Beiträge von Dagl67

    29.01. Madeira

    So, ab jetzt werde ich live und viel kürzer berichten und dann von zuhause den Bericht vervollständigen. Beim letzten Mal war es manchmal verwirrend, weil ich sowohl live als auch zwischendurch dann ausführlich geschrieben hatte.

    Gerade sitzen wir im Bus und machen die Tagestour in den Westen, ganz im Zeichen der Völkerverständigung;), denn es fahren sowohl Mein Schiff als auch Aida Gäste mit:love:

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    Eigentlich wollten wir nun nach Agaete, dazu hätten wir aber quer über die Insel durch die Berge fahren müssen. Das Wetter war inzwischen komplett umgeschlagen und über der Inselmitte gingen schwarze dicke Wolken, so dass wir spontan entschieden, zum Hafen zur Nova zu fahren.

    Danach sind wir nach Hause und haben dort den Sonnenuntergang über dem Vulkankrater genossen.

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    Oha,

    dann hoffe ich mal, mit dem Bett an Bord war alles nach euren Wünschen.

    Und vor allem die Überfahrt war angenehm.

    Mit Zeitverschiebung schreibst du ja schon ordentlich früh.

    Mein Wecker hat aus unerfindlichen Gründen zu deutscher Zeit geklingelt, was wir aber erst merkten, als wir um vermeintlich 7.30h im Atlantik frühstücken wollen und man uns dort sagte, es sei erst halb sechs;( also genug Zeit fürs schreiben ^^^^

    Auf dem Weg nach unten, irgenwo mitten durch, fiel mir ein Kamera Schild auf, ein Zeichen für einen tollen Aussichtspunkt. Blöderweise ging der aber wieder steil nach oben... ach, was soll's, wir haben Urlaub und bei dem vielen Essen und den leckeren Cocktails tut jede Bewegung gut. Und ich sage euch, wenn ihr mal dort seid und keine Probleme mit Treppen habt, geht dort hoch... der Ausblick ist fantastisch.


    es ist inzwischen ganz schön dunkel am Himmel

    In Puerto de Morgan gibt es einen Parkplatz direkt zwischen Strand und Hafen, der 3 Cent pro Minute kostet. Dort steht man sicher, zentral und schattig.

    Venedig des Südens lässt übrigens etwas Anderes vermuten als die 3 Brücken, aber dennoch sieht es sehr nett aus.

    Die Bucht mit dem Strand liegt geschützt und man kann sich Liegen und Sonnenschirme zu fairen Preisen mieten.

    Uns steht aber mehr nach Essen, denn bis auf einen Biss vom Eiweiß Riegel meines Mannes haben wir ja immer noch nichts gegessen. Also ab in eines der zahlreichen Restaurants am Strand und flugs stehen Sangria und Paella vor uns.

    Danach sind wir über die mittlere Brücke, an der Apotheke vorbei, die Straße hoch gelaufen, um einen schönen Ausblick zu bekommen. Ganz oben ging es nur noch bis zum oberen Haus, aber es lohnt sich

    Unsere nächste Station erreichen wir über die Autobahn Richtung Süden, die auf weiten Teilen den Blick aufs Meer und zeitweise auch viele Windräder freigibt. Die Fahrt finden wir übrigens trotz Autobahn schöner als auf Teneriffa, irgenwie abwechslungsreicher.

    In Playa del Ingles kurven wir ein wenig rum, ohne einen Parkplatz zu finden, also fahren wir weiter nach Maspalomas, um die Dünen von der anderen Seite zu sehen.

    Aber auch hier finden wir keinen Parkplatz und entfernen uns immer mehr vom Leuchtturm und damit vom Beginn der Dünen. Hinter dem Riu Club Hotel werden wir endlich fündig und wir laufen an der sehr schön angelegten Promenade (Strandpromenade habe ich mit Absicht nicht geschrieben, weil es auf diesem Abschnitt keinen gibt), vorbei an einer kleinen Ausgrabung, zum Leuchtturm.

