Beiträge von MLCKalawy

    Ich präferiere hier weder AIDA, noch TUI Cruises, noch eine andere Reederei. Wenn man allerdings Pauschalisierungen und Verallgemeinerung liest wie:

    "70% der Gäste haben.................................",

    weiß man was man von solchen Bewertungen zu halten hat.

    Es mag sein, dass eine Anzahl von Gästen, das desinfizieren der Hände ignoriert hat. Daraus kann man aber nicht die Behauptung ableiten, dass es 70% waren. Das ist - wenn überhaupt - spekulativ, aber natürlich nicht belastbar zu belegen.

    Die Vergleiche mit TUI Cruises hinken gewaltig. AIDA und TUI Cruises sind zwei völlig unterschiedliche Produkte, die man in diversen Segmenten nicht vergleichen kann. Zudem stellt sich die Frage, wie zielführend mehrfache Gespräche mit einem Restaurant-Leiter sind. Restaurantleiter - egal ob auf einem AIDA, Phoenix, TUI Cruises oder Hapag Lloyd Schiff - sind Mitarbeiter aus der 3. oder 4. Führungsebene, die konzeptionell nichts verändern werden und können. Deren Aufgabe besteht darin, die Inhalte des vorgegeben Konzepts im Sinne der Konzeption umzusetzen und durchzuführen. Daher bringen solche Gespräche auf dieser Ebene nichts, denn die erkannten Mängel und Defizite werden auf der Reise wohl kaum abgestellt, da sie eher grundsätzlich waren.

    Ein Frust-Kommentar, nicht mehr und nicht weniger.

    @Gisi

    Alles was Du schreibst, kann man nur deutlich unterstreichen.

    Der Erfolg der Sendung beruht sicherlich auch auf den derzeitigen Kreuzfahrt-Boom. Aber durch die Brille einer TV-Produktion betrachtet ist es - sehr platt formuliert - auch der Erfolg der Systematik "Seifenoper". Das Format "Verrückt nach Meer", die ZDF Serie Traumschiff und ebenso Traumhotel, sind Seifenopern, die halt funktionieren. Zudem ausgerichtet auf die Zielgruppe der ARD, ZDF und "Dritten-Programme" Zuschauer. Also das Klientel 60 plus.

    Das meine ich keineswegs abwertend. Jeder TV Sender hat eben höchst unterschiedliche Zielgruppe. Bei RTL oder Pro 7 könnte man mit solchen Formaten "keinen Blumentopf" gewinnen. Zudem sei noch angemerkt, dass bei den ARD Sendern und dem ZDF auch mal die Einschaltquote kippen kann, ohne das die Sender dabei Gelder verlieren. Das sieht bei den Privaten TV-Sendern (RTL, Sat1, usw) völlig anders aus. Kippt die Einschaltquote, erzielte man mit den TV-Werbespots weniger Einnahmen, denn die Erlöse für die Werbeeinblendungen, orientieren sich an der Einschaltquote.

    Noch eine kritische Anmerkung. Das Format "Verrückt nach Meer" ist eine Produktion für das Öffentlich Rechtliche Fernsehen - also für das mit (Zwangs) TV Gebühren finanzierte Fernsehen. Dabei handelt es sich um sehr plattes, sehr simples und für jeden erkennbares Product Placement. Was im übrigen auch für die Serie ZDF Traumschiff und auch Traumhotel gilt

    Eben simples Product Placement, eingebettet in eine Seifenoper-Story.

    Aber solange ARD/ZDF damit Erfolg hat und Phoenix davon partizipiert ist es ja in Ordnung. Product Placement bleibt es trotzdem.

    @sumsum

    Die Frage ist nicht "aus was man Geld macht" sondern zunächst ist die Frage , wie groß die (dumme) Zielgruppe ist, die dafür bereit ist über 50,- Euro zu zahlen.

    Wenn es diese Zielgruppe ausreichend gibt, macht das deutlich, wie gut TC seinen Marketing Job erledigt hat. Alleine die Diskussion hier über dieses Thema zeigt doch bereits auf, welchen (emotionalen) Stellenwert diese Mappe bei einigen User hat.

    ;);)8)

    @sumsum

    Ein Foto von dem Taxi machen ? Wofür ? Zur Beweissicherung ? Willst Du damit dann zu einer Behörde gehen und Dich beschweren ? In Dubai, Doha, Kairo, Tunis, Marrakesch oder wo auch immer.

    Herrlicher Gag, gut für eine Comedy-Show.

    Ich erzähle Dir mal nachstehend ein Gag eines Taxifahrers - nein nicht in Nah-oder Fernost, nicht Afrika und auch nicht in Mittelamerika - sondern eines Taxifahrers in mitten Berlin.

