Beiträge von KleineSonne1985

    Montag, 14.04.2025

    Los Angeles

    Ich entschuldige mich vorweg schon einmal, Los Angeles ist ein wenig umfangreich geworden. Ich hoffe, es ist für Euch trotzdem in Ordnung.

    Seitdem ich wusste, in welchem Hotel wir sein werden und gesehen hatte, dass es möglich ist, zu Fuß zum Strand zu gehen, hatte ich bereits in Deutschland für Los Angeles den Plan geschmiedet, dass ich jeden Morgen und jeden Abend an den Strand möchte und den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang genießen. Natürlich ist mir bewusst, dass die Sonne nur über dem Ozean untergeht, nicht aufgeht, aber ich wollte trotzdem am Strand beides gern genießen. Zurück zur Realität, dass Wetter lies leider an diesem Morgen sehr stark zu wünschen übrig, komplett zugezogen und sehr windig, dass ich wusste, es lohnt sich leider nicht an den Strand zu gehen. Da war ich schon ein bisschen traurig. Aber bei solchen Plänen, die man schmiedet, darf man leider nie vergessen, dass Wetter kann man nicht buchen und auch nicht planen. So blieb ich noch ein paar Minuten länger im Bett, bevor wir dann zum Frühstück gingen. Das war verglichen zu den bisherigen Frühstücken in den Hotels, dass was am magersten ausfiel. Jedoch habe ich nun hier das erste Mal eine heiße Waffel zum Frühstück gegessen und die war wirklich lecker. Dieser Tag war ich würde sagen, ein typischer Touri Tag, denn außer dem Reiseleiter war noch niemand in LA. Wir reduzierten die Autos auf 2, weil wir sicher nicht überall 4 Parkplätze finden würden und vor allem, um die Parkkosten zu reduzieren. Unsere Autos waren alle für 7 Personen ausgelegt und somit ging es mit 2 Autos genau auf. Der erste Stopp an diesem Tag war der Hollywood Walk of Fame. Einen Parkplatz fanden wir ganz in der Nähe und zahlten hier ich glaube $20,- pro Auto, hätten theoretisch den ganzen Tag dastehen können. Zu Fuß waren wir schnell am Ziel und liefen den Walk of Fame entlang zum Chinese Theatre, waren in einem Einkaufszentrum, hier gab es Toiletten und den ersten Blick aufs Hollywood Sign. Dann kamen wir an einem Souvenir Laden vorbei, La La Land, welcher mir das Leben sehr schwer gemacht hat. Ich wusste, ich wollte unbedingt einen Hoodie aus Los Angeles, das hatte ich mir vor meiner Reise bereits vorgenommen. Aber dieser Laden war das reinste Souvenir Paradies, so groß und so viel Auswahl. Ich hätte hier Stunden verbringen können, aber das hätte die Auswahl auch nicht leichter gemacht. Kurz gesagt, ich war am Ende um einen Hoodie, T-Shirt, Magnete und noch andere Kleinigkeiten reicher. Ich hatte schon vor der Reise geahnt, dass es spätestens in Kalifornien bzw. LA um mich geschehen sein würde und das Shoppen von Souvenirs ein wenig ausarten könnte. Kommen wir zurück zum Walk of Fame, ich habe mich gefreut einige Sterne zu sehen, die ich nicht gesucht habe, aber mich umso mehr gefreut habe, sie zufällig zu „finden“.

    Nachdem wir den Walk of Fame ein Stück in die eine Richtung und dann wieder zurück gegangen sind, ging die Fahrt weiter. Der nächste Programmpunkt war das Griffith Observatory, leider war Montag und somit Ruhetag im Planetarium, schade, dass hätte ich auch sehr interessant gefunden, aber es wäre aufgrund der Autosituation wahrscheinlich trotzdem nicht möglich gewesen, hineinzugehen. Wir fanden oben, direkt am Observatory, auf dem Parkplatz zwei Plätze, Parkgebühr $10,- pro Stunde pro Auto. Das war eine Ansage, aber aufgrund der Lage brauchten wir uns da auch nicht wundern. Hier oben ist der Ausblick auf das Hollywood Sign schon deutlich besser, wobei ich weiß, es gibt noch viel bessere Spots dafür, aber da fuhren wir leider nicht hin. Der Ausblick auf die Stadt der Engel war leider etwas diesig an diesem Tag, aber ich habe die Zeit da oben am Observatory mit den Ausblicken trotzdem sehr genossen.

