Beiträge von schaffy

    TUI Ausflug Orientalischer Fantasia-Abend (EUR 52 p.P.)

    Treffpunkt 16:45h TUI Bar

        

    Mit dem Bus sollte es in ca. 45 Minuten in eine kleine Berberfestung gehen.

    Empfangen wurden wir von festlich geschmückten Pferden und Männern in traditioneller Kleidung, die Milch und Datteln verteilt haben.

    Im Innenraum der Festung konnte man sich setzen. Die Pferdegarde hat sich auf einem Platz präsentiert.

    Eine Akrobatikgruppe hat einiges mit und ohne Feuer vorgeführt.

    Alles in allem war das nett, hat aber sicherlich mit einem traditionellen Fest nichts zu tun.

    Nach den einzelnen Vorführungen wurden wir in große Zelte gebeten.

    Es gab dort große Tische, festlich geschmückt.

    Die Atmosphäre fand ich sehr schön. Auf dem Tisch stand schon Wasser und marokkanischer Wein.

    Es gab verschiedene Vorspeisen (Dips mit Brot, Teigtaschen).

    Als Hauptgang gab es Hühnchen mit Gemüse aus dem Tajine. Als Nachspeise frisches Obst.

    Während des Essens wurden wir mit Musikdarbietungen und einer Bauchtänzerin unterhalten.

    Nach dem Essen ging’s wieder in die Busse und zurück durch das Chaos von Agadir.

    Mein ganz persönliches Fazit: der Ausflug war schön, der Preis war ok. Das Essen sehr gut.

    Man hat einen klitzekleinen Einblick in eine, für mich, völlig fremde Kultur erhalten.

    Ich würde den Ausflug wieder machen.

    25.12.2018 Agadir

    Ausflug mit Ibrahim von Taxi Agadir (Kosten EUR 150 für 4 Personen)

    Ibrahim hat uns um 10.00h am Schiff abgeholt.

    Sehr netter Kerl, der lange in Deutschland gearbeitet hat und daher sehr gut deutsch spricht.

    Da wir abends noch einen TUI Ausflug gebucht hatten wollten wir nicht später als 15.00h wieder auf dem Schiff sein.

    Als Info haben wir Ibrahim gegeben, dass wir an Natur / Kultur und einen Markt Interesse haben.

    Alles Weitere haben wir ihm überlassen.

    Wir sind dann mit seinem Taxi stadtauswärts durch das chaotische Agadir gefahren.

    Habe mich aber jederzeit sicher gefühlt.

    Nach einer laaaaangen, holprigen Fahrt haben wir schon von weitem die ersten Ausläufer des Atlas Gebirges gesehen.

    Die Landschaft war sehr beeindruckend und schön. Es war auch recht grün, was ich so nicht erwartet habe.

    An einem Aussichtspunkt bei einem Stausee haben wir angehalten und einen kurzen Fotostopp gemacht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Echt schön dort. Der Platz wird wohl auch von Einheimischen als Ausflugsziel genutzt.

    Ein älterer Herr (nach seinen Angaben 92 Jahre alt) hat dort Tee verkauft. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Andere Touris gab’s dort nicht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Weiter ging’s in eine Mini-Wüste. Ibrahim wollte uns ein kleines „Wüsten-Feeling“ mit auf den Weg geben.

    Es gab dort Kamele und man hat schon auf die Schiffs-Touris gewartet, die dann mit Jeeps angerauscht kamen. Schnell weg hier ,-))))

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Ganz sachte hab ich mal gefragt, wann wir denn zu einem Markt kommen….. lt. Ibrahim „werden wir schon einen finden“ :-) ok.

    Weiter geht’s zu einem Naturschutzgebiet. Mmmmmhhhhh. Für uns sah das auch nicht anders aus als die restliche Umgebung.

    Außer einem Esel haben wir leider keine Tiere gesehen.

    Da wir schon so spät dran waren (die Entfernung zum Hafen betrug ca. 100km) musste „mein“ Markt leider ausfallen.

    In Agadir war so viel Verkehr, man brauchte echt ewig um zum Hafen zu kommen.

    Grundsätzlich können wir Ibrahim als Guide empfehlen.

    Er erzählt sehr viel von Land und Leuten, das war wirklich interessant.

    ABER: ich denke beim nächsten Mal würden wir genau mit ihm vereinbaren wann man wo Halt macht, wie viel Zeit dafür veranschlagt ist und vor allem wie weit die Ziele entfernt sind.

    Er wollte uns gerne seine schöne Heimat zeigen, ein Markt ist sicherlich für ihn alltäglich und er konnte sich bestimmt nicht vorstellen, dass dies für uns interessant ist.