    Wir sind übrigens nicht alleine, es sind Massen von Menschen unterwegs (das Foto ist nicht repräsentativ sondern hart erarbeitet :D)

    Deshalb sparen wir uns auch den Weg in den Sand und gehen lieber ins Café, wir wollen ja schliesslich noch nach Puerto de Morgan und nach Agaete. Aber wir nehmen die Erkenntnis mit, dass es dort im Süden Gran Canarias trotz Touristenhochburg sehr schöne Ecken gibt, das hätte ich vorher nicht vermutet. Von dort möchten wir nach Puerto de Morgan, das das Venedig des Südens genannt wird. Irgenwo entscheiden wir uns aus Unsicherheit für die falsche Richtung, nämlich Morgan. Als wir immer weiter von Meer weg und in die Berge rein fahren, wundere ich mich schon und vermute einen Tunnel, der noch ins ehemalige Fischerdorf führen könnte. Diejenigen unter euch, die die Gegend kennen, wissen natürlich längst, dass wir falsch sind. Aber so sehen wir wenigstens eine schöne Windmühle inmitten der Berge.

    Die Nacht vom 25. aus den 26. Januar war suboptimal... das Bett zu schmal, der Bauch zu voll und dann die spanischen Bettdecken, kennt ihr das? Eine Tagesdecke, von der man nicht wissen will, wer und was darauf gelegen hat, dazu eine Wolldecke, bei der das Gleiche gilt. Dann gibt es ein Laken, das man zwischen sich und diese Decke drapiert. Bei jeder Bewegung versucht man, ja nicht den lebenswichtigen Lakenschutz zu verrücken und womöglich mit einem Teil des Körpers an die Wolldecke zu kommen. Als wäre das nicht kompliziert genug, muss ich dieses Konstrukt auch noch mit meinem Mann teilen, der so viel länger ist als ich breit... es gibt nämlich nur eine Decke und nur ein Laken. Da mein Mann und ich noch nie die Kuschel-so-nah-als-möglich-einschlaftypen waren, fällt uns ein erholsamer Schlaf unter solch erschwerten Bedingungen nicht leicht. Aber genug des Jammerns, so war ich wenigstens ganz früh wach und konnte in Ruhe meinen Bericht schreiben. In unsrem Schlafzimmer war es so feucht, dass die Fenster morgens total beschlagen waren. Als ich sie aber aufmachte, konnte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen. Es gibt doch fast nichts Schöneres, als mit der Aussicht auf einen solchen in den Tag zu starten.

    Ohne Kaffee und etwas zu essen starteten wir unsere Tour, die uns zuerst nach Maspolamas führen sollte... so jedenfalls der Plan. Gleich an der ersten Kreuzung, wo wir hätten links fahren müssen, entschied ich mich, kurz entschlossen in die andre Richtung zu fahren, auf den Pico de Bandama.

    Von dort kann man auf der einen Seite in das Innere des Kraters schauen sowie das Hinterland, auf der anderen Seite ist die Küste zu sehen, inklusive des Hafens, wo ich sofort die Aidanova ausmache.

    Der Ausblick ist fantastisch und wir sind zur besten Tageszeit dort: die Sonne, die über dem Meer aufgegangen ist, lässt die Berge in wundervollem Licht strahlen.

    Mit bester Aussicht auf die Aida Stella, die vor uns auslaufen wird, verabschiede ich mich bis übermorgen auf Madeira. Freue mich über so viele Mitleser:love:.

    Der Genießermodus ist an, ich sitze in der Hohe Luft Bar und freue mich enorm auf darauf, bald das nächtliche Las Palmas schwinden zu sehen und dabei den Grafen zu hören.

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    So, Kabine ist bezogen, der erste Cocktail geschlurft. Unser erster Eindruck zur Balkonkabine: Sie kommt uns ein wenig großzügiger als auf der 5 vor, auch das Bad scheint größer...

    Die kleinen Pannen haben sich fortgesetzt:

    Ich konnte , obwohl ich des Lesens mächtig bin und peinlich genau alle Schritte der Anleitung zur Nutzung der gebuchten Social media flat befolgt habe, einfach nicht per whats app Nachrichten versenden. 3x war ich an der Rezeption, kam mir schon echt blöd vor, bis der nette Herr dort in den PC schaute, feststellte, dass die Flat zwar reserviert aber irgenwie nicht aktiviert worden ist... na toll. Er musste die Flat nun zum teureren Tarif neu buchen, die 3 Euro soll ich wohl wiederbekommen... jetzt geht es, allerdings ist das Bordkonto mit 29 statt 26 belastet... mal warten, was sich da noch tut.

