Noch ein paar - hoffentlich hilfreiche - Infos für die uns nachfolgenden Reisenden ...
Wir haben ja heute "Bergfest" unserer Reise und so wollte ich die ein oder andere Info oder Tip noch weitergeben.
In Tromsö bietet TUI einen Hafen-Shuttle an, der pro Tag 9,- Euro kostet. Der Shuttle fährt bis zum Radisson Blue Hotel. Hier starten viele Touren von externen Anbietern. Direkt um die Ecke ist das Sandic Hotel. Auch ein häufiger Treffpunkt. Wir haben am 2. Tag eine Tour zu einem Renntier Camp mit Schlittenfahrt und Renntierfütterung samt Sami-Kultur und leckerem Essen gemacht. Und das hat alles einwandfrei geklappt. Also, wer auch etwas individuell geplant hat oder noch planen will, Ausflüge ab der Innenstadt sind kein Problem.
Bei Ausflügen mit Abholung vor dem Hafentor, solltet ihr vor der Abfahrt sicherstellen, dass der Shuttle-Bus Fahrer darüber informiert ist, dass er am Hafentor halten soll. Bei uns im Bus waren 2 Gäste, bei denen das nicht geklappt hat. Sie haben dann hektisch versucht den Guide umzurouten ...
Transfer Dauer ist ca. 15 Minuten.
Aktuell setzt TUI 6 Shuttlwe Busse ein, die hin und her fahren.
Am 1. Tag in Tromsö (Ankunftszeit geplant13:30, Freigabe vom Schiff war 14:00 Uhr) waren die ersten Shuttles natürlich sofort alle voll und damit erst mal weg. Bis dann der erste Bus wieder am Hafen zurück ist, dauert es ca. 40 Minuten. (25-20 Minuten hin, gleiche Zeit zurück). Wenn also jemand von Euch am Nachmittag Tromso Stadt machen will und abends noch eine Polar-Lichter Tour gebucht hat, versucht vor Freigabe des Schiffes in der Schlange zu stehen oder macht Euch einfach einen schönen Nachmittag an Bord. Wir waren entspannt nach der Freigabe losgegangen und für uns war die Zeit dann zu knapp, da wir erst kurz vor 15:00 die nächste Busrunde erwischt hätten und unsere Polarlichter Tour mit Karina um 18:30 gestartet ist. Das war uns, für einen Bummel mit Besuch vom Polar-Museum zu eng. Da wir natürlich vor der Nacht-Tour noch etwas Essen und die dicken Wintersachen anziehen wollten.
Zu den Polarlichtern. Wir haben an dem Abend auf unserer Tour mit Karina (wir sind bis Finnland gefahren) viele Polarlichter gesehen. Auch vom Schiff aus waren sowohl vorher als auch in den letzten Tagen die Polarlichter zu sehen. Allerdings (vielleicht war auch ich nur so naiv
....) sind aktuell fast alle Polarlichter für das blosse Auge grau.
Polarlichter sind ersteinmal nur graue Schlieren am Himmel, die eine andere Form der Wolken haben. Das tolle Farbspiel von grün, blau, lila kann man in den meisten Fälllen erst durch den Blick einer Kamera erhalten.
Unser Kapitän Omar und Kreuzfahrtdirektor Andre machen einen tollen Job. Sie versorgen uns mit sehr guten Informationen und auch zwischendurch gibt es immer wieder Hinweise zu Walen, Nordlichtern oder anderen besonderen Ereignissen.
Die Masken (FFP2 oder andere medizinische) haben hier auf dem Schiff und bei den Bustouren aus meiner Sicht einen schnelleren Verschleiss als Zuhause. Daher nehmt lieber ein paar mehr als zu wenig mit. An Land werden eigentlich von den Norwegern oder anderen Touristen gar keine Masken mehr getragen - weder in den Läden, Restaurants oder externe Touranbietern. Wir haben sie trotzdem an einigen Stellen aufgezogen, aber hier an Land ist alles Corona-mäßig sehr entspannt.
Fahrt zum Nordkap.
Wir hatten die Abend-Tour mit Abfahrt 15:55 Uhr. Als wir losfuhren hat es leicht geregnet, aber am Nordkap selber war es trocken und eine richtig mystische Stimmung, die uns sehr gut gefallen hat. Wir hatten eine richtig blaue Stunde und mit der am Ende auch noch angestrahlten Nordkapp-Kugel war es eine magische Erfahrung. Also, für uns die richtige Abfahrtszeit. Kleiner Tipp - auch wenn es schwer fällt - lasst erst alle anderen zur Kugel rennen und schaut Euch die Umgebung an. Nach ca. 30 Minuten ist der Ansturm weg und Ihr könnt ganz in Ruhe ohne Gedränge, Eure eigen Bilder von und mit der Kugel machen.
Glech gehts noch mal weiter ....