    Ich wollte ssooooooo gerne Gewürze kaufen :-(

    So... zum Schluß möchte ich Euch noch meine allgemeinen Eindrücke zum Schiff mitteilen:

    Das Schiff hat mich von außen „fast erschlagen“ …. Es ist schon seeeeehr groß.

    Im Inneren fällt einem das gar nicht sooooo auf.

    Was mir zum ersten Mal sehr unangenehm aufgefallen ist:

    Der teilweise sehr starke Abgasgeruch auf dem Pooldeck bzw. der AAB.

    Hab ich so auf den anderen Schiffen nicht gemerkt / als störend empfunden.

    Alle besuchten Bars / Restaurants waren für uns auf dieser Reise sehr gut.

    Das Atlantik Mediterran haben wir aufgrund des (unserer Meinung nach) besseren Service, Atmosphäre lieber besucht als das Klassik.

    Das Ganz-Schön-Gesund-Restaurant haben wir 1x zum Mittag besucht.

    Das Essen war sehr lecker. Der Service eher naja und sehr kühl, aber bemüht.

    Trotz Online-Check-in sind wir erst ab 15.00h auf die Kabine, wir erhielten keine SMS.

    Der Kabinen-Service war gut. Die beiden Jungs sehr freundlich.

    Für Heiligabend hatten wir einen Tisch im Atlantik Mediterran reserviert.

    Wir wurden super bedient (Almaz und Denys). Das Essen war richtig toll.

    Es war ein sehr schöner und unvergesslicher Abend.

    Das Theater haben wir nur 1x besucht. Die Sänger fand ich auf dieser Reise sensationell.

    Die Sauna wurde nur von unserem Sohn genutzt, er war sehr begeistert, hat allerdings auch keinen Vergleich zu den anderen Schiffen.

    Was ich richtig toll finde ist die „Hohe Luft“ Bar. Das ist ein super schönes Plätzchen…..

    Leider haben das auch andere Gäste herausgefunden ,-))))

    Im Großen und Ganzen muss ich sagen: Weihnachten auf dem Schiff ist der Hammer.

    Schöner kann ich mir die Feiertage (und auch die entspannte Adventszeit) nicht vorstellen.

    Sämtliche Besorgungen fallen weg. Man setzt sich einfach an den gedeckten Tisch.

    Ist ja sonst im Urlaub auch schön..... aber über die Feiertage fand ich das noch toller.

    Es war das erste Mal, dass wir Weihnachten nicht zuhause verbracht haben.... aber sicherlich nicht das letzte Mal ,-)))

    Ich wünsche Euch allen noch unvergessliche Reisen mit oder ohne Schiff :-)

    Liebe Grüße aus dem Schwabenländle

    29.12.2018 San Sebastian de la Gomera

    Für La Gomera hatten wir bei Ricardo Tours eine Inseltour gebucht (EUR 35 p.P.)

    Ricardo hat uns um 9.00h mit einem Minibus am Schiff abgeholt.

    Sehr sympathischer Typ. Wanderer und Naturfreund durch und durch.

    Er spricht sehr gut deutsch.

    Bei unserem ersten Halt hat er landestypische Kekse verteilt und wir Teilnehmer sollten uns vorstellen.

    Fand ich eine sehr schöne Idee.

    Er hat während der Fahrt sehr viel über die Insel und die Bewohner erzählt.

    Ricardo ist auf La Gomera aufgewachsen und sehr mit der Insel verbunden.

    Ich habe ihm sehr gerne zugehört.

    Immer wieder (alle 10-20 Minuten) haben wir an einer Stelle (meist einem Aussichtspunkt) angehalten und Ricardo hat uns etwas zur Landschaft erklärt.

    La Gomera ist eine faszinierende Insel. Alles ist grün, es gibt viele Palmen und Bananenbäume.

    Zur Kaffeepause haben wir Halt am „Mirador de Abrante“ gemacht. Ein Café mit gläsener Aussichtsplattform. Ricardo hat bereits im Bus die Bestellung für die Getränke aufgenommen und vor Ort alles organisiert. Wir mussten nur die Aussicht genießen und uns an den Tisch setzen :-)

    Es gibt in dem Café einen Kellner, der die Pfeifsprache „El Silbo“ beherrscht.

    Er hat uns eine kleine Kostprobe seines Könnens gegeben.

    Es ist schon faszinierend wie gut man die Sprache auch verstehen kann.

    Nach dieser schönen Pause ging’s für uns weiter in Richtung Nationalpark „Garajonay“.

