MS 3 12 Nächte Großbritannien mit Liverpool 5.7.-17.7 2024

  • Kirkwall bietet eine schöne Anfahrt in den Hafen, ebenso das Auslaufen am Abend ist sehr schön durch ein teilweise enges Fahrwasser.

    Mein Sohn und ich haben eine E-Bike Tour gemacht. Es war eine relativ kleine Gruppe, es sind dort wohl nur Gruppen a maximal 8 Teilnehmer erlaubt. Der Leiter war sehr nett, stellte sich auf die Geschwindigkeit der Gruppe ein. Es ging mit einer kleinen Pause auf der Küstenstrasse entlang zu den beiden Steinkreisen, die ca 1 km voneinander entfernt liegen. Danach zum Besucherzentrum, was von uns aber nur für eine Bio-Pause genutzt wurde. Anschliessend über ein paar kleinere Strassen durch die Landschaft etwas bergauf. Diese Steigungen sind aber aufgrund der starken E-Motoren gut zu bewältigen. Danach ging es weiter nach Kirkwall, erst zur Aussenbesichtigung der Highland Park Destille und dann bergab ins Zentrum von Kirkwall zu einer ca. 1h Pause. Zwischendurch gab es immer Erklärungen, die von der Detaillierung für meinen Geschmack sehr angemessen waren. Anschließend zurück zum Schiff. Insgesamt laut App ca. 48 km und 370 Höhenmeter.

    Spannend ist dabei der Linksverkehr, besonders wenn auf ein kurvigen Strasse Fahrzeuge entgegenkommen bedarf es am Anfang schon etwas Überwindung, nicht auf die rechte Strassenseite zu wechseln.


    Der Rest der Gruppe hat eine Bustour zu den Steinkreisen gegen Abend gemacht und war mit dieser Tour recht zufrieden.

    Ein gelungener Tag mit überwiegend trockenem Wetter und einem Ausklang in der Aussenalsterbar.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten

  • Der lapidare Hinweis bei der Buchung auf die Möglichen fehlenden deutschsprachigen Reiseleiter mag rechtlich ok sein, für eine Kundenzufriedenheit könnte man sich von TUI-Cruises etwas mehr Kreativität wünschen.

    Da bin ich voll bei Dir! Bisher hatten wir bei jedem unserer über TUI gebuchten Ausflüge in unterschiedlichen Destinationen englischsprachige Reiseleiter. Manchmal begleitet durch einen TUI-Tourguide, der/die aber keine vernünftige Übersetzung hinbekam. Meist gab es einen Mitreisenden, der diesen Job übernehmen konnte, aber leider nicht immer. Daher buchen wir - wenn möglich - immer privat und auf deutsch! Oder ziehen direkt alleine los!

  • Stornoway auf der Hebriden Insel Lewis. Hier gibt es einen ganz neuen Anleger für Kreuzfahrtschiffe. Dieser liegt ein gutes Stück außerhalb von Stornoway, TUI-Cruises bietet einen kostenpflichtigen Shuttle Verkehr an.

    Zur Begrüßung und beim Aussteigen spielte hier eine sehr kleine Pipe-Band, 2 Trommler und ein Dudelsackspieler. Ob dies eine Familie oder die Jugendgruppe der ortsansässigen Pipe Band war, ist nicht überliefert. Wo in den anderen schottischen Häfen die Dudelsackkapellen zum Abschied gespielt haben, hier nun zur Begrüßung.

    Unsere kleine Reisegesellschaft machte sich gleich morgens auf zum Ausflug Carloway Broch – meisterlicher Bau der Eisenzeit.

    Es gab diesmal eine deutschsprachige Reiseleitung die recht unterhaltsam über die Insel, den Tweed und das Torfstechen sowie die von der Insel stammende Mutter von Donald T. referierte. Sie war auch gut mit dem Busfahrer abgestimmt, der immer mal wieder so langsam fuhr oder gar anhielt, so dass aus dem Bus fotografiert werden konnte.

    Am Carloway Broch eine längere Pause. Das Bauwerk liegt eingebettet in die herrliche Landschaft und das Licht an diesem Tag war wirklich traumhaft. Anschließend wurde die Inselrundfahrt fortgesetzt.

    In Stornoway wurde uns angeboten auszusteigen und mit dem Shuttle zurück zum Schiff zu fahren. Leider wurde nicht erwähnt, dass der Shuttle dann kostenpflichtig sein würde.

    In Stornoway war fast alles geschlossen, es hat sich eigentlich nicht gelohnt dort auszusteigen.

    Wahrscheinlich hätte man auch an der Küste entlang zum Schiff zurück laufen können, das wären dann wohl geschätzt 4 km gewesen. Ich bin aber nicht sicher, dass es dort wirklich einen durchgehenden Fußweg gibt.

    Am Nachmittag Entspannung an Pool und in der Sauna und natürlich der tägliche Besuch in der Eisbar. (Ich fand die Sahne gar nicht schlecht.)


