Donnerstag, 03.04.2025 Die große Reise beginnt.
Anreise -> Flug von Leipzig/ Halle über Frankfurt nach Denver
Die letzten Tage vor der Abreise waren sehr voll, arbeiten bis einschließlich 02.04.2025, Wäsche waschen und Koffer packen. Koffer packen stellte sich als Herausforderung dar, denn 23 kg sind bei der Wettervorhersage, Minusgrade, Schnee bis zu Hitze, nicht so richtig viel. Auch wenn ich für Zwiebelprinzip gepackt habe, standen am Ende 22 kg auf der Waage und das für den Hinflug. Wo sollen denn da alle Souvenirs hin?
Das erste Mal hatte ich solche Packing Cubes verwendet, was sich vor Ort bei fast täglich neuen Unterkünften, als sehr praktisch erwiesen hat.
Ein langer Anreisetag stand uns bevor. Mit dem Zug ging es zum Flughafen Leipzig/ Halle, vor Ort ging alles ganz schnell und dann hieß es warten auf den ersten Flieger der uns nach Frankfurt bringen sollte. Als dann die kleine Maschine gegen 10.30 Uhr kam und wir ohne Bus direkt über das Rollfeld zum Flugzeug gelaufen sind, fühlte sich das kurz ein bisschen wie Privatjet an
. Dieser Flug war unspektakulär und so landeten wir pünktlich in Frankfurt. Hier mussten wir noch einen recht langen Weg bis zu unserem Denverflug zurücklegen. Das Boarding begann mit einer 1,5-stündigen Verspätung, die wir bis Denver auch kaum aufholen konnten und letztlich mit 1 Stunde Verspätung landeten. Unser Flugzeug über den großen Teich war ein A340-600, spektakulär fand ich, dass man, wenn man zur Toilette wollte, eine Treppe nach unten gehen musste. Die Economy war glücklicherweise mit einer 2-4-2 Bestuhlung ausgestattet, was sehr angenehm war und so konnten wir alle in 2er Reihen hintereinander sitzen. Die Crew war super, sehr freundlich, aufmerksam, einfach toll, das Essen war wirklich gut und die Filmauswahl für einen 10 Stunden Flug absolut in Ordnung. Das Schönste aber für mich waren die Ausblicke, die ich zwischendurch aus dem Fenster hatte. Die Landschaft über Grönland und dann auch über Kanada war atemberaubend schön
. Aber seht selbst.
Nach einem ruhigen 10 Stunden Flug landeten wir 17.00 Uhr Ortszeit in Denver. Hier war ich nun besonders gespannt, wie das Thema Immigration lief, ich konnte das überhaupt nicht einschätzen, hatte mich aber nicht verrückt gemacht, ich ließ es einfach auf mich zukommen. Was soll ich sagen, viele Schalter waren offen und es war nichts los. Wir kamen direkt dran, kurzes freundliches Gespräch mit den üblichen Fragen, die ich vorher recherchiert hatte und innerhalb von 5 Minuten war das Thema durch und wir in die USA eingereist. Dies ist meine persönliche Erfahrung, ich weiß es kann auch ganz anders sein, möchte an der Stelle aber bitte keine Diskussion zu dem Thema. Dann die Frage, sind alle Koffer mitgekommen, Antwort ja, alle Mitreisenden haben ihre Koffer am Kofferband abholen können. Perfekt. Nun ging es los zum Shuttlebus der uns zur Mietwagenstation bringen sollte. Auch hier klappte alles super und wir beluden unsere Autos. Wie bereits in einem vorherigen Post erwähnt, hatten wir insgesamt 4 SUV’s, 3 Ford Expeditions und einen Chevrolet Tahoe. Meine besser Hälfte war der Fahrer und wir teilten uns unser Auto mit einem alleinreisenden Freund. Zu dritt hatten wir in dem großen Auto ausreichend Platz und ich genoss es, so viel Platz auf meinem Rücksitz und allgemein in dem hinteren Bereich zu haben. Neben mir hatten wir während unserer Reise immer die Getränke und die Kühlbox stehen und so konnte ich dann die Männer mit allem versorgen.
Dann ging es los, durch den Schneesturm zu unserem ersten Hotel, welches 1 Stunde vom Flughafen entfernt war. Die erste Nacht haben wir im La Quinta Inn & Suites in Littleton verbracht. Nach der langen Anreise wollte ich nur noch eine Dusche und ab ins Bett, der Großteil unserer Reisegruppe wollte nochmal los und sich etwas zu Essen besorgen, das war mir an dem Abend völlig egal. Jedoch war mein Lieblingsmensch um mich besorgt und brachte mir noch einen Burger und Pommes mit, was wir mit Hilfe der Mikrowelle im Zimmer noch mal ein bisschen erwärmen konnten und es schmeckte richtig gut. So ging unser erster Tag zu Ende.