Hallo Silke Muesi , leider nicht. Aber morgen ist ja ein Seetag, nachdem wir um 8h Lissabon verlassen. Es geht mir heute zumindest ein wenig besser als gestern und so wird es wohl wieder aufwärts gehen
.
Lieben Gruß, Daniela
Hallo Silke Muesi , leider nicht. Aber morgen ist ja ein Seetag, nachdem wir um 8h Lissabon verlassen. Es geht mir heute zumindest ein wenig besser als gestern und so wird es wohl wieder aufwärts gehen
.
Lieben Gruß, Daniela
Zum Abschluss haben wir uns am Anfang des Vieux Ports ins erste Café gesetzt und uns mit Blick auf die Häuserfront gegenüber einen Crèpe mit echter Schokolade und einen Cidre einverleibt. Vorher sind wir übrigens den Boulevard Charles V gelaufen, der das genaue Gegenteil der engen Altstadt ist. Vom alten Turm bis zum Avant Port geht es hier breite Straße mit schöner Bepflanzung und an größeren tollen Häusern vorbei.
Auf dem Rückweg am Riesenrad vorbei wollte ich unbedingt eine Runde mit Demselbigen drehen. Das musste ich natürlich alleine, ihr erinnert euch an die Höhenangst meines Mannes? Er wollte ein Foto von mir oben machen, aber selbst das mit dem Hochschauen zu mir hat nicht geklappt. Ich dagegen habe das so genossen, den Wind um die Nase, den nochmal ganz anderen Ausblick und die Entschleunigung auf solch einem Riesenrad, das übrigens eine Höhe von, wenn ich mich recht erinnere, 44m hat. Das war ein würdiger Abschied unseres Besuches in dieser zauberhaften Stadt.
Übrigens sind wir auf die Idee gekommen, auf dem Weg zurück zum Schiff den Weg wie der Shuttlebus zu nehmen. Dieser ist weiter, also falls ihr fußlahm seid am Ende euer Tour, macht das besser nicht.
Das Auslaufen bei schönstem Wetter war traumhaft.
Wir wollten die Massen an Touristen meiden, indem wir erst mal hoch gelaufen sind. Die berühmte Holzkirche wollten wir uns erst nachmittags ansehen, wenn es nicht mehr so voll wäre... ein Fehler, denn später war der Zutritt verboten, da drinnen eine Beerdigung zelebriert wurde.
Wie schon in einem Post gesagt, haben wir mehrere englisch sprechende geführte Gruppen gesehen, die wir nicht einordnen konnten. Erst beim Auslaufen, als die the World an uns vorüber zog, fiel uns ein, dass der Name auf den Schildern stand.
Von oben hatten wir einen tollen Ausblick auf die vita.
Zurück sind wir durch zahlreiche Gassen mit pittoresken Häusern gelaufen, ich hätte fast Jedes fotografieren mögen, so haben sie mir gefallen.
Gegen Mittag sind wir runter zum Vieux Port, ein Wasser trinken. So konnten wir auch den Blick auf die andere Seite des Beckens genießen.
Nach der kurzen Pause ging es weiter. In Honfleur gibt es wahnsinnig viele Kunstläden und Galerien, da macht es Spaß, in die Schaufenster und rein in die Läden zu schauen. Ich bin immer wieder erstaunt, auf was für kreative Ideen Menschen kommen und wie verschiedenartig Kunst ausgelebt wird. Das fordert mir große Hochachtung ab, denn ich bin so etwas von unkreativ und meine gemalten Bilder sehen aus wie die eines kleinen Kindes😂
Außerdem gibt es viele Läden, in denen Schokolade verkauft wird. Gerade als wir für unsere Tochter ein Mitbringsel kaufen wollten, machten die Läden zu... das hört sich jetzt sehr nach Ausrede an, ich muss noch überlegen, wie ich das meiner Tochter verkaufe, dass sie leer ausgeht...denn für unsere Enkelin habe ich selbstverständlich schon vorher ein süßes Kleidchen gekauft🤔😏
03.10. Honfleur, heute erwartet euch eine Bilderflut, ich hoffe, es ist euch nicht zu viel🤗
Um 7h wurden wir wach, mit Blick auf die Pont de Normandie auf der einen und den Industriehafen von le Havre auf der anderen Seite. Gegen 8.30h ging es frühstücken und dann um 10h raus.