    Am Abend haben wir dann die schwedische Beatles Tribute Band „Pepperland“ genossen. Uns haben deren Interpretationen gut gefallen. Insgesamt ist es doch sehr erstaunlich, welche Vielfalt die Beatles in ihrer eigentlich doch recht kurzen Laufbahn musikalisch auf die Beine gestellt haben.


    Bis auf die Missinformation zu den Shuttlepreisen war es wieder ein sehr gelungener Tag.



  • Der Fußweg vom Anleger in die Stadt geht nicht direkt an der Küste entlang sondern wunderschön durch die Natur. Man sollte nur einigermaßen gut zu Fuß sein es sind hin und rück ca 150 hm zum Teil mit ordentlicher Steigung und auch ohne Schatten.

    Meine Reisen

  • 2. Seetag

    Gechillt, gebadet, sauniert, Fussball geguckt.


  • Greenok.

    Ausflug Natur so weit das Auge reicht.

    So haben wir uns die Gegend da auch vorgestellt.

    Reiseleiter angeblich Englischsprachig, hatte aber schon einen starken Akzent der vom Oxford-Englisch abzuweichen scheint. :saint:


    Hinfahrt über die Brücke zum Loch Lomond, Rückfhrt durch die Berge und dann mit der Fähre über den Clyde.

    In den verschiedenen Lochs zB Holy Loch waren oder sind wohl wichtige U-Boot Standorte. Offenbar sind die so tief, dass man da mit den Dingern üben kann. Jedenfalls hat er viel von Submarines erzählt soweit ich das verstanden habe.


    Andere Bilddateien sind zu groß, habe jetzt keine Lust die zu verkleinern und dadurch sie mir eventuell zu zerschiessen.




  • Liverpool.

    Liegeplatz in direkter Citynähe.

    Die älteren Semester machen machen eine Stadtrundfahrt von TUI organisiert und sind damit auch zufrieden, war wohl auch auf deutsch.

    Wir machen eine HopOn HopOff Bus Tour, hoppen aber nicht off sondern fahren einmal die komplette Runde.

    Anschließend ein wenig Shopping und die Albert Docks.

    Im Maritimen Museum haben wir uns noch die Ausstellung über die Sklaverei und deren Folgen angeschaut.

    Das Wetter war so lala.

    ff Tour, hoppen

  • Nächster Stop Belfast.

    Hafen liegt etwas ausserhalb in einem Industriehafen, der Flughafen ist zu sehen.

    Wir haben den Ausflug zum Titanic Museum mit anschliessender Panaorama Fahrt gemacht.

    Der englischsprachige Reiseleiter wurde heute von einem Mitarbeiter der Landausflugsabteilung unterstützt, so konnten wiederum ordentliche Übsersetzungen gegeben werden.

    Zuerst ging es zum Titanic Museum, das sich auf der damaligen Bauwerft der Titanic befindet. Sowohl zur Bedeutung des Schiffbaus in Belfast im frühen 20. Jahrhundert, dem Konzept der Titanic und dem Bau der Titanic ist die Ausstelung multimedial sehr schön aufgearbeitet. Es gibt Audioguides auch in deutscher Sprache, so dass man sich ganz in Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen kann. Zum Ende der Ausstellung wird auch mit einigen Mythen der Titanic aufgeräumt, es wird erklärt, wie diese Katastrophe bis heute in die Sicherheitskonzepte und Gesetzgebung Einfluss hat "Solas Rules" z.B. Die Harland & Wolf Werft existiert offenbar bis heute.

    Anschliessend ging es durch die Vorstädte Belfast, es wurde auf die blutigen Konflikte der70er Jahre eingegangen, an der Peace-Wall war leider kein Fotostopp.

    Zum Abschluß gab es eine ca. 30 minütige Pause an der Town-Hall.

    Anschliessend ging es zurück zum Schiff.


  • Stellenanzeige von Pooldeck 24
  • Southampton

    2 Personen von uns wollen an der E-Bike Tour Isle of Wright teilnehmen. Diese Tour wird aufgrund einer Panne mit der Fähre abgesagt. Dieser Ausflug wird ersetzt durch eine E-Bike Tour durch Southampton.

    Wir anderen verbringen den Vormittag auf dem Schiff. Bis ca. 10:00 Uhr nochmals in einer Muschel auf dem Pooldeck. Danach beginnt es leider zu regnen und hört bis zum Abend nicht wirklich wieder auf.Der "Edle" Burger mit Shrimps musste heute mal probiert werden.

    Am Nachmittag machen wir den Ausflug zum National Motor Museum auf Schloß Beaeulieu. Das Örtchen Beaulieu liegt im National Park. Hier haben Ponys und Kühe sowie andere Tiere absoluten Vorrang. Eine tolle Gegend, leider war das Wetter an diesem Tag sehr regnerisch (da kann aber wohl TUI nix dafür).