    Hier haben wir einen kleinen Spaziergang im „Nebelwald“ gemacht. Das ist ein richtiger Märchenwald. Die Bäume sind mit Moos und Flechten überwuchert. Wenn die Sonne durchscheint sieht das richtig toll aus.

    Für einen kleinen Imbiss haben wir noch an einem Dorflokal Halt gemacht (Casa Conchita). Sehr schöne Atmosphäre.

    Wir haben Kartoffeln mit Mojo Rojo und Verde und eine Käseplatte gegessen.

    War alles sehr lecker.

    Zurück zum Schiff haben wir noch an mehreren Aussichtspunkten angehalten.

    Wer wollte konnte bereits in San Sebastián aussteigen, einen Stadtbummel machen und dann zu Fuß zum Schiff zurück.

    Fazit: La Gomera war für mich die absolut schönste Destination dieser Reise.

    Eine wunderschöne Insel. Ricardo ein super Guide mit ganz viel Herzblut für seine Heimat.

    Die Tour war super organisiert. Ricardo sehr unterhaltsam. Diesen Ausflug kann ich absolut empfehlen.

    Sodele..... jetzt mach ich erst mal Schluss.... evtl. geht's heute Nachmittag mit einem Kommentar zum Schiff weiter.

    Zunächst mal wünsche ich Euch einen schönen Sonntag.

    28.12.18 Teneriffa

    Auf Teneriffa haben wir den TUI Ausflug „Wale in Sicht“ am Vormittag gebucht (ESSCT005 EUR 59 p.P.)

    Treffpunkt: 8:30h Schau Bar

    Mit einem Reisebus wurden wir am Schiff abgeholt.

    Nach ca. 1 Std. Fahrt kamen wir an einem Hafen an und gingen an Bord eines Katamarans.

    Die Sonnenliegen am Bug des Katamarans kosten EUR 5 p.P.

    Es gab ein Sandwich, das man sich, meiner Meinung nach, aber sparen könnte.

    Getränke gab es an einer Bar.

    Nach kurzer Zeit waren wir ca. in der Mitte zwischen La Gomera und Teneriffa.

    Wale sind wohl nachtaktive Tiere, tagsüber liegen sie an der Wasseroberfläche und schlafen.

    Wir konnten viele Pilotwale sichten und kamen auch recht nah heran.

    Eine kleine Gruppe Delphine konnten wir auch von der Ferne aus sehen.

    Ganz nah an unserem Boot schwamm dann noch eine Schildkröte.

    Nach einer Weile (ich vermute ca. 1 Std.) fuhren wir in eine Badebucht.

    Man konnte ca. 30-45 Minuten vom Katamaran aus schwimmen.

    Am Hafen angekommen ging’s wieder mit dem Bus zurück zum Schiff.

    Fazit: es war ein sehr schöner Ausflug. Wir hatten tolles Wetter und allein schon die Katamaran-Fahrt war sehr schön.

    „Wale zu sichten“ habe ich mir spektakulärer vorgestellt, so mit Riesen-Fluke und Blas.

    Aber die Sichtung der Schildkröte hat mich dann noch entschädigt ,-)))

    Trotz der ruhigen See wurden bei unserer Tour Kinder seekrank. Würde mir daher überlegen, ob ich mit Kindern diesen Ausflug buche.

    26.12.18 tagsüber Seetag / am Spätnachmittag heißt es „Land in Sicht“

    Ein wunderschöner Seetag, die Sonne strahlt, es ist schön warm.

    Wir genießen alles was zum Seetag für uns dazu gehört: Essen, Trinken und Faulenzen ,-)))

    Kurz vor Sonnenuntergang legen wir auf Lanzarote an.

    27.12.18 Arrecife / Lanzarote

    Wir haben einen TUI Ausflug gebucht:

    „Im Geländewagen über die Vulkaninsel“ ESACE036 – vormittags (EUR 69 p.P.)

    Treffpunkt 8:00h Schau Bar

    Die Geländewagen haben uns am Schiff abgeholt.

    In unserem waren außer dem Fahrer noch 6 Passagiere.

    Beifahrersitz, 3 auf der Rückbank und 2 auf Notsitzen in der 3. Reihe.

    Die Notsitze sind für Erwachsene eine Zumutung. Um sich zu setzen muss man hinten einsteigen und sich zwischen die beiden Sitze zwängen (bei XXL Maßen evtl. ein Problem).

    Auf dem Sitz angelangt können sich auch kleinere Leute mit den Knien die Ohren zu halten ,-)))
    Man sitzt so hoch, dass man sich etwas bücken muss um zum Fenster hinaus zu schauen.