    Sonntag, 13.04.2025 Teil 2

    Los Angeles

    Nach diesem wunderschönen Start in den Tag machten wir uns auf den Weg, 450 km bis zu unserem Hotel Quality Inn & Suites Hermosa Beach lagen vor uns. Die Strecke gerade am Anfang aus dem Death Valley Nationalpark heraus war richtig schön, dann wurde sie unspektakulärer. Halt wurde nur um etwas zu essen und um zu tanken gemacht. Einige Kilometer vor Los Angeles wurde der Verkehr wieder deutlich mehr und unschöner, fast wie in Las Vegas. Am späten Nachmittag kamen wir endlich im Hotel an und checkten für 2 Nächte hier ein. Im Hotel selbst war gerade Baustelle, die störte uns nicht und das Zimmer was wir bekamen, war sehr groß und wir konnten vom Balkon das Meer sehen :love:. Nachdem wir alle die Sachen auf die Zimmer gebracht hatten, wollten wir direkt los zum Strand, der war fußläufig 15 Minuten entfernt. Und dann war es so weit, ich war endlich am Pazifik, dass allererste Mal und es fühlte sich so schön und besonders für mich an <3. Am Strand bedankte ich mich bei unserem Reiseleiter, dass er mich an den Pazifik gebracht hat. Ich war so unglaublich glücklich hier zu sein. Am Himmel waren leider dunkle Wolken und es war recht kühl, aber ein bisschen blieb uns die Sonne noch erhalten und wir genossen die Zeit am Strand und am Meer.

    Nach einiger Zeit gingen wir direkt an der Strandpromenade zu Scotty’s on the Strand. Hier gab es alles mögliche zu Essen, Burger, Sandwiches, Pommes, Meeresfrüchte und noch mehr und es war trotz der Lage preislich absolut im Rahmen, da waren wir sehr positiv überrascht. Wir konnten auch hier wieder alle beisammensitzen, es war groß genug und die Kellner waren so freundlich und stellten genug Tische zusammen und so konnten wir ein gemütliches Abendessen, was auch sehr gut geschmeckt hat, genießen. Zufrieden spazierten wir wieder zurück und ein weiterer Tag in den USA geht zu Ende.

    Sonntag, 13.04.2025

    Death Valley -> Los Angeles

    An diesem Morgen war ich wie immer sehr früh wach. Ich zog mir schnell etwas an und schlich über die Terrasse aus dem Zimmer, meine bessere Hälfte schlief noch, aber ich wollte gern an diesem schönen Morgen ein paar Schritte durch die tolle Anlage machen und vielleicht einen Sonnenaufgang einfangen. Als ich zurück ins Zimmer kam, bereitete ich uns den Kaffee zu und wir frühstückten auf unserer Terrasse, welch eine Ruhe, einfach wunderschön. Das Frühstück haben wir sehr genossen. Doch leider nahte der Abschied und es hieß wieder Koffer und Auto packen, die Reise geht weiter.

    Eine Auswahl an Fotos ist mir hier wieder sehr schwergefallen, weil dieses Hotel und die vielen Palmen solch wunderschöne Fotomotive waren :love:

    Da es noch zum Death Valley gehört, habe ich Euch diesen wunderschönen Morgen noch gezeigt. Der Rest des Tages mit Los Angeles kommt in den nächsten Tagen.

    Nach diesem Stopp ging es weiter zum Ziel des Tages unser wunderschönes Hotel, The Ranch at Furnace Creek. Das war eine wunderschöne Anlage, unterteilt in einzelne Häuserkomplexe, in denen sich auf zwei Ebenen Zimmer befanden, viel grün, viele Palmen, einem Pool, Pferden, einem Tennisplatz und jeder von uns hatte eine Terrasse mit zwei Schaukelstühlen an seinem Zimmer. Es war großartig, ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und würde sehr gern wieder hierherkommen. Nach dem Einchecken haben wir uns alle schnell die Badesachen angezogen und sind in den Pool gegangen. Der war ziemlich voll, denn bei der Hitze brauchte gefühlt das ganze Hotel eine Abkühlung. Nachdem wir einige Zeit am Pool genossen haben, gingen wir zurück und trafen uns dann alle auf einer Terrasse zum Abendessen, jeder brachte seine Stühle und sein Abendessen mit, bei uns gab es wieder Brot mit Aufschnitt, Aufstrich und Ramen. So saßen wir alle noch eine ganze Weile an diesem Abend zusammen.