Der Weg von der Anlegestelle zur Stadt ist gut in ca. 10 Minuten zu laufen und geht vorbei an der Seine, an einem Bassin, wo ein Leuchtturm steht und dann an einem Riesenrad vorbei über eine knarzende Brücke, schon ist man direkt in der Stadt.
Ein paar Schritte noch und man ist am Vieux Port mit dem unglaublich schönen Blick auf die hohen, schmalen Häuser. Das sieht in Wirklichkeit so aus wie auf Bildern, eine Postkartenidylle😍
So, weiter geht es mit dem 02.10. Dover:
Gegen 16.30h waren wir wieder an Bord und haben einen Burger im Pool Grill gegessen. Das ist ganz nett, der hat von mittags bis 18h offen, so dass man nach einem Ausflug eine Kleinigkeit essen kann.
Danach haben wir erstmal unseren Ausblick vom Balkon genossen, Collagen erstellt und ein wenig relaxt.
Das Abendessen im Calypso hatte das Thema englisch. Auf dem Tisch gibt es dazu immer eine Menülkarteund dort stand für diesen Abend rosa Roastbeef drauf. Mann, habe ich mich darauf gefreut.... das sich als lieblos gestaltete kalte Platte heraus stellte. Der Rest des Buffets hatte für mich, im Gegensatz zu einigen durchaus gelungenen Themenabenden, nichts mit England zu tun.
Das Essen hier auf der Vita ist übrigens tatsächlich abwechslungsreicher und weniger fettig als auf der blu, aber auch hier sind manche Speisen kalt oder verkocht.
Das Personal, sowohl in unserem Sitzbereich als auch unser Housekeeping und an der Rezeption, haben wir immer als sehr freundlich und hilfsbereit erlebt.
Nach dem Essen ging es wieder ins Theater, diesmal zur Vorstellung Songbook Bryan Adams. Die Songs waren gut und professionell vorgetragen, aber der Chef der Truppe, der den Sängern und Tänzern vorsteht, Nico heißt er glaube ich, hat in seiner Rolle als Erzähler unserer Meinung nach gar nicht überzeugt. Zwischendrin versuchte er mit einer Dame aus dem Publikum einen Witz, der nicht zündete und keiner im Theater verstand die Aktion, zumal sie überhaupt nicht zum Stück und seinem Inhalt passte.
Um einen tollen Tag rund zu machen, sind wir noch ins Nightfly. Dieser Abend war unser bisheriges Highlight. Die Pianistin Agnes und 3 der 5 aidastars waren dort und jeder der Sänger hat, solo oder als Duett mit einem der anderen aidastars, Lieder zum Besten gegeben.
Wir hatten den Eindruck, dass die Liederauswahl spontan war, denn sie besprachen sich immer erst kurz mit Agnes. Ein wundervolles Erlebnis war der Sänger, der Halleluja auf schwedisch vortrug, ein echter Genuss, bei dem ich mich beherrschen musste nicht loszuheulen.
Irgendwann sang Niemand mehr und die Bar leerte sich. Außer uns war nur noch ein anderes Paar anwesend, aber eben auch noch die Sänger und die EM (Marie-Christine Merkel, die einen tollen Job macht und übrigens als Kind Volksmusik unter der Fittiche von Marianne und Michael machte. Sucht mal nach Marie- Christine im xxxtube🤣). Die Barkeeper räumten schon auf...und dann begann unser Highlight, denn nun haben sich die aidastars ausprobiert, neue Lieder gesungen, die noch nicht so einstudiert waren, Gänsehaut pur. Ich bin so dankbar, dass wir mithören durften.
xxxAdmin(Sophie)xxx (Erkennbare Personen im Bild)
Mit einem seligen Lächeln auf den Lippen und einer durchaus positiven Wetteraussicht im Handy gingen wir um halb zwei ins Bett. Der nächste Tag führte uns nach Frankreich, nach Honfleur. Wir sind absolute Frankreichfans, allerdings kennen wir erst viele Ecken ab Paris Richtung Süden. Umso gespannter waren wir auf das kleine Städtchen in der Normandie.
Ein Gutes hat der erzwungene Tag Pause ja, ich kann ein wenig weitermachen mit meinem Bericht
.