    Wir stehen am Abend mit 6 Personen in der Berliner City vor dem Interconti und brauchen 2 Taxen, für eine Fahrt zu einem Restaurant am Rande von Berlin. Wir besteigen die beiden Taxen und beide Wagen fahren zunächst hintereinander her. Stadtauswärts biegt das erste Taxi dann rechts ab, auf die Schnellstraße. Unser Taxi fährt dagegen weiter geradeaus. Ich sitze im zweiten Taxi und sage ganz locker zu unseren Fahrer: "Oh ihr Kollege fährt ja einen anderen Weg". Daraufhin antwortet "unser" Fahrer: "Ja seh ick auch gerade, schön blöd der Kollege, ick fahre lieber den längeren Weg, bringt mehr Umsatz".

    Zunächst war ich etwas verblüfft, fand dann aber die nicht untypische Ehrlichkeit des Berliner Taxidrivers doch "frech-sympathisch".

    Wir trafen etwa 3 Minuten später am Zielort ein und zahlten glaube ich 3,- Euro mehr für die Fahrt.

    Leben und Leben lassen.

    Taxidriver sind kreative Autofahrer und zwar auf der ganzen Welt. Versetze Dich mal in die Situation des Taxidrivers im Nahen-Osten. Du kommst von einem Kreuzfahrtschiff. Der Taxidriver weiß genau, dass Du dafür einige Tausend Euro bezahlt hast. Er dagegen ackert 12 und 15 Stunden am Tag, für ein paar Dollar, die ihm letztendlich bleiben. Du bist für ihn reich ! Und Du haderst mit ihm rum, ob die Fahrt nun 8,- oder 12,- Dollar kostet und gehst dann noch hin und machst ein Foto von seiner Lizenz.

    Lächerlich !

    Die Welt der Vorurteile:

    * Der Hinweis auf Taxifahrer die "mal vergessen" das Taxameter anzuschalten, ist wenig spezifisch für den Nahen Osten. Überall auf der Welt - egal ob in Rom, Berlin, Istanbul, London, Paris, Kairo, Dubai, Rio etc. - gibt es Taxidriver, die sehr gerne und vor allem zum eigenen Nutzen, die Fahrstrecke für den Touristen etwas "großräumig" abfahren - um es mal sehr vorsichtig zu formulieren.

    * Und arabische Händler - egal ob in Marokko, Tunesien, Ägypten, im Oman und in den V.A.E. - sind nun mal fallweise extreme Verkaufstalente - ebenso vorsichtig formuliert. Ein kurzes und energisches "la shukran" wirkt fast immer Wunder.

    Die Produkt-Sortiment im neuen > Mein Schiff-Shop < ist überschaubar und inhaltlich nicht besonders attraktiv. Auch die Präsentation des Shops im Internet, ist nicht besonders verkaufsfördernd. Oder salopp formuliert, langweilig ohne Esprit und ohne optische Anreize.

    @letthesunshine

    Grobe Beleidigungen ?

    * Das Alkohol leider enthemmt ist nicht neu. Ist zwar mit nichts zu entschuldigen, aber auch kaum zu vermeiden.

    * Leider fällt in unsere Gesellschaft die Grenze für Beleidigungen immer weiter abwärts. Im Internet wird täglich tausendfach beleidigt. Die Anonymität schützt. Zudem fehlt immer mehr Menschen offenbar die Sensibilität dafür, welche Aussagen bereits den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen. Eine bräunlich eingefärbte Partei, lebt das sogar vorsätzlich aus. Wer beleidigt und provoziert, erhält dafür sogar noch mediale Aufmerksamkeit.

    Das Gäste aus dem Rahmen fallen, passiert überall - mehr oder weniger. Mal ist es der überhöhte Konsum von Alkohol oder auch der gänzlich überladene Buffet-Teller. Die nicht passende Kleidung (Herren in der Feldmarschall-Rommel-Hose, beige und kurz, Muskel-Shirt im Restaurant) oder eben ein Gesamt-Verhalten, dass die Gesellschaft in der Breite so nicht akzeptiert.

    Diese Phänomene treten in (AI) Hotels genau so auf, wie auf Kreuzfahrtschiffen. Immer wo Menschen Freizeit bündeln, gibt es solche Vorkommnissen vermehrt. Dazu kommen noch bestimmte Örtlichkeiten, wo solche Ausnahme-Situationen eher häufiger vorkommen. Am Ballermann, in der Party-Disco und im Umfeld einer Kneipen-Szene, treten solche Kandidaten eben eher auf, als an der Promenade in Nizza, an Bord der MS Europa oder am Abend in Trastevere in Rom.