    Unsere Kabine war, trotz online Checkin zu 10h angemeldet, leider auch erst um 14.30h fertig... aber immerhin eine halbe Stunde früher als normal;)

    Unsere vorher per Mail angefragten und von tuicruises bestätigten großen Bademäntel sind im Nirvana verschwunden, in M und L , die in der Kabine hängen, will man uns nicht sehen, glaubt mir:S

    Ach ja, und die Rose kommt hoffentlich auch noch, bisher steht nur die leere Vase auf dem Tisch.

    Aber ansonsten habe vor Allem ich das Gefühl, nach Hause gekommen zu sein. Nach 2x Aida freue ich mich riesig, wieder auf der Mein Schiff zu sein. Allein der exorbitant größere Balkon ist genial, die Einrichtung und Farben gefallen mir persönlich ja auch viel besser.

    Unser erstes Mittagessen hatten wir im Ganz Schön Gesund und es hat uns sehr gut geschmeckt: Der Starter mit dem verschiedenen Sorten Brot und den 4 Dips war sehr lecker, auch das Olivenöl hat sehr gut geschmeckt. Als Hauptspeise hatten wir den Avocado Bowl und die Shrimps Bowl, Beide ebenfalls gut. Die Gewürze und Zutaten sind voll unsres, da werden wir Mittags sicher öfter hingehen.

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    Das hat Cicar doch bestimmt vorher gewusst:cursing:

    Das habe ich auch schon zu meinem Mann gesagt, denn schließlich war die Rückgabe des Autos um 10h am Hafen gebucht:evil: aber was soll's, so haben wir wenigstens viele Ecken von Las Palmas gesehen, die wir sonst nie gesehen hätten;).

    Jetzt sind wir endlich in der Hohe Luft Bar, der erste Cocktail ist bestellt und dann wird angestoßen

    Bei uns ist echt der Wurm drin :cursing:

    Wir hatten gestern schon den Hinweis gesehen, dass heute ein Marathon stattfindet und die avenida maritim gesperrt sein solle bis 13h. Ich meinte noch zu meinem Mann " na, die werden ja wohl kaum auf der Autobahn laufen"...

    Da habe ich mich doch glatt geirrt... wir sind gerade 1,5 Stunden durch die Stadt, vor und zurück gefahren... man kommt nicht zum Hafen. Irgendwann kam ich auf die Idee, nach dem Stadtbüro von cicar zu schauen... Da geben wir jetzt den Wagen ab. Der Parkplatz ist in einem abenteuerlichen Parkhaus. Jetzt stehe ich gerade am Schalter und warte mit enigen anderen Leidensgenossen darauf, den Wagen abzugeben. Tanken konnten wir auch nicht, kenne Chance bei all diesen Umleitungen eine Tankstelle zu finden.

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    eagle

    Nein, auf die Idee mit Seabands kam ich noch nicht... und gerade fällt mir ein, dass ich unsere zuhause vergessen habe... oh nein<X.

    Aber für den nächsten Flug eine gute Möglichkeit, das mal auszuprobieren.

    Bei mir ist es auch komischerweise nur der Start bzw. die erste halbe Stunde. Die Landung widerum finde ich gar nicht schlimm, auch wenn die Ratio das natürlich in keinster Weise erklären kann;(

    Um 17.15h, statt 16.55h, gelandet, und schon beginnt die Arbeitsteilung: Der Mann geht (Koffer) jagen und die Frau geht (Mietwagen) einsammeln. Bei cicar 5war ich nach 5 Minuten durch und so ging es um 17.40h Richtung Tafira/ Santa Brigada, erst auf der Autobahn und die letzten 6 km hoch in die Berge... traumhaft schön schon.

    Unser Appartement, das ich aufgrund der Bewertungen bei book...com gefunden hatte, liegt direkt an der Caldera de Bandama, einem Vulkankrater mit einem Durchmesser von 1.000 Metern und einer Tiefe von 200m. Der Gipfel, Pico de Bandama, ist 590m hoch.

    Hier der Ausblick zumal Fenster zum Meer hin:

    Wir zahlen für die voll ausgestattet Wohnung für 2 Nächte knapp 60 Euro. Da wir ja ab Sonntag Ausblick aufs Meer rund um die Uhr haben, hatte ich uns mit Absicht nicht in Las Palmas im AC Marriott, das so viele Foris empfehlen, eingemietet. Mir war wichtig, ein wenig ins ländliche Gran Canaria rein zu schnuppern (by the way: Wie fliegen nach unserer Cruise erst 1 Tag später nach Hause und diesmal logieren wir dann aber tatsächlich im AC Marriott. Unsere Wohnung war leider schon belegt und außerdem können wir dann unsere Nachfolger auf dem Schiff gebührend verabschieden).
    Unsere Wohnung liegt im 2. Stock eines kleinen Hauses, unten im Erdgeschoss ist ein kleines Restaurant. Als wir in unser Reich für die nächsten 2 Tage eintreten, sind wir positiv überrascht, wie süß es ist und mir wieviel Liebe es eingerichtet ist... aufs wesentliche konzentriert, aber Alles da, was man braucht... außer der versprochenen Heizung, aber die bekommen wir auf Nachfrage prompt in Form eines StromHeizungsradiators vor die Tür gestellt.