Stehen geblieben war ich in Canterbury, wo wir uns noch ein wenig die Stadt ansahen, während die anderen die Kathedrale genossen.
Nachdem wir uns wieder trafen wollten wir unbedingt noch in einen Pub, die Männer wollten englisches Bier probieren. In einer kleinen Seitenstraße, unweit der Kathedrale, fanden wir einen netten Pub (mit Namen Shakespeare) und die Männer konnten sich durch die verschiedenen Fassbiere probieren, um sich dann für einen Pint (heißt das so?) zu entscheiden. Wir riefen Kadir, unseren netten Fahrer, an und er holte uns dann gegen 14h am vereinbarten Treffpunkt ab.
Auf der Fahrt zu den White Cliffs ging es kurz an einen Platz, von dem aus man das Dover Castle in seiner ganzen Pracht sehen konnte.
Tja, und dann ging es endlich hoch zum Besucherzentrum auf den Klippen, darauf hatte ich mich die ganze Zeit gefreut. Wir sind von dort aus den Weg gelaufen, der das erste Stück recht schmal war und ziemlich nah am Abgrund verlief - zu nah für meinen Mann, der unter Höhenangst leidet und deshalb umkehrte. Er hatte dann in der übrigen Zeit einen oberen Weg erkundet, wo er sicher und weit weg von der Klippe war.
Ich weiß nicht, ob es Denjenigen von euch, die schon mal dort waren, auch so ging, aber mir kam das Gras grüner und saftiger vor als überall sonst und der Blick war einfach spektakulär. Dadurch, dass es schon recht spät war, war es gut leer auf dem Weg und wir konnten die Aussicht ohne störendes Geplapper um uns rum genießen. Wir sind bis kurz vor den Leuchtturm gelaufen und dann unten rum zurück, wirklich traumhaft. Ich lasse mal Bilder sprechen...
Und dann ging es auch schon wieder an die Ausfahrt, good bye Dover
Jawoll, Franz Texel in voller Pracht.
Nach uns kommt wohl noch eine Costa (Fascinosa?) rein.
Guten Morgen aus Lissabon. Leider haben eure Besserungswünsche nicht geholfen, ich lieg flach. Gestern hatte ich Fieber und lag den ganzen Tag im Bett. Mein lieber Mann hat mich mit Essen versorgt und mich ansonsten schlafen lassen.
Jetzt habe ich mich aus der Kabine geschlichen, dick angezogen und mit einer Decke bewaffnet, denn unsere Lektorin wird die Einfahrt mit Erklärungen begleiten. Wenn ich schon den Rest des Tages im Bett verbringen muss, möchte ich das zumindest nicht verpassen.
Liebe Andrea andreaO
Dein Tipp war super, wir fanden die Tour genau richtig. So konnten wir, gehandicapt durch den Fuß meines Mannes, den Hercules Turm sehen, zu laufen wäre das zu weit gewesen, da wir ja auch noch in die Stadt wollten.
Ich lege mich jetzt ins Bett, mich hat es leider erkältungstechnisch etwas erwischt.
Im Restaurant habe ich mir frischen Ingwer aufschneiden lassen und mit schön heißem Tee auf die Kabine mitgenommen. Das Auslaufen muss heute mein Mann filmen und zur Poolparty muss der Arme auch alleine (Die entsprechenden Warnhinweise seitens unserer Tischnachbarn sind auch schon gekommen
).
Gute Nacht aus la Coruña, morgen ist ein Seetag, gut zur Erholung, bevor es dann nach Lissabon geht.
LG, Daniela
Hallo XENIA
Ich kann nur mit der Perla dienen, aber da sie ja baugleich ist mit der Prima geht es vielleicht ![]()
Lieben Gruß, Daniela, die gerade auf der kleinen Vita unterwegs ist
Hallo GaBi168
Nein, Kapitän Wätge hat am 26.09. an Käpt'n Detlef Harms übergeben.
In Marie's Boulevard hat er gesagt, dass er die Tour weiter nach Asien fährt.
