Beiträge von KleineSonne1985

    Dienstag, 08.04.2025

    Monument Valley -> Page

    Der Wecker klingelte früh, denn ein Grund warum wir in diesem Hotel übernachteten, war den Sonnenaufgang vom eigenen Balkon mit einem Kaffee in der Hand zu genießen. Schnell aufgestanden, etwas Warmes angezogen, Kaffee gekocht und dann schnell alle möglichen Kameras und Handys geschnappt und auf den Balkon gegangen. Die anderen kamen auch nach und nach auf ihre Balkone, wir hatten unsere Zimmer fast alle nebeneinander. Was soll ich sagen, es war magisch, es war Gänsehaut pur mit dem Liebsten so etwas Schönes genießen zu dürfen <3

    Seht selbst. Eine Auswahl ist mir schwergefallen, denn es war einfach so schön :love:

    Ein Frühstück gab es hier auch, natürlich auch mit einem wunderschönen Ausblick und dann hieß es wieder Koffer und Auto packen und weiter geht die Reise. Ungefähr 200 km hatten wir nun bis nach Page vor uns.

    Da es noch zum Monument Valley gehört, habe ich Euch diesen wunderschönen Morgen noch gezeigt. Der Rest des Tages mit Page kommt in den nächsten Tagen.

    Nach dem Einchecken zogen wir uns noch schnell etwas anderes an, denn nachts wird es deutlich frischer und auf den offenen Trucks, mit denen wir unterwegs waren, ist es sehr windig und staubig. Dann gingen wir zum Treffpunkt für unserer Sonnenuntergangstour im Monument Valley mit Navajo Guide. Dank des Guides kamen wir in Gebiete auf dem Gelände, wo man ohne Guide keinen Zutritt hat. Diese Tour dauerte ungefähr 3 Stunden und ist absolut empfehlenswert. Hier gibt es wenig zu sagen, ich lasse die Bilder sprechen.

    Montag, 07.04.2025

    Durango -> Monument Valley

    Diesen Tag muss ich ein bisschen aufteilen, sonst wird er zu lang und von den Fotos her viel zu viel.

    Heute mussten wir wieder früh aufstehen, frühstücken, Autos packen und dann hatten wir ungefähr 310 km mit einigen Stopps vor uns. Da wir aber eine Tour bereits vorab im Monument Valley gebucht hatten, waren wir zeitlich gebunden und mussten pünktlich ankommen. Los ging die Fahrt als erstes von Durango zum Four Corners Monument, an diesem Punkt treffen vier US-Bundesstaaten zusammen, Utah, Colorado, New Mexico, Arizona.

    Die Fahrt ging weiter zum Mexican Hat.

    Sonntag, 06.04.2025

    Durango

    Die Nacht, ihr könnt es Euch sicher denken, lief genauso wie die Nächte zuvor. Ich muss hier dazu sagen, dass ich damit vorher schon so ein bisschen gerechnet habe. Denn ich wusste von meinen 2 Karibikkreuzfahrten, dass mein Körper immer in der Deutschen Zeit bleibt und so war es auch hier bei diesem Roadtrip.

    Nun zu diesem Tag. Die Sonne schien, es war ziemlich kühl, aber mit Sonne ist das nicht so schlimm :). Ein schnelles, typisches Frühstück, ein paar Sachen gepackt und los ging es, denn an diesem Tag stand eine besondere Zugfahrt mit der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad an. Im Sommer führt die Strecke von Durango nach Silverton, im Winter ist die Strecke ein wenig abgekürzt. Wir waren noch im Winter da, daher fuhren wir nicht bis Silverton, was dem Erlebnis aber keinen Abbruch tat. Mit einer Dampflok ging es auf eine wundervolle Fahrt durch den San Juan National Forest, entlang des Animas River. Unser Reiseleiter hatte bereits Monate im Voraus die Tickets für alle gekauft und damit hatten wir feste Sitzplätze in einem bestimmten Waggon. Es gab vor unserem Waggon auch einen „Speisewagen“, hier konnte man sich heißen Kakao, Kaffee und Snacks kaufen. Ging man durch diese Wagen kam man in einen offenen Waggon. Das heißt hier gab es keine Fenster, keine Sitzplätze, aber man konnte stehen und super Fotos und Videos machen, weil keine Fensterscheiben alles spiegelten. So verbrachten wir immer wieder Zeit in diesem Wagen, jedoch war es da auf Dauer ganz schön kalt und so wechselten wir zwischen unseren Sitzplätzen und diesem offenen Stehwagen immer wieder hin und her. An einer, ich nenne es Wendeschleife im Cascade Canyon, endete die Strecke im Winter und wir konnten aussteigen, ein bisschen spazieren gehen und Fotos machen. Wir haben uns hier noch einen heißen Kaffee geholt und dann ging es die gleiche Strecke wieder zurück. Der Aufenthalt betrug, ich glaube, eine Stunde. Insgesamt dauerte die Fahrt 5 Stunden und es war ein wunderschönes Erlebnis.