    Samstag, 12.04.2025

    Las Vegas -> Death Valley

    Neuer Tag, neuer Ort und es geht wieder in die Natur und eins kann ich bereits vorwegsagen, es geht in mein Lieblingshotel der ganzen Reise, aber dazu im Text später mehr. Heute hatten wir 240 km vor uns mit einigen Stopps. Wir packten die Autos und fuhren als erstes in einen Walmart, Vorräte auffüllen und sich etwas zum Frühstück besorgen, das gabs hier wie am Tag zuvor nicht im Hotel. Ich hatte aber diesmal vorgesorgt und mir mein Frühstück wieder vorbereitet, welches ich dann auf dem Parkplatz bei Walmart mit den anderen aß. Nachdem wir alle Besorgungen gemacht hatten und niemand mehr hungrig war, ging es weiter ins Premium Outlet Las Vegas South. Hier standen uns 2,5 Stunden zum Shoppen zur Verfügung. Das war Power Shopping und bedarf Vorbereitung. Ich habe mir am Abend vorher noch angeschaut, in welche Läden ich definitiv möchte und dann ging es mit einem Lageplan auf dem Handy los zielgerichtet in die Shops, in die ich wollte. So unter Zeitdruck war ich auch noch nie shoppen und das Outlet war auch nicht gerade klein und wir mussten viel und zügig laufen. Spaß machte das alles nur bedingt, aber die Planung war so vorgegeben. Nach 2,5 Stunden Shopping kann ich sagen, ich war erfolgreich und habe mich über meine Ausbeute sehr gefreut.

    Von hier ging es weiter zur Area 51 Alien Center, für mich nichts Besonderes, an dem man anhalten muss, aber das ist auch wieder Geschmackssache. Weiter ging die Fahrt zum Zabriskie Point im östlichen Teil des Death Valley Nationalparks. Hier war es schon super heiß, egal, da mussten wir durch, denn die Aussicht war einfach wunderschön.

    Danach ging es weiter zum tiefsten Punkt Nordamerikas, ca. 85 Meter unter Meeresspiegel liegt das Badwater Basin. Als wir hier aus dem Auto ausstiegen, sagte das Thermometer 42 Grad und es war extrem windig. Durch das Salz fühlte sich das ganze an wie ein Salzpeeling mit einem Fön. Dennoch wollte ich ein Stück auf dieser Salzebene gehen, aber lange haben wir es nicht ausgehalten.

    Du schreibst so wunderbar :).
    Und du hast in mir einen Punkt auf meiner Bucket List wieder auf die vorderen Plätze geholt: ich war zuletzt am Hooverdam als die Bogenbrücke im Bau war. Und für mich war es so imposant nur ein paar Stützen zu sehen, dass ich mir vorgenommen hatte nach der Fertigstellung wieder dahin zu reisen. Dein Bild mit dem Blick vom Hooverdam zur Bypass Brigde ist so Klasse :).

    Nitsrek8 herzlichen Dank für Deine Worte.

    Liebe KleineSonne1985 ,

    es können gar nicht genug Bilder sein und ich bekomme große Lust auf eine weitere USA Reise, aber im Moment....8|

    Liebe Naturfreundin ,

    ich kann Dich verstehen. Bei uns steht bereits die nächste USA Reise an, obwohl es ist USA und Kanada und dann auch endlich wieder eine Kreuzfahrt. Aber ich versuche ruhig zu bleiben und die Lage weiter zu beobachten. Mehr kann ich im Moment nicht tun.

    Liebe Grüße

    Claudia

    Liebe KleineSonne1985 , dass ist ja schade das es euch am Start nicht so gut gefallen hat. Nach den ganzen Natureindrücken kann ich verstehen, da Euch Vegas etwas viel vorgekommen ist.
    Das Best Western ist ja quasi auch ein Hotel im Hotel (also ein Bereich des Casino Royal), da ist ja das finden schon schwer.
    Beim nächsten mal vielleicht eine ruhigere Lage? ;)
    Bin auf euren weiteren Bericht schon gespannt!
    Viele Grüße (gerade aus Vegas) von Katrin