02.10.2018, Dienstag
Gegen 8h haben wir in Dover angelegt, mit der Steuerbordseite, so dass wir von unserer Kabine aus freien Blick auf das Dover Castle und die White Cliffs hatten. Das Wetter war sehr bewölkt, aber es regnete nicht – ist doch schon mal was, wenn man in England ist und bekannt dafür, schlechtes Wetter in seinen Urlauben zu haben 😊
An diesem Tag gab es auch endlich mein Lieblingsfrühstück an Bord: englische Bohnen in Tomatensauce und dazu gab es für mich Speck, Spiegeleier und ein frisches Vollkornbrot mit Lachs und Senfsauce. Zum Schluss durfte natürlich das frische Obst in Form von Granatapfel und Melone nicht fehlen – wir hatten ja schließlich Einiges vor an dem Tag.
Um 10h sind wir an Land gegangen, im Cruise Terminal fand die Kontrolle der Pässe durch die englischen Behörden statt. Es waren 4 Plätze und es hat keine Minute gedauert, dann waren wir durch. Das Terminal ist übrigens das bisher schönste, das wir gesehen haben. Es hatte einen Sitzbereich mit Tischchen und gemütlicher Deko. Natürlich mussten wir das obligatorische Foto von uns mit der Queen machen (leider darf ich das ja hier nicht zeigen😉) und dann ging es raus zu den Bussen und Taxen.
Unser Plan war, mit dem Zug nach Canterbury zu fahren, uns dort ein wenig treiben zu lassen, eventuell die Kathedrale zu besichtigen und danach zurück, eventuell sogar mit dem Bus, der die längere Tour über die Dörfer macht und dann noch, mit einem Taxi wahrscheinlich, hoch zu den Klippen und dort den Weg zum Leuchtturm zu gehen.
Problem dabei war, dass ich kein Bargeld hatte. Dummereweise hatte ich vergessen, Geld in Kiel abzuheben und ich hatte nur 10 Pfund in bar mit, von denen ich später leidvoll erfuhr, dass es sich um eine alte Banknote handele, die nur noch bei Banken einzulösen sei (ich darf hier schon verraten, dass ich sie am Ende im Cruise Terminal umtauschen konnte). So standen wir vor den Shuttles, die wir nur bar hätten zahlen können und haben uns mangels Ideen zum Taxistand bewegt. Dort wurden wir auch gleich angesprochen. Zum Bahnhof sollte es, ich glaube, 12 Pfund kosten, aber nur wenn wir zu 4-t wären. Nun sind wir ja aber nur 2, auch wenn wir manchmal mehr aussehen 😉
Glücklicherweise kam eine Familie, 2 Erwachsene mit einem fast erwachsenen Sohn, und schaute auch interessiert zu den Preisen, na, und das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Sie wollten auch zum Bahnhof, was für ein Glück. Und dann sagte der Taxifahrer, als er hörte, dass wir alle nach Canterbury fahren wollten, dass er uns auch dorthin fahren könne. Preis für 4 Personen seien 35 Pfund, jede zusätzliche Person koste 10 extra. Das haben wir auf 5 runter gehandelt und schon saßen wir alle 5 plus Fahrer im Taxi. In Canterbury wollte er uns direkt in der Stadt absetzen, wo es einen Geldautomaten gab. Ich konnte vorne sitzen, da mir hinten immer kotzübel wird, und ich fand den Linksverkehr die ersten Minuten ziemlich gewöhnungsbedürftig.
Während der Fahrt handelten wir dann aus, dass der Fahrer uns für 90 Pfund nach Canterbury fahren wolle, uns dort wieder abhole und uns mit einem kurzen Fotostopp am Dover Castle auf die Klippen zum Besucherzentrum fahre und auch dort wieder abhole und zum Schiff zurück bringe. Prima, mit Trinkgeld und einem Bier in einem Pub in Canterbury hat uns dieser Tag dann 50 Euro für uns zwei gekostet und wir konnten unsere Zeiten selbst einteilen.
In Canterbury angekommen haben wir uns die Altstadt erlaufen, sind recht planlos durch die Gassen und Straßen gelaufen und haben die englische Luft genossen, zum ersten Mal in meinem Leben (wenn man einen Stopp in Heathrow vor 26 Jahren auf unserer Hochzeitsreise nicht mitzählt).
