiff 2). Es gab meist eine Windgeschützt Ecke, eine schattige Ecke, ein sonniges Fleckchen usw.
Der Platz war schon mega und jeder fand so seine Lieblingsecke. Die Kabine ist für diese Zeit absolut perfekt, wir waren weder auf das Pooldeck noch auf ein X-Sonnendeck etc. angewiesen. Getränke befanden sich genug in der Kabine. Wer gerne und viel auf dem Schiff unterwegs, oder wenn irgendwann möglich täglich von Morgens bis Abends auf Landgang ist, der sollte sich das Geld sparen.
Unsere beiden Kabinenstewards waren klasse, es fehlte uns an nichts. Als unsere Masken alle waren, haben wir welche nachbekommen. Als der Schoko-/Pralinenteller Gefahr lief leer zu werden, wurde auch dieser aufgefüllt. Kaum hatte man sich ein Getränk genommen, wurde der Kühlschrank kurze Zeit später wieder nachgefüllt. Handtücher wurden leider viel zu häufig ersetzt, aber das ist kein neues Thema.
Der Stauraum sollte selbst bei zwei Wochen ausreichend sein.
Die technischen Spielereien (Vorhang- und Lichtsteuerung) sind ganz nett, aber ob man sie wirklich benötigt??? Das Fernglas war auf dieser Reise recht beliebt.
Wenn man einen kleinen Minihaken nennen möchte, ist es das Riffelglas von einem Schlafzimmer zum Flur. Wenn man die Vorhänge im Wohnzimmer Abends vergisst, kann es am Morgen im Schlafzimmer schon recht hell werden ... und so Memmen wie ich werden davon wach.
Wenn man einen leichten Schlaf hat und der Partner morgens früher aufsteht, sollte man überlegen das Schlafzimmer mit dem Extrabad zu nehmen. Ich habe meinen Mann fast jeden Morgen geweckt, da ich direkt an ihm vorbei in das Bad musste. Vielleicht hätte schon ein Seitentausch im Bett ausgerecht, egal jetzt ist es zu spät.
Über den Blick brauche ich an dieser Stelle nicht mehr viel schreiben, ihr habt die Fotos gesehen.
Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis bei dieser Suite?
Hier sind wir uns einig, ja absolut. Vorausgesetzt man nutzt sie auch. Also bei einer Panoramareise oder Transreise auf alle Fälle, bei einer Mittelmeertour mit Landgängen wäre uns das Geld zu schade.
Suitenbereich
Das Frühstücken in der X-Lounge war bei dieser Reise recht praktisch, da man das Fiebermessen gleich mit erledigen konnte. Das Frühstück war natürlich sehr gut, ebenso wie der Service. Die Blinis mit Kaviar werde ich vermissen
. Auch die Snacks, die es tagsüber gab, kann man empfehlen. Brauche ich ansonsten solche extra Bereiche ... Nein, ich fühle mich dort einfach nicht wohl. Hier ist schon eine andere Stimmung und diese ist nicht meine. Ich habe den Bereich eigentlich nur für Fotos genutzt. 
Die Mein Schiff 2, Hygienekonzept und Unterschiede zu normalen Zeiten
Dieses Schiff ist einfach nur schön, das Wort Designerschiff trifft es sehr gut. Klar gab es ein paar Unterschiede zu der TA im letzten Jahr. Ob man es als Einschränkungen sehen möchte, kommt auf das Verhalten an ... für uns gab es eigentlich keine großen Einschränkungen. MNS kennt man schon seit ein paar Monaten, Hände waschen vor dem Essen ist jetzt nicht ganz verkehrt und Hände desinfizieren sollte, auf einem Kreuzfahrtschiff, schon vor Corona eine Selbstverständlichkeit gewesen sein. Das man sich für die Shows etc. im Vorhinein entscheiden musste, war eine kleine Einschränkung ... so waren wir nicht oft dort anzutreffen.
Bis auf die Sauna, Disco und den Plätzen an der Theke war alles nutzbar.
Das neue Platzangebot hat sich nicht negativ auf die Optik ausgewirkt. Der einzige Ort wo die Tische etwas traurig aussahen, war im Ankelmannsplatz, da erst eingedeckt wurde wenn man seinen Platz eingenommen hatte.
Das Personal war wie gewohnt, professionell, herzlich, freundlich und hilfsbereit.
Darf gerne auch in Zukunft so bleiben
• Das Buffetkonzept
• Die Sicherheitsübung
• Die Anzahl an Menschen im Fahrstuhl
• Die Speise- und Getränkekarte auf dem Handy
• Die geringere Anzahl an Personen auf dem Schiff
• Das die Shows auch im Fernsehen übertragen werden
• Die Talkrunde am Abend
Die Route
Es war eine gute Alternative, es gab einiges zu sehen und genug Zeit zum relaxen.
Können wir eine Reise ohne Landgänge zu Coronazeiten empfehlen?
Ja, auf alle Fälle. Sogar meine Ma war glücklich und zufrieden, normalerweise reicht ihr mal ein Seetag zwischendurch.
Negativpunkte
Ein Konzept kann noch so toll sein, es muss auch von allen Gästen angenommen und gelebt werden. Hier gibt es von mir Kritik, allerdings nicht an TC sondern an einigen Gästen. Ein Undernose ist nunmal nicht ausreichend und 0,5 Meter sind keine 1,5 Meter. Aus meiner Sicht hätten die TC Mitarbeiter ruhig öfter etwas sagen können.
Es haben sich jedoch zum Glück gefühlte 90% der Gäste an das Konzept gehalten.
Ich hätte mir von TC gewünscht, im Vorhinein eine Info zu bekommen, was als MNS ok ist und nicht beim ersten Fiebermessen zu erfahren, dass ein doppelter Schlauchschal nicht gewünscht ist (hatte extra vorher auf der TC Homepage nachgesehen und die Schlauchschals werden von TC selbst im Shop als MNS verkauft). Ich habe nach der Ansage der Hygienebeauftragten, die Masken die auf der Kabine lagen verwendet. Der Tragekomfort war 1A, allerdings passen Einmalmasken und das Umweltkonzept von TC aus meiner Sicht nicht zusammen.
Komischerweise habe ich an allen Tagen genügend Menschen mit einem Schlauchschal als MNS gesehen. Ob die Personen es ignoriert haben, oder nur ich darauf angesprochen wurde ???
Sollte ich irgendetwas nicht erwähnt haben, bitte einfach fragen.
Spezialitätenrestaurants, Atlantik usw. habe ich nicht extra beschrieben, da diese Bereiche einfach wie gewohnt super waren. Vielleicht ging es sogar etwas schneller als in der Vergangenheit, ich habe allerdings keine Zeitmessung vorgenommen.
Nachprogramm
Das Hotel Ameron war gut und ich kann es weiterempfehlen, allerdings würde ich mir das Frühstück sparen. In der Umgebung gibt es genug Möglichkeiten, die sicher besser und preisgünstiger sind.
Das Miniatur Wunderland war interessant und liebevoll mit vielen kleinen Details versehen. Mir war es allerdings viel zu voll. Das Konzept liest sich gut, wird jedoch nicht kontrolliert und die Gäste halten sich nicht an die aufwändig erstellten Verkehrsregeln zu C... Zeiten. Auch hier, das Konzept kann noch so gut sein, aber wenn sich nur Wenige danach richten ...
Dank des Miniatur Wunderlands haben wir uns heute, auf dem Weg nach Bad Bevensen, ein Schiffshebewerk in natura angeschaut. Sehr beeindruckend und in Scharnebeck zu finden. 
ENDE