    Liebe Katrin AK1985

    der Großteil unserer Reisegruppe kannte Las Vegas vom letzten Mal schon und sie wussten bei der Stadt worauf sie sich einlassen und ich glaube viele mögen sie. Ich bin da offen heran gegangen und kann sagen, von mir aus als Start oder Endflughafen, aber mehr muss ich nicht nochmal haben. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Dafür hat sich eine andere Großstadt in mein Herz geschlichen, aber dazu später im Laufe des Reiseberichts mehr :)

    Viele Grüße nach Vegas,

    Claudia

    Abend Las Vegas 11.04.2025

    Am Abend war die Gruppe auch wieder teilweise getrennt unterwegs, wir beide wollten uns mit einem kleinen Teil der Gruppe nochmal am High Roller treffen, wir wollten nicht mitfahren, sondern eigentlich zur Sphere schauen, aber am Ende haben wir uns doch dafür entschieden mit den anderen mitzufahren und das war eine super Entscheidung, denn so konnte ich The Sphere ausgiebig bestaunen, viele Fotos machen und ich muss sagen, die Kugel hat mich fasziniert. Die Karte für den High Roller kostete umgerechnet pro Person knapp 37,- € und das hat sich für uns definitiv gelohnt. An dem Abend sind wir zufrieden und kaputt ins Bett gefallen.

    Eine Auswahl bei den Bildern ist mir schwer gefallen, entschuldigt wenn es zu viele sind.

    Freitag, 11.04.2025

    Las Vegas

    In unserem Hotel gab es kein Frühstück und so hatte die Reisegruppe beschlossen bei Dennys frühstücken zu gehen. Der Dennys war fußläufig nicht weit von unserem Hotel entfernt. Dort angekommen war es so voll, dass davor schon eine sehr lange Schlange mit wartenden Menschen stand, die auch alle noch bei Dennys frühstücken wollten. Hier zu warten darauf hatten alle keine Lust. Also hieß es, ab zu Mc Donalds. Ich sag mal so, es war was Essbares, aber da wäre mir mein Jogurt mit Crunch und Beeren um ein Vielfaches lieber gewesen, aber das wusste ich vorher leider nicht, dass das Thema Frühstück so ausgehen würde. Nachdem alle gefrühstückt und noch schnell ein paar Dinge aus dem Hotel geholt hatten, das war quasi fast daneben, zogen wir zu Fuß los durch Las Vegas. Für diesen Tag waren 34 Grad vorhergesagt, so dass es eine sehr schweißtreibende Angelegenheit wurde. Als erstes gingen wir Richtung High Roller, hier stöberten wir in Souvenirläden, ich brauchte wieder Magnete.


    Weiter ging es zum Bellagio Hotel. Hier war eine Ausstellung, wie ich gehört habe, wechselt diese immer wieder.

    Von da aus ging es zu Ross Dress for Less zum Stöbern und Shoppen. Von da aus gingen wir zu Buffalo Wild Wings, der Hunger bei einigen in der Gruppe machte sich breit, ein kühles Getränk tat bei den Temperaturen sehr gut und im Anschluss ging es wieder zurück zum Hotel. Hier konnte dann jeder machen, was er/ sie wollte. Der Reiseleiter, meine bessere Hälfte und ich gingen nach ein bisschen ausruhen noch ins Hotel Venetian, das war bei uns um die Ecke. Hier habe ich mich wirklich ein bisschen wie in Venedig gefühlt. Außerdem aßen wir hier das bisher teuerste Eis, was ich bisher gegessen habe, eine Kugel kostete $ 9. Wir haben uns jeder eine gegönnt und ich muss sagen, sie war schon für eine Kugel sehr groß, aber der Preis wow.

    Donnerstag, 10.04.2025

    Tusayan -> Las Vegas

    Ein langer und gut gefüllter Tag liegt vor uns. Aber fangen wir am Anfang an. Heute gab es im Hotel kein Frühstück, deshalb bereitete ich mir für die Fahrt meinen Becher mit Jogurt, Crunch und Beeren vor. Nachdem wir unser Auto bereits vor allen anderen fertig gepackt hatten, wollte ich mir zu meinem Frühstück noch einen guten Kaffee dazu holen und so ging ich zum nächstgelegenen Starbucks. Der war fußläufig schnell erreicht und so gab es meinen ersten Starbuckskaffee in Amerika. Zu meiner Freude durfte ich feststellen, dass dieser günstiger war als der identische Kaffee bei Starbucks in Deutschland. Nachdem ich wieder am Auto angekommen war, ging die Reise los, heute standen 470 km auf dem Plan. Als erstes wollten wir über die historische Route 66 fahren und an der berühmten Tankstelle in Hackberry anhalten.