Unsere Tagesfamilie (so nannten wir uns inzwischen gegenseitig) entschloss sich zu einem Beuch der Kathedrale, wir hatten lieber Lust, den Bereich der Stadterkundung noch etwas auszuweiten. So hatten wir die Gelegenheit, einen netten kleinen Park zu sehen, durch richtig echte Wohnstraßen zu gehen (die mir so vertraut schienen, sahen sie doch tatsächlich so aus, wie man sie aus Filmen kennt).
Diesmal bekommt ihr leider kein Foto🤣... doch, jetzt beim Lesen einige Tage später kommt doch noch etwas...
Der nächste Tag, der 01.10.2018, war unser erster Seetag, es ging von Göteborg nach Dover (587 sm, 1.087 km) und die Borduhr wurde um eine Stunde zurückgestellt.
Bevor es zum Essen ging, hatten wir erst einmal einen Termin im Spa: Ich hatte für uns vorab jeweils 25 Minuten eine Schulter-Nacken-Massage gebucht, die wir hintereinander machten. Der Massageraum und überhaupt der Spabereich mit Ruheraum ist erstaunlich großzügig für dieses kleine Schiff und wir hatten sogar freien Blick nach draußen.
Allerdings wurde mir beim Aufstehen nach der Massage kurz mal richtig schlecht: Wir hatten ordentlich Seegang und ich hatte noch nichts im Magen. Ich habe mich dann ganz doll konzentrieren müssen und habe mir ein, zwei Minuten wie ein Mantra vorgesagt, dass es mir gut gehe und das hat dann gewirkt. Um 9.55h kam dann die Durchsage des Kapitäns: Wir befinden uns auf unruhiger See (ach nee, wer hätte das bei dem Schaukeln und Stampfen gedacht…), haben Wellen von ca. 4m und Windstärken zwischen 8 und 9, die man auf solch einem kleinen Schiff so sehr viel stärker merkt als auf der gut 100 m längeren Mein Schiff 5 zum Beispiel. Die Vita ist den ganzen Tag so um die 17 Knoten gefahren und immer relativ nah an der Küste, ca. 60 sm entfernt.
Unsere Kabine liegt ja ziemlich weit vorne, es ist die zweite Balkonkabine backbord, und entsprechend hat es geschaukelt. Und was doch etwas gewöhnungsbedürftig war, ich weiß nicht, ob es am Alter des Schiffes liegt oder an der Größe, jedenfalls knarzt es an allen Ecken und Enden in der Kabine und es zieht auch ordentlich, wenn man wie wir die Balkontür ständig offen hat. Aber an Beides haben wir uns schnell gewöhnt und es abgehakt. Was wir dagegen wirklich genießen, ist die Großzügigkeit der Kabine. Es ist, so unser Eindruck, wesentlich mehr Stauraum vorhanden als auf der Blu und der Bereich vor der Balkontür mit den beiden Korbsesseln und dem kleinen Tischchen ist genial. Man kann flexibel die Sessel hin und her schieben und hat Platz ohne Ende.
Wir haben wieder im Calypso gefrühstückt, das hat sich jetzt eingespielt. Wir sitzen morgens und abends immer im Bereich vor dem eigentlichen Restaurant, weil es dort wenigstens ein wenig ruhiger zugeht.
Danach haben wir einen richtig faulen Tag verlebt, den verlorenen Schlaf nachgeholt. Am frühen Nachmittag habe ich meinem schlafenden Mann einen Zettel aufs Bett gelegt, dass ich auf der Suche nach etwas Essbarem auf dem Schiff unterwegs bin. Ich bin dann im Poolgrill gelandet, wo es Burger zum Selbermachen gibt, aber auch Pommes und Chicken. Als ich zurück kam, lag der Zettel noch wie vorher…ich hätte verloren gehen können und mein Mann hätte es nicht mal gemerkt🤔.
Mittags hat übrigens der erste Offizier eine Durchsage gemacht und erzählt, dass er immer von 12 bis 16 Uhr und von 0 bis 4 Uhr die Aidavita steuere. Außerdem erzählte er ein wenig vom unsichtbaren Mitglied der Besatzung, dem Klabautermann. Der klopft, wenn er will und verlässt nie das Schiff, es sei denn, es gäbe einen unwürdigen Kapitän oder aber das Schiff sinke. Das Ganze war sehr nett erzählt und es hat Spaß gemacht zuzuhören. Leider sind die Durchsagen an sich hier extrem leise, was sehr schade ist, weil man kaum etwas verstehen kann, wenn der Kapitän seine Durchsagen macht, zumal er auch noch recht leise spricht. Was ich extrem schade finde, ist dass die Musik bei der Abfahrt draußen ebenfalls sehr sehr leise ist und am Bug gar nicht und am Heck kaum zu hören ist. Damit geht dieser Gänsehauteffekt komplett unter. Auf der Mein Schiff 5 dagegen hätten wir uns damals weniger Lautstärke gewünscht, dort war der Graf teilweise schon sehr laut.