    Wir haben sogar eine Terrasse mit Blick auf die Caldera, ausgestattet mit 2 gemütlichen Stühlen... allerdings ist die Klimaanlage und/ oder Abluftanlage samt dickem Rohr dort verlegt, so dass es, zumindest am Abend unserer Ankunft, einem Heidenlärm gibt ( mein Mann hat sich dennoch spät abends auf einen ersten Urlaubszigarillo drauf gesetzt und es genossen).


    Etwas, das mich persönlich noch stört, weil ich da einfach empfindlich bin: Es riecht ein wenig streng, fast wie Katzenpipi... aber da kann ich ja lüften. Da wir Beide inzwischen fast verhungert sind, auf dem Flug gab es ein zwar warmes, aber trockenes, kleines Laugenbaguette von TUIfly und wir hatten noch morgens ein paar restliche Cocktailtomaten eingepackt, aber jetzt am Abend meldete sich unser Magen. Das ist natürlich genial, einfach die Treppen hinunter zu steigen und sich an den Tisch eines rustikalen, "echten" kanarischen Restaurants zu setzen.

    Flugs wird aus unserer Vermieterin , nun mit blauer Kochjacke und Schürze, unsere Kellnerin und Köchin. Die Karte ist klein aber fein ( es gab auch noch hausgemachte Dessert, die reiche ich morgen nach, da wird dann probiert😍)

    und wir entscheiden uns für Pan de mataluava (etwas Anis-iges) con ailoli, das muss einfach sein, den Salat de Bandama, die shrimps und die garbanzada (Bohnensuppe mit Speck und Chorizo), dazu 2 Gläser des Hausweines. Die Gläser werden großzügig eingeschenkt und der Wein schmeckt gut, aber da wir nun auf Nachfrage erfahren haben, dass es kein kanarischer Wein war, wollen wir nun lieber diesen probieren. Er wird im Weingut die Straße hinauf gekeltert und wenn wir morgen aus dem Fenster schauen ( jetzt sieht man nix, ist ja dunkel) sehen wir wohl die Weinreben. Also, noch lokaler kann man seinen Wein ja gar nicht trinken, es sei denn, man ist ein Wengerter... Also flugs gekostet, für gut befunden, bei dem bleiben wir, auch wenn das Glas statt 2,50 Euro nun 3,50 Euro kostet. Alle Gerichte werden nacheinander gebracht und es schmeckt einfach himmlisch.

    Kulinarisch gänzlich befriedigt ging es irgendwann, fahren hätte ich nicht mehr können;), die Treppen hoch und ab ins Bett... nicht ohne noch kurz den Ausblick zu genießen

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    Mit Zwischenstopp beim Optiker, um meine Brille abzuholen, die wegen unfachlicher Anfertigung ein zweites Mal komplett neu bestellt werden musste, ging es zum Flughafen Stuttgart.Wir waren auf der A71 gerade im Höhe von Ludwigsburg, als die Dame von unserem gebuchten Parkplatz mit Shuttleservice zum Flughafen anrief und fragte, wann wir ungefähr kämen. Kurz abgestimmt, teilte sie uns mit, dass sie dann jetzt auch losfahre und wir uns am Parkplatz treffen würden.

    Kurz vor der Autobahnausfahrt zum Flughafen Stuttgart, Ausfahrt Filderstadt, meinte ich dann völlig ohne Argwohn zu meinen Mann "Guck mal, hier sind wir auch schon mal von der A8 runter zu einem Parkplatz"... plötzlich ein Aufstöhnen rechts von mir, hektisches Nesteln am Navi... er hatte den Flughafen als Ziel eingegeben. Schnell ins Handy geguckt, in der Galerie sind in der Regel alle wichtigen Reiseunterlagen als Screenshots abgespeichert, aber diesmal leider ohne Adresse des Parkplatzes. Also haben wir schnell ins Internet geschaut und die Adresse gefunden.