    Aber seht selbst, dies ist nur eine Auswahl an Fotos aus unzählig vielen.


    Es sind leider weniger Fotos, als es eigentlich sein sollten, denn trotz verkleinern, sagt mir das System sie sind zu groß. Schade.

    Auf dem Rückweg ins Hotel hielten wir noch einmal bei einem Walmart an. An diesem Abend blieb die Küche kalt. Das heißt wir hatten uns Brot (für amerikanische Verhältnisse gutes Brot, hat geschmeckt und man konnte es nicht komplett zusammendrücken), Frischkäse und ein bisschen Wurst gekauft und dazu gab es Ramen. Ein einfaches Abendessen, was völlig in Ordnung war und was es während des Roadtrips des Öfteren gab. So ging ein wirklich schöner Tag zu Ende.

    Samstag, 05.04.2025

    Alamosa -> Durango

    Die Nacht lief wie die zuvor. Ich schrieb mitten in der Nacht mit Familie und Freunden zu Hause und die bessere Hälfte schlief gut. Das ist mir aber auch viel wichtiger, denn schließlich ist er der Autofahrer und muss fit sein, vor allem für den Tag und das, was jetzt kam. Ich öffnete die Tür und was sah ich da? Richtig, es hatte geschneit.

    Nach unserem Frühstück, was wir im Restaurant neben unserem Hotel eingenommen haben, hatten dafür einen Voucher beim Einchecken bekommen, packten wir alle Autos und es ging los. Wir hatten alle Respekt vor den Straßenverhältnissen, die auf uns warten würden, denn die Strecke führte über einen höhergelegenen Pass, das heißt Schnee war weiterhin vorausgesagt und wie gut die Reifen auf amerikanischen Autos waren, wussten wir nicht. Eigentlich hatten wir an diesem Tag nur eine recht kurze Strecke vor uns, es waren ungefähr 250 km, aber ich glaube, es waren aufgrund der Wetterverhältnisse die Anspruchsvollsten der ganzen Reise. Die Straßen unterwegs waren mal schon breit gefahren und mehr Matsch, aber leider auch kilometerlang komplett weiß. Wir kamen nur langsam voran.

    Um nach Durango zu kommen, mussten wir den Wolf Creek Pass überqueren, dieser liegt auf 3309 m Höhe. Es ging lange bergauf und dann auch bergab und hier passierte es auch, dass wir ins Rutschen kamen. Zum Glück war zu den anderen Autos und auch zu Wänden und Abhängen ausreichend Platz, aber mein Herz war mir kurzzeitig in die Hose gerutscht. Glücklicherweise war es das einzige Mal. Dann kamen wir am Wolf Creek Pass Aussichtspunkt an, dieser Ausblick war so schön.

    Unser Dreckspatz ;)

    Die restliche Fahrt wurden die Straßenverhältnisse viel besser, der Schnee wurde immer weniger und so konnten wir im Comfort Inn & Suites Durango für die nächsten 2 Nächte einchecken. An diesem Abend wollten wir alle zusammen Essen gehen. Dafür gingen wir ins Carver Brewing Company. Hier gab es eine große Auswahl an Speisen und Getränken und ich freute mich mal Nudeln essen zu können, Burger hatte ich bereits die letzten beiden Abende. Es war ein schönes gemeinsames Abendessen, wir konnten alle zusammensitzen, was bei 14 Personen nicht selbstverständlich ist, es hat gut geschmeckt und mein alkoholfreier Cocktail war auch richtig gut. Zufrieden und glücklich nach diesem Abend fiel ich ins Bett.

    Hallo Katy ,

    Ja den Reisebericht habe ich schon abonniert und da hab ich Dir auch den Tipp mit In-N-Out Burger geschrieben :)

    Liebe Grüße

    Claudia

    Freitag, 04.04.2025

    Littleton -> Alamosa

    Die Nacht war nichts. Der Jetleg kickte völlig rein, 8 Stunden Zeitverschiebung lassen grüßen. So habe ich dann 1 Uhr nachts mit Freunden und Familie in Deutschland geschrieben, dort war es ja morgens. Die restliche Nacht blieb sehr unruhig, ab und zu schlief ich ein, aber wirklich viel Schlaf war das nicht. Der Mann schlief ohne weitere Probleme.