    Aber mal ganz ehrlich, wie oft und wie häufig kommt es denn vor ? Es sind im Regelfall Ausnahme-Kandidaten, die Verhaltensauffällig werden. Mehr oder weniger 90% der Gäste verhalten sich angepasst. Und sich über Mode zu echauffieren, ist müssig. Mode und Kunst polarisieren immer. Die braune Herren-Sandale mit weißen Socken, liegt sicherlich modisch betrachtet 40 Jahre hinter uns. Aber lohnt es sich darüber zu diskutieren ?

    Für die einen ist es nur Schokolade - für die anderen die längste Praline der Welt.

    @Sonny

    Wenn man Reiseberichte liest, erfährt man häufig immer noch etwas neues, Interesse wird geweckt. Im Laufe des Berichts spürt man dann schnell, welche Ausrichtung, welche Vorlieben, welche Neigungen der Verfasser hat. Ganz besonders auch, welche kulinarischen Neigungen vorhanden sind. Fast immer rational und überzeugend dargestellt.

    Allerdings ist Dein Bericht etwas anders und fällt daher sehr positiv aus dem Rahmen. Es wurden von Dir nicht nur die rationalen Erfahrungen und Erlebnisse geschildert. Vielfach ist in und zwischen Deinen Zeilen ganz viel Herzblut zu erkennen. Dieser Bericht ist auch von Emotionen geprägt, offen ehrlich und sehr überzeugend. Wenn Du Dich über etwas freust und wenn Du Dich wohlfühlst, schreibst Du ungeschminkt darüber. Da werden auch mal Unsicherheiten zugegeben, ein Umstand der in unserer multimedialen und perfekten Welt 4.0 immer weniger vorkommt.

    Du drückst häufig Deine Gefühle aus. Das schaffen heute viele nicht mehr, wenn sie solche Berichte verfassen. - Kompliment.

    Wenn gewisse Touri-Damen glauben sie könnten Kleidervorgaben in Moscheen einfach ignorieren (3/4 Hose, T-Shirt, kein Kopftuch), dann sollte man diese einfach im Bus lassen "und tschüss".

    Im geschilderten Vorgang verbietet es sich natürlich für einen ägyptischen Reiseleiter so zu handeln. In der arabischen Mentalität hat die Gastfreund einen hohen Stellwert. Ergo hat er sich um die 3 Abayas für die Damen bemüht. Das verdient Respekt. Verdient hatten es die drei Touri-Damen nicht !

    "Fritz" Joussen hat in seinem Statement entscheidende Aussagen gemacht:

    * Das Kreuzfahrtgeschäft sei hochprofitabel und die Nachfrage bleibt höher als das Angebot.

    Mit anderen Worten, im Kreuzfahrtgeschäft kann man mehr Geld verdienen, als im klassischen Geschäft mit Urlaubshotels. Und das hat diverse Gründe:

    > Im Kreuzfahrtgeschäft ist die Marge deutlich besser als bei Pauschalreisen, in typische Strand-Touristen-Hotels.

    > Im Kreuzfahrtgeschäft liegt die Auslastung der Schiffe ganzjährig in Richtung 100%. In Urlauberhotels selten oberhalb von 70%. Dazu kommt noch, dass in diversen Destinationen die Urlaubszeit auf Grund des Wetters nicht ganzjährig ist.

    > Kreuzfahrten werden viel langfristiger gebucht. Zwischen Buchung und Reiseantritt liegen häufig 2 Jahre. Davon kann jedes Touristen-Hotel nur träumen.

    > Der Durchschnittserlös einer Kreuzfahrt-Reise a Passagiere ist deutlich höher als beim "Strand-Hotel-Gast".

    > Beim Kreuzfahrt-Passagier kann man deutlich mehr zusätzlich Umsätze erzielen (z.B. Ausflüge, Restaurants die nicht inkludiert sind), als beim Touri-Strand-Hotel-Gast.

    > Die Nachfrage ist grösser als das Angebot. Eine extrem komfortable Situation, die bei "Sonne-Strand-Hotels" nicht gegeben ist.

    > Das Wettbewerbsumfeld ist auf dem deutschen Kreuzfahrt-Markt mit Aida, Costa, MSC und NCL etc. für TUI Cruises insgesamt überschaubar. Da kann man ggf. schnell und flexibel regieren, wenn der Wettbewerb mal kreativer ist.

    Mit anderen Worten, TUI ist mit dem Kreuzfahrtgeschäft hoch zufrieden, weil dort richtig Geld verdient wird. Das Angebot kann die Nachfrage kaum abdecken. Ein Wunschtraum für jeden Touristik-Dienstleiter. Und da wundern sich hier einige, warum man offensichtlich in klassische Kundenbindungs-Instrumente - wie z.B. eine ordentlich funktionierende Homepage - nicht gerade mit "Vollgas" investiert. Keine Frage, TUI Cruises muss auch Akquisitionsarbeit leisten, aber eben nicht mit "Vollgas", dafür läuft der Absatz viel zu gut.