    Jetzt standen wir, umweltschädigend mit laufendem Motor, aber draußen waren schließlich -4 Grad, und warteten auf die nette Dame... und sie kam und kam nicht. Wir riefen auf einer Handynummer an, die laut Plakat des Parkplatzbetreibers immer besetzt sein sollte, an... es klingelte nicht mal, sondern die Verbindung wurde sofort unterbrochen. Hätte die Dame nicht 20 Minuten vorher angerufen, hätte ich gedacht, die haben uns vergessen, aber so dachte ich eher, es wäre ihr etwas passiert. Mein Mann schrieb dann nach ca. 25 Minuten verzweifelt eine SMS an sie, während ich schon bei Tante g. nach Alternativen suchte. Dann endlich rief sie an, wo wir denn stünden... Sie habe gerade unsere SMS bekommen... Nein, das Telefon habe nicht geklingelt, das läge neben ihr (wenn bei mir nicht in der Vergangenheit das gleiche Phänomen auftreten wäre: Menschen rufen mich an und ich sehe davon gar nichts, hätte ich gesagt, die spinnt uns etwas vor, aber so glaubte ich ihr). Sie stehe seit 45 Minuten vorm Parkhaus... Moment mal, ParkHAUS???? Wir stehen vor einem Außenparkplatz. "Aber Sie haben doch einen Platz im Parkhaus gebucht"... Hmm, jetzt wo sie es sagt, fällt mir ein, dass ich wegen der Witterung und unserer späten Ankunft am 11.02. tatsächlich nicht draußen parken wollte... lange Rede kurzer Sinn, nach nochmal 13 Minuten Fahrt standen wir dann endlich vorm richtigen Parkplatz und wir konnten unsre Koffer umladen und im Shuttle Bus Platz nehmen. Die Dame erzählte dann, sie werde heute Abend auch noch verreisen... ratet mal.. richtig, auf eine Kreuzfahrt. Sie fahre mit MSC 7 Tage durchs Mittelmeer. Mit mein Schiff wollte sie auch endlich mal fahren, da hätte sie so viel Gutes von.

    Am Checkin waren wir die Einzigen, das hatten wir auch noch nie, da haben wir einen günstigen Zeitpunkt erwischt. Und das war sicher auch der Zeit geschuldet, denn sonst fliegen wir immer früh morgens und da fliegen die Maschinen im Minutentakt ab. Tja, und bis zum Zeitpunkt, als das Boarding gestoppt wurde, ging es mir auch richtig gut. Klar war ich unruhig und aufgeregt, aber kein Anflug einer Panik weit und breit. Das änderte sich dann schnell, aber zum Glück ging es nach ca. 15 Minuten dann doch weiter und dank 2er Reisetabletten (die mich immer ein wenig müde machen), Meditationsmusik im Ohr und einem fähigen Piloten verging der Flug ganz ruhig und fast entspannt... richtig schön.

    Nur gefroren habe ich wie eine Blöde... das Flugzeug stand nachts draußen und musste erst aufgewärmt werden, und wir saßen dazu noch am Notausgang (was sich TUIfly übrigens mit stolzen 25 Euro pro Person und Flug bezahlen lässt, was aber im Hinblick auf die Größe meines Mannes und meinen restless legs nötig ist), da zog es wie Hechtsuppe. Schwach, es gab nicht mal eine Decke an Bord, also wickelte ich mir unsere Jacken um die Füße und über die rechte Seite meines Körpers.

    Wir flogen mit 857 km/h erst westwärts aus Stuttgart raus, dann Richtung Zürich, Lyon, Pyrynäen, Sevilla, über den Atlantik an der Küste Marokkos ca.90 min. und dann sind wie auch schon ruckelig, aber sicher gelandet.

    Während der letzten Minuten vom Flug konnten wir im Wolkenmeer den Teide gut erkennen, oben im Bild

    Es ging dann tatsächlich recht schnell weiter und wir sind nur mit ca. 15 Minuten Verspätung gelandet. Jetzt haben wir eben ein wunderbares Mahl zu uns genommen, im Restaurant unter unserer Unterkunft in den Bergen... köstlich


    Nach 2 Gläsern Rotwein von Weingut um die Ecke ( die Reben sollen wir morgen früh wohl Bern Blick raus sehen können) und dem super Essen beginnt sich nun auch bei mir das Urlaubsfeeling einzustellen:love:

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