    Das Frühstück war typisch amerikanisch, ich wusste vorher bereits was mich erwartet und so konnte mich das nicht so schockieren. Aber ich hatte mir in Deutschland bereits überlegt, wenn wir das erste Mal zu Walmart gehen, mir da ein bisschen Jogurt, Beeren und Crunch/ Müsli zu kaufen, was ich mir dann jederzeit selbst zum Frühstück machen kann. Nach dem Frühstück schauten wir kurz raus, es lag ein wenig Schnee, es war ziemlich kühl, aber die Sonne schien.


    Dann packten wir die Autos und los gings. Es lagen ca. 330 km bis zum nächsten Hotel vor uns. Unser erster Stopp, Walmart. Wow was für ein riesiger Laden, mit einer Auswahl, unglaublich. Ich musste mich erst einmal zurechtfinden, alles gibt es in groß, größer, am größten. Ich fühlte mich ein bisschen wie ein kleines Kind, was mit weit aufgerissenen Augen vor einem großen Weihnachtsbaum oder dem Weihnachtsmann steht. Ich war beeindruckt und am Ende des Einkaufs, ja wir waren eine ganze Weile in dem Walmart, hatten wir alles gefunden, was wir kaufen wollten. Moment da war doch noch was. Ich hatte meine Fusselrolle zu Hause vergessen. Die Frage war, wo findet man die hier in den USA. Nach einer extra großen Runde habe ich auch meine Fusselrolle gefunden. Mein Fazit nach dem Einkauf, ich war darauf vorbereitet, dass es in den USA sehr teuer ist, war daher angenehm überrascht, dass unser Einkauf dann doch nicht so teuer war, wie befürchtet. Für mein Vorhaben Frühstück selber zu machen, fand ich auch Jogurt, Beeren, Crunch (wie sich später herausstellte der leckerste Crunch den ich je gegessen habe), Besteck und einen Behälter to go, den ich immer wieder nutzen konnte. Dann ging die Fahrt weiter nach Alamosa. Das war eine landschaftlich schöne Strecke, aber Alamosa selbst ist nichts Besonderes und wurde auch nur in die Strecke wegen der Kinder eingebaut, damit die Fahrt nicht zu lang ist. Nachdem wir angekommen sind, gingen wir ein bisschen spazieren, suchten uns etwas zu Essen und dann ging es zurück in unser Hotel, wo ein weiterer Tag in den USA zu Ende ging.

    Angekommen im Hotel Dunes Inn Alamosa.

    Donnerstag, 03.04.2025 Die große Reise beginnt.
    Anreise -> Flug von Leipzig/ Halle über Frankfurt nach Denver

    Die letzten Tage vor der Abreise waren sehr voll, arbeiten bis einschließlich 02.04.2025, Wäsche waschen und Koffer packen. Koffer packen stellte sich als Herausforderung dar, denn 23 kg sind bei der Wettervorhersage, Minusgrade, Schnee bis zu Hitze, nicht so richtig viel. Auch wenn ich für Zwiebelprinzip gepackt habe, standen am Ende 22 kg auf der Waage und das für den Hinflug. Wo sollen denn da alle Souvenirs hin? :S Das erste Mal hatte ich solche Packing Cubes verwendet, was sich vor Ort bei fast täglich neuen Unterkünften, als sehr praktisch erwiesen hat.

    Ein langer Anreisetag stand uns bevor. Mit dem Zug ging es zum Flughafen Leipzig/ Halle, vor Ort ging alles ganz schnell und dann hieß es warten auf den ersten Flieger der uns nach Frankfurt bringen sollte. Als dann die kleine Maschine gegen 10.30 Uhr kam und wir ohne Bus direkt über das Rollfeld zum Flugzeug gelaufen sind, fühlte sich das kurz ein bisschen wie Privatjet an 8). Dieser Flug war unspektakulär und so landeten wir pünktlich in Frankfurt. Hier mussten wir noch einen recht langen Weg bis zu unserem Denverflug zurücklegen. Das Boarding begann mit einer 1,5-stündigen Verspätung, die wir bis Denver auch kaum aufholen konnten und letztlich mit 1 Stunde Verspätung landeten. Unser Flugzeug über den großen Teich war ein A340-600, spektakulär fand ich, dass man, wenn man zur Toilette wollte, eine Treppe nach unten gehen musste. Die Economy war glücklicherweise mit einer 2-4-2 Bestuhlung ausgestattet, was sehr angenehm war und so konnten wir alle in 2er Reihen hintereinander sitzen. Die Crew war super, sehr freundlich, aufmerksam, einfach toll, das Essen war wirklich gut und die Filmauswahl für einen 10 Stunden Flug absolut in Ordnung. Das Schönste aber für mich waren die Ausblicke, die ich zwischendurch aus dem Fenster hatte. Die Landschaft über Grönland und dann auch über Kanada war atemberaubend schön :love:. Aber seht selbst.