    Danach ging die Fahrt weiter Richtung Hoover Staudamm. Unterwegs hielten wir noch an einem Wendys an, da sich bei allen das nicht vorhandene Frühstück bemerkbar machte. Umso mehr wir Richtung Hoover Staudamm und Las Vegas kamen, umso voller wurden die Straßen. Angekommen am Hoover Staudamm fanden wir glücklicherweise 4 kostenfreie Parkplätze und dann liefen wir ein Stück zurück und konnten den Staudamm bestaunen. Hier war es im Vergleich zu dem Anfang der Reise schon unglaublich warm mit 30 Grad.

    Im Anschluss fuhren wir weiter nach Las Vegas. Hier muss ich sagen, großen Respekt an meine bessere Hälfte, wie sicher und souverän er das mit dem Verkehr gemeistert hat. Die fahren ja alle wie die Irren, gar nicht vorausschauend, meinen sich rein drängeln zu müssen, wo gar kein Platz ist und wenn Du nicht bremst, dann fahren sie in Dich rein. Wir hatten hier leider so einige wirklich gefährliche Situationen und ich bin gefühlt 1000 Tode gestorben. Aber genug aufgeregt, ich wollte es nur einmal loswerden, damit muss man leider rechnen, fast ähnlich schlimm war es auch in den anderen Großstädten, in denen wir waren. Wir checkten in Las Vegas für 2 Nächte im Best Western Casino Royale mitten auf dem Strip ein. Nach der ersten Stunde in Las Vegas sagte ich bereits, wir können gern wieder fahren, mir ist es zu viel von allem. Zu laut, zu voll und vor allem alle 2 m stand man in einer Gras Wolke <X

    An diesem Abend war die Reisegruppe ein bisschen aufgeteilt und wir gingen unterschiedlichen Programmpunkten nach. Wir waren mit 2 weiteren Freunden verabredet zum Eishockey in der T-Mobile Arena. Ich muss dazu sagen, während ich einige Jahre in Hannover gelebt habe, war ich häufig beim Eishockey, aber was ich von da kannte, war nichts im Vergleich zu dem, was wir hier erlebten. Eine riesengroße Halle, laut, schrill, bunt, es kam mir manchmal vor wie eine Dauerwerbesendung. In einer Pause lief ein Lied von Bon Jovi und plötzlich erschien er auf den Monitoren, er saß im Publikum. Skurril, mit so etwas rechnet man bei solch einem Spiel eigentlich nicht. Wir hatten Karten auf den oberen Rängen, eine Karte kostete umgerechnet 90,- €, das Bier was die Männer sich gönnten, war Luxus, eine Dose ich glaube es waren 700 oder 800 ml kosteten $ 20, eine Falsche Wasser $ 7,50. Alles in allem war es ein schöner Abend und total interessant mal zu sehen, wie unterschiedlich Eishockey sein kann. Nachdem wir zurück im Hotel waren, sind wir nur noch müde ins Bett gefallen.

    Wenn man am Rand des Grand Canyon steht dann ist alles so unwirklich,keine Bilder,keine Reportage im Fernseher oder Erzählungen können das widerspiegeln was einen wirklich erwartet. Ich war sehr emotional und habe geheult. Ich kann deine Gefühle ganz gut verstehen KleineSonne1985

    Liebe Grüße

    Nordlichter64

    Hallo Nordlichter64 ,

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde auch, dass viele Fotos die ich während dieser Reise gemacht habe, dem "Zuschauer" nicht einmal ansatzweise die Schönheit, die Weitläufigkeit, das Besondere so widerspiegeln können, was ich mit eigenen Augen gesehen habe. Es ist kaum in Worte zu fassen, dennoch versuche ich es, gerade auch hier für Euch.