    Unser Fahrer konnte nur sehr schlecht englisch, war aber sehr freundlich und hat sich bemüht uns ein „off-road Abenteuer“ zu bieten ,-)))

    Als Guide gab es auch noch einen deutschen Auswanderer, der bei den einzelnen Stopps sehr viel und Interessantes über Land und Leute erzählt hat.

    Den ersten Halt machten wir am Wohnhaus von Omar Sharif.

    Hier gibt’s einen wunderschönen Blick über die Insel.

    Dort haben wir erfahren, dass noch sehr viele Familien auf Lanzarote in Höhlen leben.

    Es handelt sich teilweise um sehr luxuriöse Höhlen, die von Generation zu Generation weitergeben werden.

    Weiter geht’s nach Teguise. Ein sehr schönes „weißes“ Städtchen inmitten des schwarzen Lava-Gesteins.

    Dort hatten wir etwas Freizeit und konnten uns die Gassen anschauen.

    Da wir recht früh am Tag dort waren war der Ort noch etwas verschlafen.

    Danach fuhren wir noch an einen Strand (ich denke das war Playa de Famara), hatten aber nur ca. 10-20 Minuten Aufenthalt. Es reichte gerade um die Füße in den Sand zu stecken, mehr hätte ich auch nicht wollen, es war noch recht frisch.

    Weiter ging’s durch Lava Felder und diverse Anbaugebiete bis zum Stopp am Besucherzentrum des Timanfaya Nationalparks. Hier kann man Informationen zur Vulkanaktivität auf den Kanaren erhalten.

    Es ist alles sehr anschaulich erklärt.

    Ein letzter Stopp wurde am Bauerndenkmal „Monumento al Campesino“ eingelegt.

    Hier hatte man etwas Zeit zur freien Verfügung.


    Fazit: durch den Ausflug hat man, denke ich, in kurzer Zeit einen guten Überblick über Lanzarote.

    Die Notsitze der Geländewagen könnte man max. für Kinder zur Verfügung stellen.

    Unser Fahrer hat seinen Job gut gemacht, der Guide hat den Ausflug, die einzelnen Stopps und die Insel gut erklärt.

    Hallo liebe Kreuzfahrer,

    uiiiii schon wieder ein RB Kanaren... ok, ich hab mir gedacht muss das sein...? Und ich finde: ja ,-))))

    Es soll aber kein ausführlicher Reisebericht werden, sondern eigentlich nur eine kleine Beschreibung unserer Ausflüge.

    Ich habe schon so viele Tipps hier gefunden, evtl. kann ich dem ein oder anderen Kreuzfahrer auch weiterhelfen.

    Kurz unsere Route:

    Gran Canaria - Agadir - Lanzarote - Teneriffa - La Gomera (wunderschön!)

    23.12.2018 Sonntag – eine lange gebuchte Reise geht endlich los

    Unser Flug ging bereits um 6.00h – d.h. 2:30h Abfahrt zuhause

    Glücklicherweise spielt das Wetter mit, ist ja im Dezember auch nicht gerade garantiert.

    Wir hatten einen Parkplatz am Flughafen gebucht, so war die Anreise relativ entspannt.

    Der Check-in, die Sicherheitskontrolle hat alles super funktioniert.

    Wir saßen pünktlich auf unseren vorab gebuchten Plätzen…. Jetzt geht’s los :-)

    Naja, nicht ganz:

    Eine Passagierin hat sich leider im letzten Moment gegen den Urlaub entschieden (vermutlich hatte sie Flugangst).

    Der Flug verzögerte sich daher leider um knapp 45 Minuten.

    Nach einem ruhigen Flug und mit einem wunderschönen Sonnenaufgang sind wir auf Gran Canaria gelandet. Koffer holen und zum Transferbus…. Das Schiff wartet schon :-)

    24.12.2018 Heiligabend – Seetag

    Leider hat’s der Wettergott heute nicht so gut mit uns gemeint.

    Draußen sitzen ist leider seeehr windig.

    Aber drinnen hat’s ja auch viel zu entdecken.

    Das Schiff ist weihnachtlich geschmückt. An jeder Ecke gibt’s Gebäck :-)

    So lässt sich der Tag auch guuuut aushalten.

    25.12.2018 Agadir

    Ausflug mit Ibrahim von Taxi Agadir (Kosten EUR 150 für 4 Personen)

    Ibrahim hat uns um 10.00h am Schiff abgeholt.