    Nach einem ruhigen 10 Stunden Flug landeten wir 17.00 Uhr Ortszeit in Denver. Hier war ich nun besonders gespannt, wie das Thema Immigration lief, ich konnte das überhaupt nicht einschätzen, hatte mich aber nicht verrückt gemacht, ich ließ es einfach auf mich zukommen. Was soll ich sagen, viele Schalter waren offen und es war nichts los. Wir kamen direkt dran, kurzes freundliches Gespräch mit den üblichen Fragen, die ich vorher recherchiert hatte und innerhalb von 5 Minuten war das Thema durch und wir in die USA eingereist. Dies ist meine persönliche Erfahrung, ich weiß es kann auch ganz anders sein, möchte an der Stelle aber bitte keine Diskussion zu dem Thema. Dann die Frage, sind alle Koffer mitgekommen, Antwort ja, alle Mitreisenden haben ihre Koffer am Kofferband abholen können. Perfekt. Nun ging es los zum Shuttlebus der uns zur Mietwagenstation bringen sollte. Auch hier klappte alles super und wir beluden unsere Autos. Wie bereits in einem vorherigen Post erwähnt, hatten wir insgesamt 4 SUV’s, 3 Ford Expeditions und einen Chevrolet Tahoe. Meine besser Hälfte war der Fahrer und wir teilten uns unser Auto mit einem alleinreisenden Freund. Zu dritt hatten wir in dem großen Auto ausreichend Platz und ich genoss es, so viel Platz auf meinem Rücksitz und allgemein in dem hinteren Bereich zu haben. Neben mir hatten wir während unserer Reise immer die Getränke und die Kühlbox stehen und so konnte ich dann die Männer mit allem versorgen.

    Dann ging es los, durch den Schneesturm zu unserem ersten Hotel, welches 1 Stunde vom Flughafen entfernt war. Die erste Nacht haben wir im La Quinta Inn & Suites in Littleton verbracht. Nach der langen Anreise wollte ich nur noch eine Dusche und ab ins Bett, der Großteil unserer Reisegruppe wollte nochmal los und sich etwas zu Essen besorgen, das war mir an dem Abend völlig egal. Jedoch war mein Lieblingsmensch um mich besorgt und brachte mir noch einen Burger und Pommes mit, was wir mit Hilfe der Mikrowelle im Zimmer noch mal ein bisschen erwärmen konnten und es schmeckte richtig gut. So ging unser erster Tag zu Ende.

    Da bin ich auch sehr gern dabei liebe KleineSonne1985!

    Gleich eine erste Frage: wie habt ihr das in großen Gruppe gemacht? Hattet ihr einen Bus?? Oder mehrere Autos? Und habt mal die Konstellationen in den Autos gewechselt so aus Abwechslungsgründen? :D

    Bin gespannt auf Deinen Bericht!

    Um gleich auf die Frage einzugehen, wir hatten 4 Autos, jede Familie hatte ein Auto und Paare bzw. Einzelreisende in der Gruppe haben sich dann auf die Autos von Anfang an mit aufgeteilt. Wir sind die ganze Zeit so in unseren Autos geblieben, wie wir sie am Anfang verteilt haben. Es war schon ein mega Gefühl in Kolonne mit den tollen Autos zu fahren oder irgendwo anzukommen, da ist man direkt aufgefallen ^^ Ich find amerikanische, große Autos einfach :love: So sah das dann manchmal aus, mega :love:

    KleineSonne1985 in solch einer Reisegruppe sicher eine Herausforderung der besonderen Art. Wir haben bisher 3 x den Westen der USA bereist. 2 x zu viert mit unseren Jungs( 1996 und 2011) und 1 x noch dazu mit meiner Mama von damals (2000) 75 Jahren. Ich bin sehr gespannt auf eure Reise und freue mich auf deinen Bericht und Fotos. Liebe Grüße Sabine

    Das stimmt, das war es manchmal wirklich.