    Diese Methodik - egal ob man sie verurteilt oder nicht - ist seit Jahren bei der Online-Vermarktung von Pauschalreisen gelebte Praxis. Die Reiseveranstalter sind damit erfolgreich. Wer Knappheit suggeriert, erhöht die Traffic auf seine Seite und animiert vor allem zur zügigen Buchung.

    Ob damit der ein oder andere Reisende verärgert wird und eventuell sogar abspringt, sorry interessiert den Veranstalter solange nicht, wenn er mit der Methodik insgesamt erfolgreich ist. Es geht um den saldierten Erfolg. Reiseveranstalter sind keine karitativen Unternehmen. Sie müssen die Planzahlen für die Erlöse und Erträge erfüllen. Da greift man dann auch schon mal zu grenzwertigen Methoden.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich präferiere diese Methodik nicht. Bin nur etwas darüber verwundert, wie einige hier "völlig überrascht vom Glauben abfallen". Die Vermarktung von Flügen, Hotelzimmern, Pauschalreisen und Kreuzfahrten ist knallhartes Business. Da wird mit knallharten Methoden gearbeitet. So lange die Vermarktungs-Methoden nicht gegen geltendes Gesetz verstoßen, kommen diese zur Anwendung.

    Jeden Kunden denn ich dazu bewegt habe "bei mir zu buchen", der bucht dann nicht beim Wettbewerb. Nicht der schnellere oder bessere RV gewinnt das feilschen um den Reisegast, sondern der Clevere. Und ob Gäste solche Vertriebspraktiken "daneben" finden, sorry auch das ist den Veranstaltern egal. Die Auslastung muss schnellstmöglich in Richtung 100% erfolgen, egal ob beim Flieger, beim Hotel oder beim Kreuzfahrtliner.

    Die Dokumentation auf Reiseportalen - "noch so und so viele Zimmer, Kabinen etc. frei" ist doch ein uraltes Marketing-Instrument, um beim potentiellen Reisegast "Knappheit" zu suggerieren. Vielfach sogar mit der Kommunikation: "Nur noch 3 Zimmer frei".

    Diverse Reiseveranstalter - von TUI, über Thomas Cook bis zu einem gewissen sonnenklaren Anbieter - praktizieren diese Methodik seit Jahren bei der Vermarktung von Pauschalreisen für ihre Hotelzimmer. @Regina hat das völlig richtig erkannt.

    @Dünung

    Mitgebrachte Verlängerungskabel sind auf der TUI Mein Schiff Flotte nicht gestattet. Und das ist auch völlig in Ordnung so, denn es ist nicht gewährleistet, ob diese immer den vorgegebenen Sicherheits-Standards entsprechen. Da es viel zu aufwendig wäre, dass im Einzelfall zu überprüfen, sind solche Verlängerungen und ebenso Mehrfachsteckdosen auf TC Schiffen verboten. Man kann sie allerdings an der Reception ausleihen.

    Wenn die Security das in Einzelfällen übersehen hat - nicht gut. Werden diese allerdings im Gepäck des Pax festgestellt, muss der Pax diese abgeben, erhält sie aber vor der Abreise zurück.

    Sich jetzt noch mit der alten Homepage zu beschäftigen und dieses zu nutzen, mag ja emotional ganz nett sein, bringt aber mittelfristig nichts. Sobald die neue Homepage relativ ordentlich funktioniert, wird TUI Cruises dann die alte Homepage endgültig abschalten. Und dann ? Dann ist das wehklagen und heulen hier wieder groß.

    Zielführender ist es vielmehr, sich jetzt mit der neuen Homepage zu beschäftigen, um sich damit bereits rechtzeitig an die Veränderungen zu gewöhnen. Alle Erfahrung zeigt, dass User häufig eine neue Homepage bejammern, nur weil man sich von lieb gewordenen Gewohnheiten nicht trennen will. Und je länger man an der alten Homepage festhält, je größer fällt später das nachweinen aus.

    Man kann nur hoffen das TUI Cruises die bestehenden Defizite der neuen Homepage zeitnah in den Griff bekommt und dann ganz schnell die alte Homepage abschaltet.

    Habe noch etwas auf der neuen Seite gespielt. Diverse Funktionen sind deutlich komfortabler geworden, so z.B. die Suche nach bestimmten Terminen.

    Negativ war nicht die Geschwindigkeit, aber ab und an hing die ein oder andere Seite mal. Aber auch das werden IT Menschen sicherlich noch in den Griff bekommen. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Noch ist es nicht optimal, aber in einer Übergangsphase kann man damit leben.