    Sehr netter Kerl, der lange in Deutschland gearbeitet hat und daher sehr gut deutsch spricht.

    Da wir abends noch einen TUI Ausflug gebucht hatten wollten wir nicht später als 15.00h wieder auf dem Schiff sein.

    Als Info haben wir Ibrahim gegeben, dass wir an Natur / Kultur und einem Markt Interesse haben.

    Alles Weitere haben wir ihm überlassen.

    Wir sind dann mit seinem Taxi stadtauswärts durch das chaotische Agadir gefahren.

    Habe mich aber jederzeit sicher gefühlt.

    Nach einer laaaaangen, holprigen Fahrt haben wir schon von weitem die ersten Ausläufer des Atlas Gebirges gesehen.

    Die Landschaft war sehr beeindruckend und schön. Es war auch recht grün, was ich so nicht erwartet habe.

    An einem Aussichtspunkt bei einem Stausee haben wir angehalten und einen kurzen Fotostopp gemacht.

    Echt schön dort. Der Platz wird wohl auch von Einheimischen als Ausflugsziel genutzt.

    Ein älterer Herr (nach seinen Angaben 92 Jahre alt) hat dort Tee verkauft. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Andere Touris gab’s dort nicht.

    Weiter ging’s in eine Mini-Wüste. Ibrahim wollte uns ein kleines „Wüsten-Feeling“ mit auf den Weg geben.

    Es gab dort Kamele und man hat schon auf die Schiffs-Touris gewartet, die dann mit Jeeps angerauscht kamen. Schnell weg hier ,-))))

    Ganz sachte hab ich mal gefragt, wann wir denn zu einem Markt kommen….. lt. Ibrahim „werden wir schon einen finden“ :-( ok. Weiter geht’s zu einem Naturschutzgebiet.

    Mmmmmhhhhh. Für uns sah das auch nicht anders aus als die restliche Umgebung. Außer einem Esel haben wir leider keine Tiere gesehen.

    Da wir schon so spät dran waren (die Entfernung zum Hafen betrug ca. 100km) musste „mein“ Markt leider ausfallen.

    In Agadir war so viel Verkehr, man brauchte echt ewig um zum Hafen zu kommen.

    Grundsätzlich können wir Ibrahim als Guide empfehlen.

    Er erzählt sehr viel von Land und Leuten, das war wirklich interessant.

    ABER: ich denke beim nächsten Mal würden wir genau mit ihm vereinbaren wann man wo Halt macht, wie viel Zeit dafür veranschlagt ist und vor allem wie weit die Ziele entfernt sind.

    Er wollte uns gerne seine schöne Heimat zeigen, ein Markt ist sicherlich für ihn alltäglich und er konnte sich bestimmt nicht vorstellen, dass dies für uns interessant ist.

    Ich wollte ssooooooo gerne Gewürze kaufen :-(

    Egal, wir waren ca. 15:30h wieder beim Schiff und haben uns für den Abend-Ausflug frisch gemacht:

    TUI Ausflug Orientalischer Fantasia-Abend (EUR 52 p.P.)

    Treffpunkt 16:45h TUI Bar

    Mit dem Bus sollte es in ca. 45 Minuten in eine kleine Berberfestung gehen.

    Empfangen wurden wir von festlich geschmückten Pferden und Männern in traditioneller Kleidung, die Milch und Datteln verteilt haben.

    Im Innenraum der Festung konnte man sich setzen. Die Pferdegarde hat sich auf einem Platz präsentiert. Eine Akrobatikgruppe hat einiges mit und ohne Feuer vorgeführt.

    Alles in allem war das nett, hat aber sicherlich mit einem traditionellen Fest nichts zu tun.

    Nach den einzelnen Vorführungen wurden wir in große Zelte gebeten.

    Es gab dort große Tische, festlich geschmückt.

    Die Atmosphäre fand ich sehr schön. Auf dem Tisch stand schon Wasser und marokkanischer Wein.

    Es gab verschiedene Vorspeisen (Dips mit Brot, Teigtaschen).

    Als Hauptgang gab es Hühnchen mit Gemüse aus dem Tajine. Als Nachspeise frisches Obst.

    Während des Essens wurden wir mit Musikdarbietungen und einer Bauchtänzerin unterhalten.

    Nach dem Essen ging’s wieder in die Busse und zurück durch das Chaos von Agadir.

    Mein ganz persönliches Fazit: der Ausflug war schön, der Preis war ok. Das Essen sehr gut.

    Man hat einen klitzekleinen Einblick in eine, für mich, völlig fremde Kultur erhalten.

    Diesen Ausflug würde ich wieder mitmachen.