    Das Automuseum bietet sehr viele Ausstellungsstücke, eine Sonderausstellung mit Fahrzeugen aus Filmen und eine Top Gear Halle. Auf dem Geleände des Schlosses fährt noch eine Einschienenbahn und es gibt eine schöne Gartenanlage einschliesslich Nutzgarten. Wie gesagt, bei entsprechendem Wetter wäre das ein ganz toller Nachmittag. Die Reiseleitung heute eine Dame, die hier lebt, ein paar Besonderheiten über das Leben mit Familie in England erzählt und mit einem starken schweizer Akzent spricht.


    Ich glaube, an diesem Abend gab es dann noch das sehr reichhaltige Käsebuffet. Eigentlich hätte man auf das Abendessen verzichten können.


  • Letzter Seetag

    Die Uhr wurde in dieser Nacht wieder umgestellt, also nix mit geschenkter Stunde.

    Dover gegen 6:00 Uhr an Backbord, durch das Verkehrstrennungsgebiet sind wir allerdings sehr weit im Süden, man kann die Kreidefelsen also nur sehr weit am Horizont kaum erkennen.

    Nochmals chillen, wieder nach dem Frühstück eine Muschel auf dem Sonnendeck ergattert.

    Nach dem Kofferpacken dann noch ein Höhepunkt der Fahrt mit der Blickwinkel-Tour.

    Nach einem Sektchen im Diamanten gab es eine Tour durch die Hauptküche, die Bäckerei und die Pattisserie, anschliessend über Deck 4 zum Theater. Hier gab es neben Erklärungen, Fragen und Antworten auch eine Demonstration, was Licht und Tontechnik hier im Stande sind zu leisten.

    Rückweg über Deck 2 über die "Autobahn" an den Crewkabinen vorbei in die Provision. Auch hier nochmals Erklärungen. Besonders interessant fand ich dabei, dass man offensichtlich kaum Convinence eingesetzt werden, sondern man mit einem großen Personaleinsatz das Essen aus Rohstoffen selber herstellt.

    Abschluß der Tour dann in der Grööne Bar und einem kurzen Plausch mit der Gästebetreuerin. Ein gelungenes Erlebnis zu einer zugegeben nicht billigen "Schutzgebühr" von 79.-€/ Person.



    Fazit:

    TUI Cruises hat hier eine tolle 12 Nächte Kreuzfahrt abgeliefert.

    Für uns war es eine 3 Generationen Reise, die so ohne die Annehmlichkeiten eines Kreuzfahrtschiffes wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre.

    Nachträglich wurde die Fahrt zur Themenreise Beatles ernannt. Dazu gab es zwei Tribute Bands, Vorträge die wir uns nur teilweise angehört haben, da sie doch sehr speziell aber unterhaltsam und liebevoll gestaltet waren. Ich habe einen neuen Blick auf die Beatles erhalten und angefangen mal die Musik jenseits der 20 bekanntesten Nummern zu hören.

    Die EM wurde ebenfalls integriert, das Spiel England gegen Niederlande im Klanghaus mit Dosengetränken fand ich sehr amüsant.

    Die besonderen Büffets (Lachs, kaviar, Schokolade und Käse) haben uns sehr gut gefallen.

    Insgesamt sind wir auch mit dem Unterhaltungsprogramm zufrieden, Highlight war hier die Crew-Show.

    Nicht gefallen hat mir die laute St.Pauli Party, allerdings haben wir dann einen Rückzugsort in der Himmel und Meer Lounge gefunden.

    Die neue Barkarte finde ich gelungen. Nachdem die BEVA dann auch die Shot Seite mit dem geliebten Ti Amo gefunden hatte, war auch sie zufrieden. Offenbar haben die Mixer/innen an den ersten Tagen noch üben müssen es wurde dann aber von Tag zu Tag schneller.

    Das Essen im Atlantik war immer sehr lecker und es gab immer eine gute Auswahl (eigentlich gab es immer zu viele verlockende Angebote).

    Der Service immer sehr bemüht und sehr freundlich. Was die Menschen hier leisten ist wirklich bewundernswert.


    Ab und an sind auf so einem Schiff im Massenmarkt halt doch ein paar viele Menschen um einen herum, das ist aber nun einmal das Wesen einer Kreuzfahrt im Massenmarkt. Dann muss man schauen, was man macht. Mit 6 Personen zur Rush-Hour einen Platz in der bevorzugten Bar zu finden kann mal nicht klappen, dann muss man halt offen sein für einen Alternative, und wenn man sich was zu trinken mit auf den Balkon nimmt.


    Vielen Dank an die gesamte Crew. Herrn Simon Böttger für die unterhaltsamen und informativen Ansagen. Beider Nautisch Technischen Fragestunde einige Lockere Sprüche auf die Fragen, ohne dass diese die Fragenden lächerlich machten. Kreuzfahrtdirektor Pascal Tischler bis auf die Flachwitze bei der Crew-Show ebenfalls sehr nett und informativ.


    That was it. Nächstes Mal führe ich Tagebuch, ist doch einiges jetzt schon nicht mehr präzise zuordnenbar