Unser zweiter Hafen in Kanada war Saint John in New Brunswick. Hier stand, nach Petra in Jordanien, unser zweiter bei Tui Cruises jemals gebuchter Ausflug, an.
Saint John ist ein von Kreuzfahrtschiffen nicht so stark frequentierter Hafen:
Im Jahr gibt es ca. 85 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen und die Stadt wird erst seit ca. 30 Jahren angefahren. Die Geschichte, wie es dazu kam, wurde uns während des Ausflugs von unserem Guide so erzählt:
Weil ein Cunardschiff einem Hurrikan ausweichen musste, hat es Schutz in der Bay of Fundy gesucht und dann dort angelegt. Dann wurde die dort ansässige Agentur gefragt, ob sie für die Passagiere Ausflüge anbieten könne, vor allem natürlich in die Bay ofFundy. Das muss wohl erfolgreich verlaufen sein
, denn danach kamen immer öfter Kreuzfahrtschiffe in den Hafen. Die meisten übrigens im September und Oktober, die Saison geht von April/ Mai bis in den November rein.
Da wir erst vormittags um 11h anlegen sollten, gönnten wir uns das erste (und einzige) Mal das Bedienfrühstück im Atlantik Mediterran. Gut fanden wir, dass man nicht mehr so viel Aufschnitt und Käse bekam wie früher, aber es dauerte uns einfach zu lange und die Auswahl im Buffet Atlantik ist dann doch eher nach unserem Geschmack.
Es war ein wunderschöner Vormittag
Unser gebuchter Ausflug hieß
CASJB009G "Naturschauspiel der Bay of Fundy: die Hopewell Rocks", Dauer ca. 7,5 Stunden, kostete erinnerlich um die 85 Euro (im pro Tarif).
Es gab 2 Busse und wir warteten, bis der erste voll war, um dann ganz vorne rechts im zweiten einen Platz einnehmen zu können. Vielleicht erinnert ihr euch noch: Mir wird ganz schnell schlecht beim Gefahrenwerden,
vor allem, wenn ich geradeaus nichts wirklich sehen kann und die Landschaft an der Seite an mir vorbei rauscht (deshalb muss ich auch im Auto immer vorne sitzen, ansonsten gibt es ein Unglück...).
Begleitet worden wie am diesem Tag von Vanessa aus der Ausflugsabteilung, Jamie von Aquila Tours Inc. und Terry, dem Busfahrer.
Bei den Ausflügen in den USA, die meist auf Englisch stattfinden, darf Niemand von Mein Schiff die Ausführungen der Guides übersetzen. Dies würde nämlich bedeuten, dass sie arbeiten und dies ist nicht erlaubt.
In Kanada dagegen dürfen die Mitarbeiter von Mein Schiff auch wieder übersetzen und Vanessa machte das spektakulär gut. Sie ging sehr schnell von fast simultaner Übersetzung dazu über, sich, ohne Mikro, von Jamie etwas erklären zu lassen, stellte Verständnisfragen oder hakte nach, mache sich kurze Notizen und gab dann, frei und in ihrer persönlichen Art, die Informationen an uns per Mikro weiter. Das hat sie grandios gemacht 
Im unteren Bild sieht man ein wenig die Verwüstung des letzten Hurrikans