    Liebe Grüße

    Claudia

    Mittwoch, 09.04.2025

    Page -> Grand Canyon

    Nach einem schnellen Frühstück fuhren wir erst einmal in eine Waschanlage, alle Autos waren durch den ganzen Schnee vom Anfang der Reise ziemlich dreckig und das wollten wir gern ändern. Nächster Stopp war noch ein Walmart, wieder ein bisschen Vorräte auffüllen, denn im nächsten Hotel gibt es kein Frühstück und meine Beeren und mein Jogurt waren langsam leer. Danach ging die Reise los, heute lagen 220 km vor uns bis ins Hotel und auf dem Weg dahin, sollte es Stopps an verschiedenen Aussichtspunkten geben. Unsere Stopps waren am Desert View Point, wo der Desert View Watchtower steht, am Visitor Center und zuletzt am Grand Canyon Village. Als ich das erste Mal auf den Grand Canyon schaute, habe ich mich kurz gefragt, ist das eine riesige Leinwand oder ist das wirklich real. Wir haben viele Fotos gemacht, ich habe dort meine ersten und einzigen Squirrles gesehen. Im Visitor Center machten wir uns noch auf die Suche nach Souvenirs und vor allem Magneten. Der Grand Canyon ist ein magischer Ort, der mich sehr beeindruckt und sprachlos zurückgelassen hat <3

    Seht selbst. Eine Auswahl ist mir schwergefallen, es war einfach unglaublich und wunderschön :love:

    Nach all diesen Eindrücken fuhren wir nach Tusayan in unser Hotel für die Nacht und wollten in die Red Feather Lodge einchecken. Jedoch mussten wir, als wir ankamen, feststellen, dass ein kompletter Systemausfall das Einchecken verhinderte und auch schon eine Menge Menschen in der Lobby standen und warteten bis es endlich wieder funktionierte. Aufgrund dessen und weil bereits Abend war, beschlossen wir, erst einmal etwas essen zu gehen. Hier gab es diesmal Pizza, welche absolut in Ordnung war. Nach dem Essen konnten wir dann auch glücklicherweise einchecken und der Tag ging mit sehr vielen Eindrücken zu Ende.

    Dienstag, 08.04.2025 Teil 2

    Page

    Nach einem phänomenalen Sonnenaufgang ging die Reise weiter Richtung Page. Hier standen zwei Stopps auf dem Plan. Ich hatte bei vorherigen Recherchen herausgefunden das es die sogenannte Big Lake Sand Cave hinter einer Tankstelle gibt. An dieser sind wir auf dem Weg vom Monument Valley direkt vorbeigefahren und haben auch gleich angehalten. Da diese auf Instagram viel beworben wird, war sie natürlich sehr gut besucht und um schöne Fotos machen zu können, musste man schon ein wenig Geduld mitbringen. Aber es hat sich gelohnt und war sehr schön.


    Weiter ging die Reise zum berühmten Horseshoe Bend. Hier war einiges anders als 9 Jahre zuvor, wie mir meine bessere Hälfte und auch einige andere aus der Reisegruppe berichteten. Es gab nun einen Parkplatz, an dem man bezahlen musste und auch einen richtig ausgebauten Weg, den es 2016 noch nicht gab. Ich kannte diesen Anblick vom Horseshoe Bend von unzähligen Fotos und Videos, aber selbst da zu stehen und es mit eigenen Augen zu sehen, war etwas ganz anderes und wirklich beeindruckend.

    Aber seht selbst.


    Nachdem wir unser Gruppenfoto gemacht hatten und noch so schön zusammenstanden, kam es noch zu einem emotionalen Moment, ein Mann aus unserer Reisegruppe macht seiner Partnerin vor Ort einen Heiratsantrag. Wir waren alle total überrascht, die einzige Person, die davon etwas wusste, war ihre Tochter, die in ihrem jungen Alter niemandem etwas verraten hat. So ein schöner Moment vor einer atemberaubenden Kulisse :love:

    Nachdem wir am Horseshoe Bend waren, fuhren wir in unser Hotel für diese Nacht. Es war das Super 8 by Wyndham in Page. Am Abend waren wir im Gone West Family Restaurant. Hier gab es zusätzlich zu dem normalen Restaurantbereich eine Art Saal, hier standen viele lange Tischreihen und so konnten wir auch hier wieder alle beisammensitzen und essen. Außerdem war hier Livemusik, worüber sich alle freuten. Das Essen war lecker, hier gab es das erste Mal Steak für mich auf dieser Reise. Nach einem guten Abendessen und einem kleinen Spaziergang zurück ins Hotel fielen wir zufrieden ins Bett.

    Alle die Page kennen werden sich vielleicht wundern, dass wir nicht im Antelope Canyon waren. Ich wäre da auch sehr gern hingefahren und hätte es mir angesehen, aber der Großteil unserer Reisegruppe war da bereits 2016 und so hat die Minderheit der Neuen darauf verzichtet.