Abends nach dem Essen sind wir ins Theater, zur Vorstellung des Gastkünstlers Klaus Renzel, der angekündigt wurde in der Aida Heute als „Ein Mann wie eine Wundertüte“. Er verbindet Gitarrenspiel mit Bewegungsillusionen und benutzt seine Glatze als Spielfläche. Schaut mal im You Tube nach, wir fanden es sehr unterhaltsam und interessant. Er hat zum Beispiel Bewegungen in Zeitlupe ausgeführt und das sah total klasse aus, als würde er schweben. Davor hat die EM ein kurzes Interview mit unsrem Käpt'n geführt.
Vor dem Theater war an diesem Abend ein Tisch mit einem Aidapuzzle aufgebaut, das Jeder, der vorbeiging und Lust hatte, weiter puzzeln konnte. Diese Idee hat mir gefallen.
Danach haben wir uns in den Bereich vor die Nightfly Bar gesetzt und Karten gespielt. Ich hatte an dem Abend meinen ersten Aperol Sour, es sollte während dieser Reise nicht der letzte gewesen sein 😉.
Also wie Ihr seht, haben wir einen sehr unaufgeregten Faulenzertag eingelegt. Das tat so gut, das hatten wir nötig.
Eine Anmerkung zum Theater: Wir sind uns einig, dass wir die Form eines geschlossenen Theaters wie hier auf der Vita oder auch auf den Mein Schiffen viel besser finden als das Atrium auf den größeren Aidaschiffen. Die Akustik ist zum Einen viel besser und es ist nicht solch eine Unruhe.
Guten Morgen aus la Coruña. Wir liegen mit der Steuerbordseite am Pier und das Wetter sieht gut aus.
Wir konnten heute Morgen vom Balkon aus einen schönen Sonnenaufgang beobachten, da waren wir mal wieder auf der richtigen Seite![]()
Ich habe gestern den Bericht aus Dover begonnen und werde das im Laufe des Tages einstellen und hoffentlich noch den Rest von dem wunderbaren Tag in England schreiben.
Jetzt müssen wir uns sputen, denn um 11h startet unsere Route mit Hercules Tour, ein Tipp von andreaO , den sie auch ausführlich beschrieben hat im entsprechenden Thread, danke dafür
.
Viele sonnige (allerdings noch sehr kalte) Grüße, Daniela
Quatsch, Alles gut, ist ja auch verwirrend.
Ich bin ganz erstaunt, dass ich noch Netz habe, sind jetzt auf dem Weg nach Spanien. Gerade kommen wir aus dem Theater, Miss Chantal war wirklich klasse, sehr unterhaltsam. Bisher finde ich das Angebot und die Qualität des von uns wahrgenommenen Entertainments wesentlich besser als auf der Blu, und das Theater an sich ja sowieso, eine gute Akustik.
2 Gastkünstler auf einer 13 Tage Tour, die jeweils 2 Vorstellungen spielen, ist echt klasse.
So, bevor ich riskiere, ins Satellitennetz der Vita zu geraten und hohe Kosten zu produzieren ( ist meinem Mann tatsächlich bei beiden Reisen vorher mit jeweils 50 Euro passiert
), mache ich hier endgültig Schluss bis Freitag.
Guts Nächtle
Das tut mir leid, ich wollte Niemanden verwirren. Das liegt daran, dass ich es nicht schaffe, Alles ausführlich live zu berichten, aber dennoch mich zwischendurch live melde. Daraus resultieren die Sprünge bei den Orten. Göteborg war jetzt der erste richtige Bericht, seitdem waren wir aber auch schon gestern in Dover und heute in Honfleur, so dass ich immer in Kurzform Lebenszeichen von mir gebe
.
LG, Daniela... Die hofft, dass es trotzdem so okay ist?!![]()